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Review: TRANSFORMERS 3 (OT: Transformers: Dark of the Moon)

Autor: am 30.06.2011, um 14:56 Uhr | Kategorie: Kritiken | 10 Kommentare

TRANSFORMERS 3 Filmkritik
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Was hat er Prügel bezogen, der gute Michael kabbabuummbang Bay, als er 2009 seinem (etwas überraschenden) Megahit Transformers (2007) die Revenge of the Fallen folgen ließ. Wo für den Erstling noch guilty pleasure at it’s best galt, der Witz (zumindest eine Hälfte lang) stimmte und die Action trotz aller Übersichtsprobleme schön wummste, geriet die Fortsetzung zum überlangen Zerrbild eines Films: grottenidiotische Komik mit rammelnden Robotern und Riesenklöten, nervtötende Comic Relief-Figuren ohne Ende, noch unvorteilhafter gefilmte und ermüdend ausgewalzte Action und ein Erzählrythmus im unharmonischen ZickZack der Wahllosigkeit. Die 5/10er-Wertung, die Transformers: Revenge of the Fallen hier seinerzeit bekam, hatte ich bereits mit der Bemerkung versehen, dass sie einer Zweitsichtung außerhalb der großen Leinwand und des damit verbundenen, immerhin teilweisen Überwältigungseffektes nicht standhalten würde, und so kam es dann auch: mittlerweile würde der hier eher mit der Hälfte an Punkten nach Hause gehen, Tendenz fallend. Trotz des noch größeren Kassenerfolges hassen dieses Abfallprodukt allerdings inszwischen alle: mit Verweis auf die Schwierigkeiten nach dem Writers’ Strike zwischen 2007 und ’08 nennt Michael Bay ihn »crap« und sagt »I was prepping a movie for months where I only had 14 pages of some idea of what the movie was. It’s a BS way to make a movie, do you know what I’m saying?«. Hauptdarsteller Shia LaBeouf »hates« den Film und zeigt sich verwirrt: »I thought we missed the mark. I got confused, I couldn’t see what the f**k was going on, you know with certain robots… I couldn’t decipher what was happening.«. Tja. Ehrliche, (selbst)kritische Reflexion, oder bloß berechnende Marketingmasche? So oder so war die Hoffnung geschürrt, dass der Trilogie-Abschluss Transformers: Dark of the Moon für Wiedergutmachung sorgen wollen/können würde. Aber leistet er sie nun auch?

Story



Der Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons hat den Heimatplaneten der formwandelnden Roboter bis kurz vor die völlige Zerstörung getrieben. Mit einer Technologie an Bord, die ihre Welt retten könnte, aber unter keinen Umständen den Decepticons in die Klauen fallen darf, startet der Anführer der Autobots, Sentinel Prime, eine verzweifelte Flucht in den Weltraum. Sein Schiff, die Ark, wird jedoch so schwer beschädigt, dass es 1961 auf der dunklen Seite des Erdmondes bruchlandet. Fünfzig Jahre später: die Autobots um Optimus Prime haben sich mittlerweile auf der Erde akklimatisiert und unterstützen das US-Militär. Doch während einer Mission in Chernobyl stößt Optimus auf ein Bruchstück der Ark und bricht auf, um die cybertronische Technologie zu bergen und Sentinel Prime wiederzubeleben. Nichts ahnend, dass die fiesen Decepticons um Megatron nur auf diesen Schritt gewartet haben…
Der zweifache Weltenretter Sam Witwicky indes lebt mittlerweile ein frustrierendes Leben auf dem Boden der Tatsachen: zwar hat er in der süßen Carly eine liebende und beruflich erfolgreiche neue Freundin, er selbst findet nach dem Collegeabschluss aber weder einen Job, noch einen rechten Sinn im Leben nach den Abenteuern mit den Autobots. Aber auch Sam wird alsbald seinen Teil beizutragen haben, als sich der Krieg der Roboter endgültig und mit aller Wucht auf die Erde verlagert…

Der Film

Dunkler hat sie werden sollen, die dritte Runde „Riesenroboter schlagen sich den Schädel ein“, mehr reality based und dazu historically anchored, wie es im Moment ja so mancher Blockbuster sein will, zuletzt X-Men: First Class. Im Zuge dieses Ansatzes flogen die unsäglich-hyperaktiven Autobot-Zwillinge Skids und Mudflap ebenso aus dem Franchise, wie der nervige Sidekick Ramón Rodríguez und auch rammelnde Kläffer sucht man in Transformers: Dark of the Moon vergebens. Ebenso wie Megan Fox, die sich mit ihren Bay/Hitler-Vergleichen nach Revenge of the Fallen nicht nur aus der Reihe katapultierte, sondern insgesamt ihre 15 Minuten aufgebraucht zu haben scheint. Nach anfänglicher Ablehnung entschied sich Bay außerdem für den Dreh in 3D und nimmt der Reihe damit eines ihrer weiteren größten Probleme: vorbei ist’s mit dem Nanosekundenschnitt und dem Kameragezappel, Übersicht ist angesagt. So, und das alles kann doch eigentlich nur zu einem Ergebnis geführt haben: Transformers: Dark of the Moon muss doch verdammt nochmal der beste Film der Reihe geworden sein, ohne den Großteil an Schwächen der Vorgänger und mit optimierten Stärken. Das muss doch endlich der Film geworden sein, der dem Actionpotenzial der formwandelnden Riesenroboter vollauf gerecht wird. Das sollte doch mit den neuen Castmitgliedern Patrick Dempsey, John Malkovich und Frances McDormand sogar der Transformers-Film geworden sein, der schauspielerisch nicht bloß Gurkenwasser auf Sparflamme kocht.



Ja, Transformers: Dark of the Moon hätte der beste Film der Reihe sein können. Viel schlimmer, als das er es nicht ist, ist die Tatsache, dass er diese Möglichkeit mehr als deutlich erkennen lässt. Und es zeigt sich, dass am Qualitätsmangel von Revenge of the Fallen nicht der Autoren-STREIK die Schuld trägt, sondern die AUTOREN, beziehungsweise der eine, der nach dem Abgang von Roberto Orci und Alex Kurtzman noch übrig ist, nämlich Ehren Kruger. Über die Hälfte seiner stolzen Laufzeit von mehr als zweieinhalb Stunden krankt Transformers: DotM an einem unfassbar miesen Skript… nein, vielmehr liegt der Film auf dem Sterbebett und siecht röchelnd vor sich hin und hat, trotz der Streichung einiger Figuren, all die schweren Krankheiten mit eingeschleppt, die die Reihe seit der zweiten Hälfte des ersten Teils plagen. Lediglich ein paar Symptome haben Kruger und Bay entfernt, nicht aber die Ursachen und die finalen Auswirkungen. Um mal klartextlicher zu werden: in Sachen infantiler Humor und bis an den Rand der Existenzberechtigung ihres Schauspielers nervende Figuren hat sich im Vergleich zu RotF NICHTS verändert. Jedes bißchen Grundstimmung, das sich aufbauen und woran sich der Film ausrichten sollte, wird alle paar Szenen von total unpassenden Slapstick-, Hysterie- und Weirdo-Momenten unterbrochen, entsetzlich fehlgetimt sogar manchmal missbraucht, um die Story voranzubringen: da kommt Ken Jeong direkt vom Thailand-Hangover an, lässt die Hose runter, zieht sich ein paar geheime Dokumente aus der Unterbuchse, fuchtelt damit in LaBeoufs Gesicht rum – und sowas soll Inhalt vermitteln?! Da laufen Sams schrecklich überstrapazierte Fremdschäm-Eltern auf und schwadronieren über seine Penisgröße und Tipps zur Vagina-Verwöhnung – und dieser Film soll darker, deeper und more emotional sein?!

Dabei ist der Ansatz, den Kruger und Bay für Sam finden, gar nicht mal verkehrt. Der Junge, der zweimal entscheidenden Beitrag zur Rettung der Welt geleistet hat, findet nach dem College keinen Job und verspürt den ständigen Drang, Großes zu leisten, fühlt sich mittlerweile mehr fehl am Platz in einer Welt ohne Alienroboter und Explosionen, als inmitten dieses Getümmels. Anders als in den Vorgängern, in denen Sam durch Ereignisse außerhalb seiner Eigenverantwortlichkeit in die Geschehnisse involviert wurde, will er nun selbst Teil von etwas Wichtigem sein, statt in unzähligen erfolglosen Bewerbungsgesprächen verschweigen zu müssen, was er für die Welt geleistet hat. Die Zeit nach den Heldentaten, die Rückkehr ins Normale, die Unfähigkeit im Umgang mit dem Gewöhnlichen – thematisch hat das was, nutzen tut Transformers: DotM es kaum. Bei allem Tatendrang kreischt und kiekst und stolpert LaBeouf immer noch viel zu überfordert durch die Gegend, wenn’s um ihn rum zur Sache geht und das gen Schluss die Freundin in Gefahr mal wieder viel mehr Motivation zum Entdecken des Arsches in der Hose bietet, als das eigene Character Development, spricht nicht gerade für selbiges. LaBeouf macht ansonsten halt den LaBeouf. Nimm ihn aus dem einen Film, pack ihn in einen anderen – kein Unterschied.



Die einzige positive Überraschung der ersten Filmhälfte und klare Verbesserung zu den Vorgängern ist ausgerechnet eine, mit der man nun wirklich am allerwenigsten gerechnet hätte: model-turned-actress Rosie Huntington-Whitley, kürzlich auf den ersten Platz der Maxim Hot 100 gewählt, ist Sams neue Freundin Carly und die Blondine zeigt gegenüber Megan Fox nicht unbedingt das größere Schauspieltalent, aber sie wirkt an ihrer Rolle und dem Film und auch an Partner LaBeouf weit weniger desinteressiert und macht das bis zu dem Punkt, an dem nur noch Gekreische gefordert ist, durchaus sympathisch. Einen ziemlich schrägen Storytwist, der sie und Ober-Decepticon Megatron einschließt, hätte man indes wohl eher der Fox abgenommen. Neben Huntington-Whitley, bei der Bay natürlich nicht daran spart, sich an ihr in knappen Outfits aufzugeilen, sind es, erwartungsgemäß, die Actionszenen, die Transformers: DotM aus dem völligen Leer- und Querlauf reißen, den Kruger und Bay als Exposition zu verkaufen versuchen. Die Story um das vor Jahrzehnten abgestürzte Autobot-Raumschiff, das Space Race zwischen den USA und der Sowjetunion, der Nutzen der cybertronischen Technologie an Bord des Schiffes und die Rolle des ehemaligen Autobot-Anführers Sentinel Prime – all das wird so frei von Fokussierung, ohne Herausstellung von wirklich Bedeutendem, ohne Lust an der Geschichte und über viel zu viel Zeit gestreckt erzählt, dass eigentlich nie richtig klar wird, worum es eigentlich geht und warum es einem als Zuschauer irgendetwas bedeuten sollte. Bruchstückhaftes Informationsgesammel verteilt sich auf so viele Figuren, so viele Handlungsorte, nichtssagende Reden und, wie erwähnt, zum Teil auf den Idiotenhumor, dass den Handlungsschritten jeder Sinn verloren geht, den die Geschichte im Kern eh schon nicht besitzt. Verschwörungstheorien rund um die erste Mondlandung, ein Stück Technik von Cybertron, das verantwortlich war für den Super GAU in Tschernobyl, Materie-transportierende Technologie zur Rettung des Heimatplaneten – GROOOOß klingt das, WICHTIG tut das. Und dann folgt halt ’ne Szene, in der Ken Jeong die Hosen runterlässt oder notgeile Miniroboter die Huntington-Whitley angeifern.

Über 440 Minuten ist sie nun lang, Michael Bays Transformers-Trilogie. 120 davon hätten einen einzigen ziemlich guten Blockbuster abgeben können, und zwar die erste Stunde von Teil eins – und die finale von Teil drei. Wenn Transformers: DotM sich nämlich endlich auf mühsamsten Pfaden dahin gewuppt hat und alles und jeder da angekommen ist, wo er zum Showdown zu sein hat, dann passieren auf der Leinwand Dinge, für die eine der abgedroschendsten Phrasen in der Besprechung eines Special Effects-lastigen Films herhalten muss: das hat man so noch nicht gesehen. Weiterhin gebührt kaum ein Funke des Lobes den Schauspielern und der Inszenierung, sondern ganz klar Industrial Light & Magic, die hier auch noch die letzten Bits aus ihren Rechnern prügeln, um eine tricktechnische Perfektion abzuliefern, die mindestens in diesem Kinojahr ihresgleichen suchen und nicht finden wird. Aneinandergereiht sind die einzelnen Etappen der letzten Schlacht nicht weniger diletantisch, als der vorangegangene Versuch eines Films: wer gerade was warum und wie macht, warum sich Situationen ohne erklärende Zwischenszene in ihren Grundvorraussetzungen komplett ändern, wer wann wo auftaucht und was er/sie/es in der Zwischenzeit gemacht hat, das ist alles höchstens erahnbar – wofür aber eine Geistesleistung von Nöten wäre, die zu erbringen man ab diesem Punkt der Überwältigung schon gar nicht mehr im Stande ist. Will man aber auch gar nicht sein, denn die Qual der ersten 3/5 von Transformers: DotM ist so umso schneller vergessen.



Neben einer Menge Pop-Rock-Songs, die sich alle gleich anhören, ertönt ab irgendwann im Film immer wieder das melancholische Klavierintro von Linkin Parks Iridescent. »Do you feel cold and lost in desperation?« heißt es darin im Refrain. Nee, lautet, die Antwort, eigentlich eher lost and cold and angekotzt in misplaced humor, underdeveloped characters and annoying supporting actors. Wenn schon nicht die gesamte Trilogie, so hätte doch zumindest Transformers: Dark of the Moon etwas ziemlich Großes werden können. Der The Empire Strikes Back oder wenigstens der Revenge of the Sith unter den Transformers-Filmen. Der Konflikt, den die Roboter untereinander austragen, ohne die störende Randerscheinung comichaft überzeichneter und untercharakterisierter Menschen hätte das hergegeben. Die Motive und was auf dem Spiel steht hätten das hergegeben. Optimus bad ass Prime hätte das hergegeben. Der Tonwechsel der letzten Stunde, das endlich voll entfesselte Actionpotenzial, gipfelnd in urgewaltigen Szenen und dem brachialen Umgang der Riesenroboter miteinander im Zwecke der gegenseitigen Vernichtung – brettgeil. Nur alles leider viel zu spät, denn wenn er verklungen ist, der Hall dieses unbeschreiblichen Effektdonners, dann rückt einem alsbald wieder ins Gedächtnis, warum man diesen Film zuvor am liebsten mit Schlägen und Tritten Verstand einzubläuen versucht hätte.

Wertung & Fazit

Action: 5/5
Unbeschreiblich…
Spannung: 1/5
Eine teils einfältig, teils konfus erzählte Geschichte, der der Film selbst kaum mal wirklich folgen mag und dazu eine überwältigende Anzahl an Figuren, auf deren Ableben man eher hofft, statt um sie zu bangen. So funktioniert Spannung nicht.
Anspruch: 0/5
Fast könnte man zum halben Gnadenpunkt tendieren, denn Transformers 3 reißt zumindest ein paar Punkte an, die etwas tiefgängiger als der bisherige Serienstandart sind. Aber: alles nur Ansatz und ansonsten berstend doof.
Humor: 0/5
Es gibt ein, zwei ganz gute Gags, doch die schier unfassbare Zahl an gewollter, aber erbärmlich versagender Slapstick-, Hysterie- und Weirdo-Komik entziehen dem Film auch hier den halben Gnadenpunkt.
Darsteller: 2,5/5
LaBeouf labeouft, Huntington-Whiteley überrascht, Duhamel macht wenig, Dempsey spielt ein bißchen mit und gegen sein Image, McDormand und Malkovich freuen sich über ihren Check… In einem Wort: unbedeutend.
Regie: 2/5
Den großen Ankündigungen, aus den Fehlern des Vorgängers gelernt zu haben, lässt Bay in der ersten Hälfte keine Taten folgen. Was dann kommt ist bay’tastisch. Zwiespalt pur also, wie bei Bay üblich.
Fazit: 5/10
Unfassbarer Film. Leider wieder in beide Richtungen. Die ersten anderthalb Stunden fast unerträglich mies, aber dann die gewaltigste Special Effects-Schlacht a) des Jahres? b) der letzten Jahre? c) aller Zeiten? Wie auch immer, in der Summe reicht das wieder nur zu einem durchschnittlichen Film.

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  • Soll ich noch eine ausführlichere schreiben? Soll ich? Ich bin nämlich schon – äh – berüchtigt für meine ausführlichen Besprechungen…. ;)

    • Na aber unbedingt! Und bitte in ebenso feingeistiger Eloquenz vorgetragen, wie der obige Beitrag ;P

  • 5 von 10?
    Alle schreiben über die Film nur schlechtes und geben trotzdem punkte.
    Das halte ich davon:
    So, nun ist es mir doch rausgerutscht. ich habe transformers gesehen.
    Und ich habe nicht viel erwartet. Wirklich nicht. Man kann über die dämliche Story, die, mal abgsehen vom Hauptcharakter fast völlig überflüssigen restlichen Darstellerriege(jeder der von dem Heftpflaster mit Titten und Gummilippen schreibt sie wäre gut oder auch nur besser als schlecht kann noch nie gut gesehen haben), die völlig unnötige Überlänge, den völlig bekloppten, regelrecht mittelalterlichen Patriotismus(ich bin wirklich kein Amerika-Gegner, aber ich renn auch nicht ständig mit ner Deutschlandflagge rum), einen(oder mehrere?) völlig hirnfreien Fallschirmszenen(Ende: Shockwave kämpft gegen Fallschirm?!?!) das immernoch hässlichen Design der Transformers und sicherlich noch vielem mehr hinwegsehen. Was ich dieser 157-Minuten-Technikdemo wirklich vorwerfe, ist das Michael einfach unfähig ist Spannung zu erzeugen. Kein bisschen. Ich geben dem Film 1Stern. 0,5 für den Fakt der Bewältigung des Drehprozesses, denn aus, wenn auch unvergleichbar kleinerer Erfahrung weiß ich, dass eine Höllenarbeit ist. Den anderen halben für die Schauwerte. Denn die sind wirklich da(Trotz des völlig und über Geschmack lässt sich streiten, geschmacklosen KlimBim-Design der Bots). Es gibt spektakuläre Mondszenen, das Erscheinen einen Planeten, einstürzende Städte, fliegenden Krempel noch und nöcher. Aber der Film hetzt von einem zu nächsten, alles passiert nebenbei, nichts wird irgendwie ordentlich eingeführt. Weder Charaktere (damit streite ich immernoch ab, dass irgendwas oder wer auch nur etwas davon hat) noch ereignisse. Man sitzt da und sieht auf die Uhr. 200Mio$ Schlafmittel. Und ich feinde jeden an, der mir erzählen will dieser Film wäre gut. Schreibt mir! ernte.23@hotmail.com! Verteidigt euch!
    Vor den Filmen war ich ein Transformers Fan aus Kindestagen, aber es ist war:”michael bay is the cinematic antichrist”! Ihr alle die 4(wtf?! – in den Worten meiner Generation) oder 3 oder auch nur 2 Sterne gegeben habt seit nicht mehr zu retten.
    ich weiß – jetzt sagen wieder alle – das ist Unterhaltung, keine Schnulze(beim Ende musste ich stückchenweise Erbrochenes wieder runterwürgen) hirn aus und ab geht die Fahrt! Ob hier fährt gar nichts.
    Verbreitet es, falls tatsächlich jemand american-uwe-boll kennt, ich gehe eine hundert millionen-dollar-wette ein. Mit einem Viertel des Geldes mache ich einen besseren Film. Ein eierloser Affe könnte das.
    Selbstverständlich(schlimm genug) wird das nicht geschehen und der Film wird trotzdem eine Millliarde Dollar in die Kassen spülen. Aber ich fordere jeden auf der dies liest und sich nicht sicher ist – GEHT NICHT!!!
    Ich hab die Karte nicht mal bezahlt und mich trotzdem geärgert das bay und dieses von hasbro ausgeschiedene franchise durch mich bestätigt wird. „Geh doch nicht und halt die Klappe” sagen sie jetzt. Mach ich aber nicht. Ich gehe gerne und oft aber das war ein Ärgernis. (Ich würde gerne mehr fluchen aber das ist ja tabu)
    Ich biete jedem der nicht geht die herzlichste und ehrlichste Umarmung seines/ihres Lebens! Ich empfehle geht mal in nen guten Film: Beginners, Tree of life, Der Mandant oder wenns knallen soll wartet vielleicht auf Super 8. Mein Gott sogar Fast Five war nicht so schlecht. (Und der war schlecht-da kann klotzkop-rock noch so viel schwitzen bei seinem einen Gesichtsausdruck)
    Es bleibt zu Hoffen das Shia la beof(? den fand ich mal gut-disturbia) wie immer am Ende irgendwann einsieht dass er(und natürlich alle anderen) einen großen Haufen Exkrement auf Film gebannt haben und wenigstens ein Zugpferd dauerhaft fehlt(das wird das studio vom verwursten leider nicht abhalten).
    Ich könnte mich weiter echauffieren aber eigentlich, da ist bays grandiose unfähigkeit irgendeine Art von Bindung zu irgendwas herzustellen hilfreich, ist der Film und das ist vielleicht das passendste Wort belanglos.
    Man kann nur hoffen das nicht viele drüber reden, dass sein Schicksal, ähnlich dem Hitlers in Inglorious Bastards keine weitere namentliche Nennung findet und er einfach still und heimlich in flammen aufgeht.
    Und nie wieder irgendwo gesehen wird.

    PS.: Düsterer? HA!

  • Ich habe bis jetzt immer noch nur Teil 1 gesehen und ehrlich gesagt, reicht mir das vollkommen aus.

    • Klare Empfehlung: auf Teil 2 ruhig verzichten und von dem hier nur die letzte Stunde gucken. Dann haste alles gesehen, was sich zu gucken lohnt.

      • Das ist doch mal ne klare Empfehlung. Vielleicht könnte das mal als DVD so rauskommen ;) Dann würde ich es mir auch anschauen ;)

      • Ja, da sollte unbedingt mal irgendwer ‘n Fancut draus machen. Sowas gibts von The Phantom Menace, mit rausgeschnittenem Jar Jar Binks etc.

      • Ich habe kürzlich Teil 2 wieder gesehen, und es ging mir, wie mit diesem Film. Wenn man den Anfang aushält wird man mit dem Ende belohnt. Darum finde ich, dass Teil 2 mit der Zeit recht gut wird. Aber nie so gut wie Teil 3, der sehr recht ziemlich ein bisschen gut ist. Und den ich niemandem empfehlen möchte, wenn nicht als Kinofilm.

      • Ist richtig, die sind sich insofern, dass man sich durch viel Mist quälen muss, um dann mit dieser und jener Actionszene entlohnt zu werden, schon sehr ähnlich. Nur das Teil 2 eben das Problem der ersten beiden Teile hat, nämlich die Unübersichtlichkeit. Was das angeht ist der dritte auf jeden Fall ‘n riesen Fortschritt.