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Autor: am 10.03.2012, um 16:51 Uhr | Kategorie: Kritiken | 6 Kommentare

Review: SLEEPING BEAUTY

SLEEPING BEAUTY Filmkritik
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Emily Browning hat sich in ihrer noch jungen Karriere bereits so einigen Herausforderungen stellen müssen: dem Ghost Ship, dem Fluch von Darkness Falls, als Mitglied des gebeuteltsten aller Waisen-Trios dem habgierigen Fiesling Jim Carrey in Lemony Snicket’s A Series Of Unfortunate Events und im vergangenen Jahr schließlich und ultimativ Horden von Nazi-Zombies, Drachen und Robotern in Zack Snyders kontroversem Sucker Punch – und neben dem eigentlichen Film auch den Vorwürfen drumherum. Antifeministische Fetischphantasie eines im Kopf immer noch schwer pubertierenden Sexisten und die kleine Emily Browning als knapp bekleidteter Feuchttraum Baby Doll mittenmang. Einiges an Kritik in Richtung von Snyders Bilderrausch (der letztlich nicht viel mehr und nicht weniger als ein nicht so besonders guter Film ist) könnte man direkt auf Browning und ihre Kolleginnen um Abbie Cornish umlenken, denn wenn auf Sucker Punch tatsächlich die oben angerissenen Attribute zutreffen, dann sind die Darstellerinnen ja ein ziemlich devoter Hurenhaufen, wie sie sich da von Snyder für seine niederen Instinktvisualisierungen ausbeuten lassen – oder aber schlicht zu blöd und uneigenständig, um’s zu durchschauen und sich dem Projekt von vornherein verweigert zu haben. Und wären beide Annahmen nicht selbst schon wieder reichlich sexistisch? Wie auch immer; was macht nun Emily Browning, sucht sie sich die komplexeste, asexuellste und feministischste Rolle der Filmgeschichte, portraitiert sie gar Alice Schwarzer oder Olympe de Gouges? Nö. Emily Browning dreht Sleeping Beauty, zieht sich aus, lässt sich unter Drogen setzen und bewusstlos von alten Säcken begrapschen. Und das nur als sprichwörtliche Nippelspitze des Eisbergs.

Story

Studentin Lucy reichen gleich mehrere Jobs nicht aus, um finanziell halbwegs über die Runden zu kommen. Testperson bei Laborversuchen, Dauerkopiererin in einem Großraumbüro, Kellnerin – weder sorgen die Nebenjobs für’s nötige Kleingeld, noch für einen besonders aufregenden Alltag. Ausgefüllt von emotionaler Gleichgültigkeit zieht die hübsche junge Frau allerdings auch vor Sexangeboten gegen Bezahlung keine Grenze, weshalb ihr neben reichen Typen in Bars ein verlockendes Zeitungsangebot gerade recht kommt. Gegen fürstlichen Stundenlohn soll Lucy unter dem Namen Sara im Auftrag eines exklusiven Clubs dekadente ältere Herren bei Dinnerpartys in Dessous bedienen. Nachdem sie sich bewiesen hat erhält sie ein weiterreichendes Angebot. Für mehrere Stunden betäubt soll sie Teil der Sleeping Beauty-Phantasie werden, in der sie ihren schlafenden Körper den Gelüsten der Männer überlässt. Einzige Regel: keine Penetration. Lucy willigt ein, doch bald beginnt sie sich zu fragen, was genau während ihrer Bewusstlosigkeit mit ihr geschieht…

Der Film

Es ist wohl nicht mehr als ein Zufall, dass die in Melbourne geborene Browning nun in gleich zwei aufeinanderfolgenden Filmen ein Prostitutionssetting mit reichlich Fetischanleihen durchläuft, auch sagt es wohl kaum mehr über Emily Browning als Person denn als Akteurin. Das ist eine junge Schauspielerin, der offenbar nicht der Sinn danach steht, ihr Talent leichten Stoffen zur Verfügung zu stellen. Love Interests, Girlie Girls, Best Friends, die finden sich alle nicht in ihrer Filmographie und die passen auch nicht zu ihr: da ist was ungreifbares, etwas entrücktes an Emily Browning und das begrenzt sich nicht darauf, dass sie scheinbar mit hohlgesichtiger Leidensmiene an Kamera und Publikum vorbeischaut wie in Sucker Punch und so ähnlich auch in einigen Momenten von Sleeping Beauty. Dieses der Welt nicht wirklich nahe kommt von innen und drückt sich in ihrem Spiel aus, dass nicht die vertrauten Bilder und Gestiken anspricht, die Hollywoods Anfang-Zwanzig-Generation mehrheitlich so bietet. Das hätte für Zack Snyders zweistündige Rendersequenz prima funktionieren können, wenn er die Figuren nicht derart runterdimensioniert hätte, passt nun aber noch viel besser zu Sleeping Beauty, an dem neben Brownings Performance auch ansonsten nichts gewöhnliches oder bekanntes ist.



Fetischisiert wird Browning von Beginn an, Lucys ertragsschwache Nebenjobs werden wie Themenzimmer in einem Puff vorgestellt, lange bevor sie sich offiziell dem Geschäft mit der Lust widmet: Deep Throating in der pharmazeutisch-forschenden Variante, kurz berockte Schuluniform, vorn übergebeugte Tischputze, die Andeutung einer Aisan Lesbian-Nummer in einer Klokabine und natürlich das Münzwurfspielchen mit einem sexwilligen Anzugträger. Zahl später, Kopf sofort. Selbst als Lucy von ihren Mitbewohnern zur Mietzahlung aufgefordert wird endet das auf Knien, nämlich beim Fliesen schrubben im Bad, von Anfang an und in jeder der ersten aufeinanderfolgenden Szenen wird Brownings Figur in Diensten stehend gezeigt, irritierend unterwürfig und doch nicht Opfer, devot und irgendwie doch selbstbestimmt, bewusst und willentlich unterdrückt und vor allem: ohne persönliche Deduktion. Lucy befriedigt nicht ihre eigenen Gelüste, lebt diese aber bedenkenlos aus, außer der Langeweile entsteht in ihr kein Konflikt gegenüber ihren Tätigkeiten, kein morgendlicher Gram nach Fick mit Unbekannt, der Pragmatismus des Geldes und und eine undefinierte Gleichgültigkeit, sich Situationen hinzugeben, wie sie kommen.

Zeigt Regissuerin und Autorin Julia Leigh also eine Nihilistin auf unbeirrter Irrfahrt durch ethisches Grauland? Nein. Viel zu konkret. Das ungewöhnlichste oder gar befremdlichste Merkmal von Sleeping Beauty ist sicher seine Positionslosigkeit, der Verzicht auf jedwede Form der Stellungnahme. Wird man da nun Zeuge einer Perversion, wenn Lucy später in Dessous, deren Blütenweiße sich kaum von ihrer Porzellanhaut unterscheidet, und mit ihren barbusigen Kolleginnen alte Herren bedient (mit Getränken und Speisen wohlgemerkt), oder wenn die selben Männer die bewusstseinsberaubte Lucy bekuscheln, betatschen, ablecken und etwas Verborgenes, Zurückgehaltenes an ihr ausleben? Vielleicht, aber eigentlich nicht, denn Sleeping Beauty ist ein Film ohne jede Ästhetik und damit ist nicht zuvorderst gemeint, dass sich hier Männer weit jenseits der Sechzig bis auf den Schrumpelschniedel entblößen. Der Film ist nicht erotisch und er ist nicht abstoßend, er äußert sich zu nichts und folgt überhaupt keinem dramaturgischen Schema, aus dem heraus er irgendeinen Reflex beim Zuschauer anschlagen könnte, die Situationen in Stellvertreterrolle Lucys einzuordnen und auf ein Erwachen ihrerseits zu hoffen. Sleeping Beauty ist eine unkommentierte Szenenfolge von Minute Eins bis Minute Einhundertzwei, die selbst keine Schlüsse zieht und kaum welche zulässt.



Wenngleich klar aufgestellt und oft den immer gleichen Platz einnehmend legt die wie zufällig anwesend wirkende Kamera nahe, dass es sich bei Kameramann Geoffrey Simpson um eine Schildkröte oder eher noch eine Schnecke handeln muss, mit kriechtierischer Bedächtigkeit bewegt er, wenn überhaupt mal, sein Werkzeug und mit dem Unverständnis und dem Desinteresse für das Treiben der Menschen beglotzt er es. Die Namen von Trier und Lynch liest man hier und da im Zusammenhang und zum Vergleich mit Julia Leighs Sleeping Beauty. Aber wo offenbart sich im Regiedebüt der Australierin der Schleier der Metaphorik, wo lässt ihr Werk Interprattionsspielraum, wo erzeugt es das Gefühl, dass es hier zumindest irgendetwas über gezeigtes Bild und gesprochenes Wort hinaus zu verstehen gibt? Nirgends. Sleeping Beauty ist ein Film, der im Nichts seiner Selbst beginnt und endet, als gäbe es keine Welt jenseits des Bildausschnitts, als würden sich die Figuren in den gedehnten Wide Shots durch regungslose Momente, einen allgegenwärtigen und nur sie selbst unberührt lassenden Stillstand bewegen. Durch und durch die Art Film, wo der Streit um Kunst oder Langweile entbrennt, um das offensichtliche Nichs-wollen, aber doch etwas fordern, mindestens Geduld. Sleeping Beauty dauert weit weniger lange, als er sich anfühlt, nichtmal die Halbstundenmarke ist überschritten, wenn das Gefühl aufbricht, einen ermattenden Dreistünder in den Knochen und Sehnerven zu haben.

Und heißt das nun in klaren Worten und endgültigem Werturteil, Sleeping Beauty sei ein schlechter Film? Nein. Sleeping Beauty ist ein Faszinosum, ein Film, den zu sehen sich so wenig lohnt, wie er Zeitverschwendung ist, der einen nicht mit Frage- oder Ausrufezeichen zurücklässt, sondern mit den drei Punkten der Unbestimmtheit, die in irgendein offengelassenes Nichts ohne Ende führen, in dem er, wie oben gesagt, eben auch begonnen hat. Ein Film, bei dem sich eine leicht adjustierte Umbenennung in …Sleeping Beauty… empfiehlt. »You’ll go to sleep. You’ll wake up. It’ll be as if those hours never existed.« So beschreibt Club-Chefin Clara Lucys Job und so ist auch der Film, der keine formellen Standarts erfüllt, sich Vergleichbarkeiten konsequent entzieht und damit keinen Maßstab an sich anlegen lässt. „Muss man sich drauf einlassen können“ oder „Die Stimmung muss stimmen“ wären so daherverallgemeinerte Sprüche, die man Sleeping Beauty anheften könnte und zumindest wären sie passender, als der blöde „Mit Sucker Punch-Girl Emily Browning“-Button, der bezeichnenderweise nur die ohnehin vom FSK-Logo verseuchte Seite des Blu-ray-Covers ziert. Womit jedoch nicht verschwiegen sein soll, dass Browning sicher der beste Grund ist, Sleeping Beauty überhaupt mal eine Chance zu gewähren.



Das hat aber wenig mit ihrer Sucker Punch-Girl’igkeit zu tun, noch mit der Tatsache, dass die pale cutie hier frontale Nacktheit präsentiert. Bezüglich darauf greift das Emma Watson-Syndrom, will sagen: man hat das Mädchen auf der Leinwand groß werden sehen, zwar nicht in der Präsenz und Allgegenwärtigkeit des Harry Potter-Stars, aber dennoch vom frühen Teenie-Alter ab an und da hat es eher etwas von inzestuöser Beschämtheit statt Bewunderung makelloser Formen und sanfter Rundungen, wenn Browning Brust, Po und Intimbereich entblößt. Die Rolle der Lucy ist nun sowieso weit über die Nacktheit hinaus eine fordernde, eine ungemein schwierige, zumal der Film ihr auch überhaupt keinen Raum gibt, um nur mit dem »hey, die is ja nackig!« auf sie aufmerksam zu machen und Browning in ihrer Kleiderfreiheit kein Schutz geboten ist, wie ihn Erotik-/Pornodarstellerinen dankbar annehmen, um von ihrer offensichtlichen Talentfreiheit ablenken zu können. Brownings Nacktheit steigert sich langsam, von Dessous über entblößte Brüste bishin zur Vollkörperansicht von hinten und vorne und je mehr ihres jugendlich-bleichen Fleischs sie blank legt desto weiter entrückt sie einer gewissen Diesseitigkeit, da Sleeping Beauty nur am Rande Motivlagen verhandelt, sich anbietende dramaturgische Elemente wie die Geldknappheit und Entwürdigung der Studentin, das Motiv der finanziellen Hilfe für einen sterbenskranken Freund oder die Beziehung zu ihrer alkoholkranken Mutter kommen nicht zu Bedeutung.

Emily Browning und Julia Leigh portraitieren eine Frau, so wurzel- wie ziellos, die sich nicht mal mehr dem Moment und seiner Unmittelbarkeit oder seinen Folgen verpflichtet, als sie der ultimativen sexuellen wie willentlichen Passivität der Sleeping Beauty-Phantasie zustimmt. Eine junge Frau, die sich vollkommen weggibt an das Verlangen anderer, die nach nichts auf der Suche ist und scheinbar nichts zu finden hofft, die während des gesamten Films erst einen Bruchteil an Willen und Wollen fordert, als sie schließlich doch erfahren will, was während ihrer Bewusstlosgkeit mit ihr geschieht. Um einer solchen Figur dennoch zu folgen, freilich weder mit echtem Interesse noch Mitgefühl, sondern wohl einfach nur mit dem stilistisch beabsichtigten Gefühl eines Voyeurs, eines stumm anwesenden Betrachters (was ist man als Zuschauer denn auch sonst?), um so jemandem durch die Kälte eines Films wie Sleeping Beauty zu folgen braucht es schon eine besondere Leistung und die bringt Emily Browning. Ihr Spiel ist wie ein ungebrochener Blick zurück in die Augen des Zuschauers, der einen nicht loslässt, ehe ihn nicht der abrupte Abspann kappt. Dann erwacht man aus Sleeping Beauty und legt sich am besten erstmal schlafen, hat am nächsten Morgen vergessen, was man da gesehen hat und tut sich das auch nicht nochmal an. Oder doch.

Wertung & Fazit

Action: 0/5
Kein Kriterium.
Spannung: 0/5
Wenn sich ein 102minütiger Film wie eine schlaflose Nacht anfühlt geht’s wohl nicht sonderlich spannend zu. Extrem bedächtig in Tempo und Kameraführung; das hier tatsächlich ein Cutter beschäftigt war kann man kaum glauben. Dennoch, warum auch immer, irgendwie einnehmend.
Anspruch: 4,5/5
Gar nicht mal unbedingt „schwere” Kost, das Thema mag zwar auf den ersten Blick »Skandal!« rufen, aber an keinem Aspekt der Umsetzung ist was skandalöses dran. Trotzdem fordernd „anders”.
Humor: 0/5
Kein Kriterium.
Darsteller: 4,5/5
Emily Browning verschreibt sich voll und ganz einer schwierigen Rolle, bei der die unkeusche Nacktheit nur der Anfang ist. Ein darstellerisches Highlight setzt aber auch Peter Carroll mit seinem Ingeborg Bachmann-Monolog.
Regie: 4/5
Ungewöhnlich und eigenwillig, das Regiedebüt der vormaligen Buchautorin Julia Leigh. Trotzdem in sich natürlich wirkend, jedenfalls schreit ihre Inszenierung nicht permanent »KUNST!«.
Fazit: 6/10
Empfehlenswert für… hm, ja, für wen eigentlich? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Durch und durch eigenwilliger Film, der trotz der Genre-Bezeichnung Erotik-Drama weder erotisch noch dramatisch und letztendlich Geschmackssache ist. Nur für welchen Geschmack? Hm, keine Ahnung…

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  • Also hat’s der Film doch nicht in die Kinos geschafft??? Nach den ersten Trailer war ich ja eigentlich ganz angetan, musste fast so ein wenig an „Belle de jour – Schöne des Tages” von Bunuel denken – allerdings nimmt mir deine Rezension die Hoffnung, einen ähnlichen Klassiker vorgesetzt zu bekommen. Ist aber wohl ‘ne gute Sache, sonst wäre ich mit zu hohen Erwartungen an diesen Film herangegangen.

    Naja, was soll’s. Bei 6 von 10 Punkten gebe ich dem Film mal eine Chance ;)

    • Nee, ‘n möglichen Klassiker solltest du keinesfalls erwarten. Aber an den 6 Punkten solltest du dich auch nicht orientieren, die stehen da eigentlich nur, weil ich keinen Bock hatte ‘ne Grafik mit ganz vielen Fragezeichen zu designen ;)
      Eine Chance darf der Film trotzdem bekommen.

  • Selten erlebte ich Herrn Foyer so ratlos. Und das macht irgendwie Freude: Man fühlt sich plötzlich nicht mehr so einsam, wenn man zögernd zu keinem Urteil kommt. Vielleicht sollte ich mir den Film tatsächlich mal ansehen. :D

    • Ich komme hier natürlich nur deshalb so selten ratlos rüber, weil ich mir in der Regel so schön einfache Filme gebe und hier bespreche. Wann trau ich mich sonst schonmal an schwere Kost? ;)

  • Zuerst einmal – chapeau! Wahnsinnig gut geschriebener Text, der den Film wirklich treffend zusammenfasst und portraitiert.
    Mir war Sleeping Beauty durch Emily Browning überhaupt erst ein Begriff und schließlich war sie auch die Triebfeder zur Sichtung. Nach wenigen Minuten macht die Regisseurin dem Zuschauer klar und deutlich, worauf er sich bis zum Ende einstellen muss: Viel Atmo, nahezu keine (wenn ich mich recht entsinne nur in einer Szene) Musik aus dem Off, die beharrende Abwesenheit von Schnitten und Kamerabewegung, sowie eine Distanziertheit zum Geschehen, die im Kino schlicht ungewöhnlich ist.
    Letztlich ist Sleeping Beauty kein Film mit besonderen Merkmalen. Die Handlung ist höhepunktarm und eine wirkliche Reaktion konnte sie bei mir nicht auslösen. Vielleicht stellt den Film lediglich das Merkmal, anders zu sein, heraus – alleine deswegen ist er einen Blick wert.

    • Danke sehr!
      In welcher Form auch immer berührt hat der mich auch zu keiner Sekunde, aber das muss man ja auch erstmal erreichen: das ein Film wirklich ÜBERHAUPT KEINE Reaktion auslöst. Aber man trotzdem irgendwie dran bleibt. Seltenes Kunststück und allemal ‘ne brauchbare Alternative zum sonst so reichlich vertretenen Betteln um Anteilnahme und Betroffenheitsgeseiere im Genre des Dramas.