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Autor: am 29.03.2012, um 22:38 Uhr | Kategorie: Bonusmaterial | 6 Kommentare

Special: 5 FRAGEN – Filmstöckchen

Ok, Leute. Ich wollte mich aus diesem 5 Fragen-Ding ja eigentlich raushalten, aber da mir dieses Stöckchen mittlerweile dreimal an die Birne geknallt ist gibt’s nun doch noch ein paar Antworten auf ein paar Fragen. Sowohl der Indy, als auch der Flo und zuguterletzt der Splatter-Fanatic haben um Auskunft gebeten, aber statt mir nun die dreifache Mühe zu machen und ganze 15 Fragen zu beantworten hab ich einfach von jedem die zwei genommen, bei denen mir aufwandsfrei spontan was in den Sinn kam.

Hier also die Regeln der Aktion, falls die irgendjemand noch nicht mitbekommen hat:
1. Verlinke die Person(en), die dich getaggt hat.
2. Beantworte die Fragen, die dir gestellt wurden.
3. Tagge anschließend 5 weitere Leute.
4. Gib den Personen Bescheid, die getaggt wurden.
5. Stelle anschließend 5 Fragen an die, die getaggt wurden.

Und hier das Frage- und Antwortspiel:


Indys Fragen

Wenn jemand euch die typische Frage stellt: “Welchen Film kannst du mir empfehlen?” und ihr sonst keine weitere Info bekommt, welchen Titel legt ihr eurem Gegenüber dann ans Herz?

Das werde ich zum Glück nicht allzu häufig gefragt und wenn, dann empfinde ich das irgendwie als unangenehm, weil das dann überwiegend Leute sind, die gar keine Ahnung von Filmen haben. Zweimal im Jahr ins Kino und aufgerundet zehn DVDs im Regal. Da tu ich mich dann wahnsinnig schwer mit Empfehlungen, zum einen weil ich mir unnötig nerdig vorkomme, wenn ich Fehlinformiertheiten wie »American Splendor? Ach ja, mit Kevin Spacey, stimmt’s?« oder »Sideways? Hieß so nicht der eine Transformer?« korrigieren muss, zum anderen gibt’s immer blöde Sprüche, wenn die Empfehlung nicht gefällt. Und da blöde Sprüche selten ’ne Meinung bilden höre ich selbige nicht gern über von mir hoch geschätzte Filme.

Warum schaut ihr überwiegend Originalfassungen (mit oder ohne Untertitel) / überwiegend Synchronfassungen?

Ich schau die meisten Filme in der Regel in beiden Fassungen. Synchronisiert, um bei Erstsichtung wegen kauderwelchiger Aussprache/Akzente/Slangs nicht das zumindest Sinngemäße zu verpassen; Originalfassungen, weil sich eben nicht alles problemlos von einer in die andere Sprache wuppen lässt. Im allgemeinen bin ich mit der deutschen Synchronkultur recht zufrieden, hier gibt’s phantastische Sprecher, die manchmal tatsächlich mehr rausholen, als der Schauspieler mit seiner eigentlichen Stimme, aber natürlich gibt’s genauso massig Beispiele für reichlich verbockte Synchro-Arbeiten. Manche Sätze klingen z.B. im Englischen schlicht cooler. Beispiel: Elrond in Lord of the Rings. »Ich war dort als die Stärke der Menschen versagte« vs. »I was there the day the strength of Men failed«. Das klingt im Original einfach besser.


Flos Fragen

Ihr trefft eure/n Lieblingsregisseur/in – über welchen Film von ihr/ihm unterhaltet ihr euch und welche Fragen zu betreffendem Film wolltet ihr der/dem Regisseur/in schon immer stellen?

DEN Lieblingsregisseur gibt’s nicht, aber ich würde Quentin Tarantino zu jedem einzelnen seiner Filme nach sämtlichen Referenzen und Inspirationen befragen, mir die dann alle von ihm ausleihen und nach vollständiger Sichtung sein Werk von Reservoir Dogs bis Django Unchained nochmal völlig neu betrachten, wenn ich dann wirklich JEDEN Einfluss identifizieren könnte.

Die Welt geht (demnächst) unter und es obliegt euch, einen Film repräsentativ für das Erbe der Menschheit (wofür wir standen, was uns auszeichnete, …) auszuwählen, der in einer Zeitkapsel ins Weltall geschickt wird. Welchen Film würdet ihr hierfür wählen?

Den selben, den ich bei einer Alien-Invasion den attackierenden Außeriridischen zeigen würde, damit die unsere Schöpfungskraft erkennen und von uns ablassen: Paul Thomas Andersons Magnolia. Möglicherweise im Double Feature mit Terrence Malicks The Tree of Life, denn damit dürfte so ungefähr das Alles und das Nichts, das Intime und das Gesamte, das Schicksalhafte und das Bestimmte abgedeckt sein, dass unsere Existenz so ausmacht. ODER auch nicht, denn vielleicht stehen wir für nichts und nichts zeichnet uns aus und für DEN Fall passen die beiden oder nur einer der beiden gleichermaßen gut.


Splatter-Fanatics Fragen

Mit welchem anerkannten Meisterwerk der Filmgeschichte kannst Du so rein gar nichts anfangen und aus welchen Gründen?

Raging Bull, weil der zwar famos gespielt von Robert De Niro ist, aber die Endlosschleife aus Selbstzerstörung und Ausrastern fand ich arg überstrapaziert und weit über’s Notwendige zur Ausleuchtung der La Motta-Arschloch-Facette hinaus getrieben.

Welche SchauspielerInnen haben bei Dir einen Stein im Brett? Wer muss also die Hauptrolle spielen, damit Du Dir einen Film ansiehst, der Dich ansonsten nicht die Bohne interessiert hätte?

Da gibt’s mehrere und keine großen Überraschungen, allerdings gibt’s auf der anderen Seite nur sehr wenig, was mich wirklich „nicht die Bohne interessiert“. Bei Darstellern wie George Clooney oder Robert Downey jr. ist die Filmsichtung immer Pflicht, Clive Owen oder Daniel Craig erhöhen zumindest die Wahrscheinlichkeit. Bei den Damen sehe ich mir alles mit Julianne Moore oder Kate Winslet an. Das sind bisher alles Namen, mit denen nur selten schlechte Filme einhergehen, für den Fall hab ich tatsächlich jemand anderen parat: ich hab hier auf meiner Seite ganze 21 Artikel mit dem Tag „Jennifer Aniston“ versehen und das ist eine quantitative Häufung, die nicht unbedingt der Qualität ihrer Filme entspricht. Aber ich hab mir mittlerweile einfach eingestanden, dass ich ein gewisses Faible für die Frau hab ;)


Ich hab ehrlich gesagt keinen Überblick, wer dieses Stöckchen schon alles aufgegriffen (oder abgelehnt) hat und verlinke mal auf gut Glück: meine fünf Fragen gehen an amiga del sol, an die Jungs vom Nerdtalk, an den Filmpalast, den Filmfreek und an das FranceCinéma. Wenn ihr Lust habt sind das meine fünf Fragen:

1.) 2 Mann geh’n rein, 1 Mann geht raus: zwei berühmte Filmfiguren, jeweils vom selben Darsteller gespielt, steigen in den Käfig. Mad Max vs. Martin Riggs, Indiana Jones vs. Han Solo und One Punch Mickey vs. Tyler Durden. Wer gewinnt den Fight und wie/warum schafft er’s?

2.) Filmrolle gerissen, mit Popcorn beworfen, am Handynutzer aus der Reihe vor dir verzweifelt: was ist dir so schräges/nerviges/kurioses im Kino passiert?

3.) Wenn du die Möglichkeit (und das Talent ;) ) hättest, würdest du dann lieber als Star vor oder als Macher hinter der Kamera stehen?

4.) Welchen Film, von dem du glaubst, sie damit von der Zerstörung der Erde abhalten zu können, würdest du außerirdischen Invasoren zeigen?

5.) Die DVD hat die VHS-Kassette abgelöst, mittlerweile gibt’s die Blu-ray und auch an deren Nachfolgeformat wird bereits gebastelt – inwieweit wirken sich die Qualitätsunterschiede und der Fortschritt in Bild und Ton der Trägermedien auf deinen Filmgenuss aus? Muss es heutzutage HiDef sein, oder macht ein abgenudeltes Videoband mit reichlich Bildfehlern aus einem guten Film auch keinen schlechten?


So, und wehe ich krieg das Ding jetzt noch’n viertes Mal ins Foyer geschmissen!

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  • Gute Antworten! ;)

  • Hallo Christian,

    vielen Dank für die Aufnahme des Stöckchens. Freut mich sehr. Und bei Jennifer Aniston bin ich irgendwie komplett bei Dir. Habe auch ein Faible für die Frau und weiß ganz genau, dass sie nicht unbedingt in Meisterwerken mitgespielt hat. :-)

    • Kein Ding, bei so vielen Nachfragen konnte ich mich ja nicht mehr drumrum drücken ;)
      Oh, schön dass das mit der Jenniston mal jemand ähnlich sieht, sonst gibt’s da immer (virtuelle) schräge Blicke!

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