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X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT – Kritik zum Mutanten-Klassentreffen mit Hugh Jackman (Kino)

Von Riggs J. McRockatansky vor 3 Jahren geschrieben05 / 20147 Kommentare

Story

In der Zukunft: unaufhaltsame und erbarmungslose Roboter, die Sentinels, haben sämtliche Mutanten nahezu ausgerottet oder interniert. Über den Feldzug der hochtechnisierten Tötungsmaschinen ist die Welt in Zerstörung und Dunkelheit versunken und in dieser dystopischen Zeit ist es einzig eine kleine Gruppe um den Telepathen Charles X. Xavier, die sich dem Zugriff der Sentinels entziehen kann. Mit Hilfe der Kräfte von Kitty Pryde unternehmen die Überreste der X-Men einen letzten Versuch, ihr Schicksal und die Gegenwart zu verändern: das Bewusstsein von Krallenmann Logan soll um mehrere Jahrzehnte in der Zeit zurück geschickt werden, um den jungen Xavier und seinen damaligen ärgsten Feind Magneto davon zu überzeugen, gemeinsam für die Rettung ihrer Zukunft einzustehen und ein Ereignis zu verhindern, das überhaupt erst zur Erschaffung der Sentinels führt. Hinter deren Entwicklung steckt der Militärwissenschaftler und Anthropologist Bolivar Trask, der in der Existenz der Mutanten in den 1970ern eine enorme Gefahr für den im Vergleich unterentwickelten Homo Sapiens sieht. In dieser heiklen Epoche gelingt es Logan tatsächlich, den späteren Führer der X-Men Charles X. Xavier ausfindig zu machen – doch der ist in dieser Zeit weit von dem Mann entfernt, der er einst seien wird…

Der Film

Steile These geht anders: außer Marvel bekommt niemand ein kontinuierliches Comicuniversum auf die Leinwand gestellt. Das Cinematic Universe des Verlags für Sprechblasenheftchenkultur ist der nahezu perfekte Übetrag des einen Mediums auf’s andere, penibel durchgeplant und mit Verstand und Weitsicht aufgebaut. Und, mit das Wichtigste wenn das Publikum großteilig aus Geeks und Nitpickern besteht: die Fans feiern überwiegend alles, was da an Output rausgefeuert wird. Das bekommen weder Sony, Rechteinhaber der „Spider-Man“-Reihe, noch 20th Century Fox, bei denen die „Fantastic Four“ und die „X-Men“ lagern („Daredevil“ ist mittlerweile wieder in Marvels Besitz) auch nur annähernd so hin, da mischen stets (materiefremde) Studioobere in kreativen Prozessen mit, schleifen an den Vorlagen herum und machen Fans unglücklich. Fox’ sechs Filme umfassende „X-Men“-Saga ist mittlerweile ein echtes Schlamassel an Kontinuitätsbrüchen, Misstönen und ungeliebten Entscheidungen, besonders was umgenietete Charaktere angeht. Mindestens Brett Ratners „X-Men: The Last Stand“ und Gavin Hoods „X-Men Origins: Wolverine“ würden selbst die Macher nachträglich am liebsten kollektiv wegblitzdingsen – warum also nicht eine Zeitreise unternehmen und genau das tun?!
X MEN ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT DAYS OF FUTURE PAST Wolverine Body Knochenkrallen
Für „X“-Film Nummer Sieben kehrt nicht nur Serienstarter Bryan Singer in messianischer Mission zum Franchise zurück, der bedient sich außerdem einer der beliebtesten Storylines der Mutantenreihe, „Days of Future Past“ von Chris Claremont, John Byrne und Terry Austin. So viel vorweg: Singer hält mit seinem dritten Beitrag zur Saga das Versprechen, die heftigsten „X“-Fehler kontinuitätsgerecht auszubügeln, zwei der vorigen sechs Filme quasi ungeschehen zu machen, aber ist „Days of Future Past“ auch für mehr gut, als eine gesundete Basis für zukünftige Einträge ins „X-“-Register zu gewährleisten? Hierauf ein klares: Jein! „Days of Future Past“ startet wie ein „Terminator“, eine düstere, zerstörte Zukunftswelt, nur noch Ruinen ihres alten Glanzes ragen verdorrt in einen dunklen Himmel und auf einem von Dreck und Asche bedeckten Boden türmen sich die Gebeine der Gefallenen. Und dann wird’s quasi klassisch, John Ottman greift Michael Kamens Theme aus dem ersten und zweiten Teil auf, der Vorspann erinnert wieder daran und dann gleitet die Kamera durch Cerebros Schloss in die eigentliche Handlung hinein, hurra, Trademarks, ein „X-Men“-Film, wie er sich gehört!

In der Zukunft geht es dann bamm bamm bamm, Mutantenkräfte gegen die unbezwingbaren Sentinels, die sowas von krasse Kill Moves hinlegen, dass man sich kurz sonstwo wähnt, aber nicht in einem mehrere hundert Millionen teuren, altersfreigabebedachten Tentpole-Blockbuster. Hier gebührt den Machern aller Respekt für die volle Ausnutzung der Milde von Prüfgremien bei Gewalt gegenüber Fantasy-Gestalten (mit die heftigsten Attacken richten die Sentinels gegen Mutanten in ganzkörperlich umgewandelter Erscheinung). Die radikal umdesignten und neugedachten Maschinen wirken so jedenfalls wirklich bedrohlich und tödlich, wie eine natürliche, adaptive Kontragewalt brechen sie über die Mutanten herein und deren Furcht und gehetzte Flüchtlingssituaton wirkt nicht bloß behauptet. Dass das aktivste Hirn auf der Welt, Charles X. Xavier, erst nach Jahren des Leides und der hingerichteten und deportierten Mutanten und Menschen auf den entscheidenden Plot Device kommt, geht in dermaßener Untergangsstimmung fast unter. So geht es dann in einer Szene voll abstruser Comiclogik, mit einem »wie soll ich unsere Story denn sonst erklären?«-Schulterzucken runtergefilmt, zurück in die wilden Siebziger.
X MEN ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT DAYS OF FUTURE PAST Jennifer Lawrence Mystique
Begrüßenswert ist’s, dass „Days of Future Past“ nicht wieder ein Solo für Wolverine geworden ist, der bis auf „First Class“ stete front and center-Charakter der Saga wird zwar ziemlich gimmickhaft überhaupt erst in die Position geschrieben, den Bewusstseinstrip durch die Zeit anzutreten (in der Comicvorlage geht Kitty selbst auf die Reise), bleibt dann aber bis auf ein paar Reizpunkte relativ passiv, lässt die in den ’70ern noch knöchernen Krallen die meiste Zeit stecken. Nach einem »uhhhhh…«-Moment für die Ladys überträgt der Film die Handlungslast von Hugh Jackmans aufgepumpten Schultern auf jene eher schmächtigen von James McAvoy, dessen Vergangenheits-Xavier schon das Beste am ansonsten komplett überbewerteten „First Class“ war. „Days of Future Past“ ist Xaviers Origns-Story, zeigt nach den Ereignissen aus „First Class“ und nach der aus seiner Obhut weggeglittenen Raven und dem zum Feind gewordenen Erik einen gebrochenen Mann, der seine telepathischen Fähigkeiten geopfert hat, um mittels eines Serums zumindest wieder physisch laufen zu können. Nette Metapher, der körperlich entkrüppelte Xavier ist nun ein seelisches Wrack, vom optimistischen Mutantenwegweiser von vor zehn Handlungsjahren ist nichts geblieben als ein verlotterter Junkie, der sich vor seiner Verantwortung mental und im bildlichen Sinne wegsperrt.

„Days of Future Past“ ist Xaviers Reise zurück zur Hoffnung und McAvoy spielt jedes seiner wechselnden Gegenüber glatt an die Wand, auch wenn an den einschneidenden Stellen recht simple Aufbaudialoge nötig sind ist Xaviers Weg, für den er zu sitzen statt zu gehen lernen muss, ein schauspielerisch wunderbarer Kraft- und Willensakt des Schotten, der sogar dem edlen Sir Patrick Stewart die Szenenhoheit streitig macht, als die beiden in einem zentralen proleptischen Flash Forward/Backwards mental aufeinander treffen. Doch das, was in der Vergangenheitshandlung Xaviers Weg bestimmt und ausrichtet, scheint mehr temporärer Popularität denn ausgearbeiteter Plotstruktur geschuldet: Everybody’s Darling Jennifer Lawrence und ihre gestaltwandlerische Mystique geht vom akrobatischen Sidekick in der „X“-Trilogie und unsicherem Pfläumchen in „First Class“ zur plötzlich wichtigsten Mutantin überhaupt hoch, ihr Offscreen-Wandel vom zaghaften »Mutant and proud«-Küken unter Xaviers und Eriks Fuchtel hin zur jetsettenden Kämpferin für die Sache des Homo Superiors passt nicht annähernd so gut wie jener ihres Telepathenvormunds. Auch holt „Days of Future Past“ aus der Mutanten-Thematik um Furcht vor’m Fremden, Ausgrenzung, Ablehnung und Hass auf beiden Seiten keine wirklich frischen Impulse mehr heraus; Ravens Feldzug, ihre Mystique-Werdung wenn man so will, und dessen Vereitelung ist die Geschichte von „Days of Future Past“ und die fällt im Mittelteil ungemein langatmig aus.
X MEN ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT DAYS OF FUTURE PAST Wolverine Magneto Xavier Quicksilver
Bürokomplexeinbruch und Weiblichkeitsreizeinsatz hat man auch schon von Rebecca Romijns Mystique-Inkarnation gesehen, Xaviers »wir müssen die besseren Menschen sein, um zu koexistieren«-Mantra ist von einer Figur auf die nächste angewandt auch nichts unbedingt Neues mehr und so bleibt es einzelnen Sequenzen vorbehalten, aus einem vor sich hin trottenden „Days of Future Past“ ein paar Besonderheiten vor zu kitzeln. Ausgerechnet der gnadenlos vorverurteilte Evan Peters als sprintstarker Quicksilver tut sich hier hervor: seinen Hochgeschwindigkeitsvorteil nutzen Xavier, Logan und Beast Hank zu einem „Mission: Impossible“-reifen Einbruch ins Pentagon und was der vorlaute Raser (Xavier: »He’s a pain in the ass…«) dabei abzieht ist große Unterhaltung. Umso unverständlicher, dass er nach seiner essentiellen Hilfeleistung gleich wieder aus dem Film verschwindet und dadurch ein böses Plotloch reißt: wenn man jemanden von einem Schusswaffenattentat abhalten will und man einen Typen am Start hat, der so schnell rennen kann, dass er abgefeuerte Kugeln bequem aus ihrer Bahn schnipst – wozu zum Teufel befreit man dann den schurkischen Metallmanipulator, dem niemand vertraut? Klar, der aufmüpfige Bursche geht noch zur Schule und so – aber hey, steht da nicht mit Xavier jemand, der eine leitet und der sogar die passende Visitenkarte dabei hat?

Dennoch ist Quicksilver klar die beste der neuen Figuren im Sammelsorium der „X-Men“, für Joss Whedons Phase 2-Megaevent „Avengers: Age of Ultron“ muss man jedenfalls befürchten, dass Marvel da mit der Verpflichtung von Aaron Taylor-Johnson ausnahmsweise den weniger guten Griff getan hat, nach dessen glanzloser Performance im Monster-Blockbuster „Godzilla“ erst Recht. Die übrigen frischen X-Boys’n’Girls werden ausschließlich über ihre Fähigkeiten vorgestellt; da ist Blink, die ihre Kräfte zu ausgiebigem „Portal“-Zocken verdankt, der heiße Sun-»hey, ist das nicht der aus „Fantastic Four?“«-spot, und der eine mit der Gesichtsbemalung, was konnte der nochmal? In den Zukunftsszenen der Rahmenhandlung kommt der Einsatz der unterschiedlichen Kräfte aber immerhin ganz bombig rüber, wobei sich das in seinen Actionausmaßen schon sehr stark von der behäbigen Vergangenheitshandlung abspaltet und wenn beides im finalen Akt immer häufiger parallel läuft fast wie zwei verschiedene Filme wirkt, auch wenn „Days of Future Past“ zum Ende hin mächtig anzieht. Mehr und mehr gerät der Film dabei unter das Motto „Back to Bryans Basics“, indem Singer es sich nicht nehmen lässt, den Hauptanteil des bösen Treibens wieder ganz in die Hände Magnetos zu legen. Peter Dinklage bleibt als Bolivar Trask unterfordert und wird viel zu lange standpunktfrei gehalten. Wenn Trask seine Motive dann mal artig in einem Frage/Antwort-Erklärdialog offen legen kann erweisen sich diese als relativ (political incorrectness incoming) kleinwüchsig.
X MEN ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT DAYS OF FUTURE PAST Michael Fassbender Magneto
Einigen Nerd-Kram biegt Singer uneingeschränkt hin, so passen Beasts Fell- und Mystiques Hautfarbe wieder zu den vorangegangenen Einträgen in die (respektive seine) „X“-Chronologie, dennoch gelangt der Regisseur nur selten auf das Niveau der ersten beiden Teile. Die Härte und Dringlichkeit der Zukunftshandlung findet sich in der Vergangenheit nicht wieder, alles geht eher gemächlich von statten. Mit dem Offensichtlichsten hält der Film sich zwar nicht lange auf, so glauben alle mehr oder weniger sofort Logans krasse Zeitreisestory, dafür macht „Days of Future Past“ ansonsten eine reichlich höhere Anzahl seitlicher als vorwärts gerichteter Schritte. Neben der stilistischen Ähnlichkeit zur dystopischen Vision der „Terminator“-Filme zitiert das Mutanten-Spektakel besonders Camerons bahnbrechenden zweiten Teil mehrfach thematisch und szenisch (Wolverine offenbart zur Verifizierung seiner Mutation seine Krallen, so wie der Terminator einst sein Cyborg-Skelett freilegte). Genau besehen mopst „Days of Future Past“ dem verschmähten und nunmehr gänzlich aus der Chronologie getilgten „X-Men Origins: Wolverine“ sogar ein Plotelement, um den Sapiens/Superior-Konflikt aufzuheizen. Dem ewigen Standpunktabgleich zwischen Xavier und Magneto ist aber so langsam der letzte Reiz abgerungen, zumal der Seite des Biegemeisters nie mal ein kleiner Sieg zugestanden wird, selbst wenn er nach der Golden Gate Bridge in „The Last Stand“ diesmal mit einem ganzen Baseball-Stadion um sich schmeißt. Magneto bleibt ein Schurke, gefangen im ewigen Schema von Versuch und Scheitern, Versuch und Scheitern, Versuch und… Aber gut, nach einer laschen Auflösung der „Days of Future Past“ hat Singer den Boden begradigt, auf dem die nächsten „X“-Abenteuer wie der nach den Credits angeteaste „Apokalypse“ stehen sollen, allerdings: wenn es bei den „X-Men“-Filmen noch lange so bleibt, dass die Wege die sie vorbereiten spannender scheinen, als jene die sie begehen, dann ist das unglücklicherweise die ganz falsche Richtung…

Wertung & Fazit

Action: 3,5/5
In der Vergangenheitshandlung erstaunlich zurückhaltend, dafür in der Zukunft richtig fetzige und gnadenlos harte Gefechte zwischen Mutanten und Sentinels, hier sicher mit die besten Actionsequenzen der ganzen Reihe.
Spannung: 2/5
Zieht erst im dritten Akt richtig an, dazwischen viel Leerlauf, der sich mit Plotbedingungen selbst zügelt (wen Xavier wann wie oder warum nicht mental beeinflussen kann zum Beispiel…).
Anspruch: 1/5
Keine neuen Erkenntnisse im Konflikt zwischen Mensch und Mutant: „Days of Future Past“ ist ein thematischer Wiederkäuer, die Verbindung zwischen Xavier und Mystique ist nochmal der Xavier/Magneto-Versuch des rechten Weg Aufzeigens aus „First Class“, nach der Kuba-Krise ist auch der ausklingende Vietnamkrieg ein unzureichend eingebrachter historischer Background.
Humor: 1/5
Wolverine Hugh Jackman hält sich diesmal mit seinen typischen mürrischen Kalauern zurück, die unterhaltsamste und witzigste Szene kann der rasende Quicksilver für sich verbuchen.
Darsteller: 4/5
James McAvoy beherrscht den Film. Jackman reißt den Wolverine routiniert und angenehm untergeordnet runter, Michael Fassbender kann schön diabolisch gucken und hat einfach diese undurchdringliche Ausstrahlung, der gewaltige Cast überzeugt ansonsten durchweg ohne Ausfall nach unten und Auschlag nach oben.
Regie: 2,5/5
Wie ein Sportler nach einer längeren Verletzungspause: das Können und die Versiertheit im Umgang mit der Materie blitzen auf, von konstanter Topform aber weit entfernt.
Fazit: 5,5/10
Bryan Singer führt die „X-Men“ nicht direkt zur sehr guten Frühform zurück, „Days of Future Past“ bietet einige tolle Szenen und auf der anderen Seite viel Leerlauf, der die Frage aufwirft, wo da ein $225 Millionen-Budget drinsteckt. Der Film macht die beiden größten Aussetzer der Saga wieder wett, kommt darüber selbst aber kaum vom Fleck.

Mehr zum Film

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Kommentare

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  • devil30m 1 Kommentar(e)

    also story techninsch ist da viel im unklaren gelassen worden in xmen drei stirbt xavier doch warum ist der dann in dem teil wieder da ??? und in xmen first class hat er seine fähigkeiten schon als kleiner junge von 10 jahren und in dem film bekommt er die erst noch komische story fortsetzung aber naja

  • fads 1 Kommentar(e)

    nolan-batman sind meisterwerke du vollpfosten…..ernstzunehmend und authentisch…der neue x men film hatte soviel geschichtsfehler in sich selber das ich kotzen wollte…..wie kann wolverine auf striker im jahr 73 treffen ohne ihn zu kennen? striker hatte ihn bereits ab dem vietnam krieg rekrutiert von daher hätte striker wolverine längst gekannt anstatt verwundert drein zu blicken als er seine krallen gesehen hatte

    • fads 1 Kommentar(e)

      xmen gehört auf zu marvel OMG

  • Flo Lieb 63 Kommentar(e)

    Ich fand ihn gut, auf jeden Fall besser als die ganzen Marvel-Filme oder die Nolan-Batman-Gähner.

    Eine Theorie für Xaviers “plötzlichen” Zeitreisebeschluss könnte auch sein, dass er selbst erst darauf gestoßen ist, dass dies durch Kittys Kraft möglich ist. Zudem, mit Verweis auf “Star Trek”, kann man ja nicht wegen allem, was der Menschheit zuwider läuft, zurückreisen und es so machen, wie man gerne hätte. Ich selbst finde das jedenfalls noch am wenigsten “unlogisch” in einem Film, der natürlich die meiste Zeit widersinnig ist.

    • Christian Hoja 1462 Kommentar(e)

      Ach das hab ich eh mehr mit ‘nem Augenzwinkern angemerkt, wirklich gestört hat mich das auch nicht, die ganze Szene ist ja formidabler Comicquatsch. Das Xavier allerdings nach so vielen Jahren und beim Stand seiner Fähigkeiten bei irgendeinem Mutanten noch auf irgendetwas bis dato unbekanntes stößt, was er nicht längst wusste, halte ich für ziemlich ausgeschlossen 😉

    • Flo Lieb 63 Kommentar(e)

      Naja, er ist ja nicht Gott, sondern nur ein Mutant mit telepathischen Fähigkeiten. Ich selbst halte es schon für möglich, dass er nicht Leute anguckt und sagt “Oh, deren Kraft könnte man auch so und so verwenden”. In “X-Men” dachte er ja sogar bis zum Ende, dass Magnet Wolverine will und nicht Rogue und war dann überrascht und gestand den Fehler ein. Aber egal 😀

    • Christian Hoja 1462 Kommentar(e)

      Wie was, “nur” ein Mutant mit telepathischen Fähigkeiten?!? Xavier ist DER Mutant mit telepathischen Fähigkeiten, natürlich muss er deshalb nicht zwingend jedes letzte bißchen Potenzial in jedem anderen Mutanten erkennen können, aber Kitty Pryde kennt er in den Filmen einfach seit Jahren, hat sie unterrichtet etc. Und das er Magnetos Plan im ersten Teil nicht gleich enträtselt hat liegt an dessen modischem Psyblocker auf’m Kopp – und weil der Plot auf Fernsehfilm-Niveau ist, aber whatever… 😉 Hach, herrlich, ‘ne richtige Nerd-Diskussion:D

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