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Wird X-MEN: APOCALYPSE wie ein Disaster Movie von Roland Emmerich?

Von Riggs J. McRockatansky vor 3 Jahren geschrieben05 / 20140 Kommentare

Nach dem letzten ist vor dem nächsten „X-Men“-Film: Bryan Singers „Days of Future Past“ ist überaus erfolgreich angelaufen und konnte über’s erste Wochenende bereits mehr als $260 Millionen einnehmen, die Fans sind mehrheitlich zufrieden mit der Verkopplung der alten und jungen Generation aus der „X“-Trilogie und dem Prequel „First Class“ – kein Anlass jedoch für Singer und Drehbuchautor Simon Kinberg, sich auf den Erfolgen auszuruhen, denn mit „X-Men: Apocalypse“ wartet bereits der nächste Franchise-Eintrag.


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[ACHTUNG, „Days of Future Past“-Spoiler voraus]Der Titel des nächsten Mutanten-Abenteuers kündigt es (für Vorlagenkenner) bereits an und die Post Credits Sequenz in „Days of Future Past“ teast ihn unverkennbar: der Gegner der „X-Men“ um Charles X. Xavier wird im Mai 2016 Apocalypse heißen, der Urmutant und eines der mächtigsten Geschöpfe im gesamten Marvel Universum. Kinberg sprach mit den Kollegen von IGN über die Art, wie er und Singer den auch als En Sabah Nur bekannten Schurken auf die Leinwand bringen wollen und in welches Genregewand sie die „X-Men“ dafür zu hüllen gedenken:

We’re definitely approaching him as a super charismatic leader that will draw people to his cause. So far, in the X-Men movies, there really are two leaders. You know, there’s Eric/Magneto and what [Bryan Singer] did with the Brotherhood and Charles/Professor Xavier and what he did with the X-Men. Apocalypse presents a new leader, the darkest leader in the franchise.

It’s really been about how do we give him [Apocalypse], most importantly, a very human and relatable motivation so that as extreme and insane as his methods are, there is something, you know, understandable, almost empathetic about his motivation.

The kind of scope and scale we’re talking about is like disaster movie, extinction level event. Sort of Roland Emmerich-style moviemaking, which you’ve never seen in an X-Men movie, or any superhero movie, which I think is exciting.

Apocalypse soll also keineswegs bloß als „Bösewicht der Woche“ fungieren, sondern als ein charismatischer Anführer portraitiert werden, der eine nachvollziehbare Motivation für seine extremen Taten bekommt, um neben den beiden Granden der Reihe, Magneto und Xavier, als Charakter bestehen zu können. Das Ausmaß von „X-Men: Apocalypse“ dürfte nach Kinbergs Vergleichen jenes von „Days of Future Past“ (immerhin der zweitteuerste Film in der Geschichte von 20th Century Fox) noch deutlich übertreffen, spricht der Scriptwriter schließlich von niemand geringerem als dem Master of Disaster Roland Emmerich („2012“) und seiner Art des Filmemachens, um den Scope der durch Apocalypse herauf beschworenen Zerstörung einzuordnen. Die aufkommende Frage, wie sich das mit interessanter und ausgefeilter Charakterzeichnung vertragen soll (Dinge, für die Emmerich nicht so sehr bekannt ist…) darf zumindest einen leisen Anlass zur Skepsis geben.

Wer die kataklysmische Kraft Apocalypse’ auf der Leinwand darstellen wird ist noch unbekannt, Kinberg merkte bereits an, dass der jugendliche Schauspieler in der Post Credits Szene von „Days of Future Past“ nicht übernehmen wird, angesichts der monströsen Gestalt und Ausmaße, die En Sabah Nur annehmen kann, ist natürlich auch eine CG-Kreation mit MoCap-Performer dahinter denkbar. Zurückkehren werden in jedem Fall die Stars James McAvoy, Jennifer Lawrence, Michael Fassbender, Nicholas Hoult und Hugh Jackman. Und auch Quicksilver Evan Peters, der sich nach anfänglichem Spott durch seinen großartigen Auftritt in „Days of Future Past“ zum absoluten Fanfavoriten gemausert hat, wird eine größere Rolle im Sequel übernehmen.

Bryan Singers „X-Men: Apocalypse“ startet im Mai 2016 in den deutschen Kinos.

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