Cellurizon hat zu! Meine neue Website mit Filmkritiken, Kurzgeschichten und mehr Geschreibsel findet ihr seit Februar 2017 HIER
Skip to content

TRANSFORMERS 4: ÄRA DES UNTERGANGS – Kritik zu Michael Bays vierter (und bester) Roboter-Schlacht (Kino)

Von Riggs J. McRockatansky vor 3 Jahren geschrieben07 / 20145 Kommentare

Story

Vier Jahre sind vergangen, seit der Konflikt zwischen Autobots und Decepticons tausende Menschenleben gekostet und ganz Chicago in Schutt und Asche gelegt hat. Nach einer Zeit der ertragreichen Zusammenarbeit mit den Autobots und ihrem Anführer Optimus Prime macht die Regierung mittlerweile gnadenlos Jagd auf jede Partei der cybertronischen Eindringlinge. Unterstützt von dem Transformer Lockdown, einem Kopfgeldjäger, der selbst auf keiner Seite des Konfliktes steht, werden die Roboter zur Strecke gebracht, bis nur noch wenige von ihnen übrig sind. Doch die wichtigste Trophäe fehlt noch in Lockdowns Sammlung: Optimus Prime…
Unterdessen stößt im ländlichen Texas der alleinerziehende Vater und erfolglose Erfinder Cade Yeager auf einen nahezu schrottreifen Truck, dessen Überreste er ausweiden und zu Geld machen will, in der Hoffnung, seiner Tochter Tessa endlich das Studium finanzieren zu können. Die Siebzehnjährige hält wenig von den Träumereien ihres Dads, steht aber trotzdem zu ihm. Doch schon bald macht Cade eine erstaunliche Entdeckung, denn es ist nicht irgendein Truck, den er da aufgegabelt hat: das Fahrzeugwrack ist tatsächlich der schwer angeschlagene Autobot-Anführer Optimus Prime…

Der Film


TRANSFORMERS AERA DER UNTERGANGS Mark Wahlberg


Die flächendeckendst gehirnzellenabtötende Blockbusterverdummungsware oder krachende Actionunterhaltung ohne viel Mitdenkpflicht: Michael Bays bisheriges „Transformers“-Franchise ist beides. Fürchterlich unausgewogene Unfilme, bei denen sich in einer Szene haushohe und formwandelnde Roboter in pathetischem Gut/Böse-Gestus die Blechschädel einschlagen und sich in der nächsten Szene wahlweise Hunde besteigen, hotte Babes in Zeitlupe mit Arsch und Brüsten wackeln, rassistische Stereotypen ausgestellt oder das US-Militär fetischisiert werden. Manchmal alles in schneller Folge von einem Cut zum nächsten. Digitaler Wahnwitz, der von Hardcorefans und Casuals gleichermaßen mit teilweise bodenlosem Hass abgestraft wird, während Bay relativ unbeirrt immer noch einen weiteren Film dreht und den selben Scheiß wieder und immer nochmal von vorne veranstaltet. Warum auch nicht, spielt schließlich Milliarden ein. Wäre Bay selbst ein Transformer, sein Name würde Stagnator lauten. Lohnt sich da überhaupt noch ein vierter Teil, ist das für irgendwas gut, das cybertronische Quartett zu vervollständigen?

Will man einen gelungenen FILM sehen: nein. Will man den bisher gelungensten „Transformers“-Film sehen: ja. „Age of Extinction“ ist nach dem Guilty Pleasure-Auftakt, dem grässlichen Sequel „Revenge of the Fallen“ und dem Mischmach „Dark of the Moon“ der definitiv beste Teil der Reihe, Bay macht weiterhin 1.000 Dinge falsch, dafür 1.000 andere endlich besser. Für einen narrativen Zugang fehlt dem „Transformers“-Kinokosmos weiterhin am dringlichsten ein supervisionistisches Auge, das in Struktur und Bahn hält, was Bay und Autor Ehren Kruger da auf die Leinwand kotzen, eine ordnende Instanz, wie sie das Marvel Cinematic Universe überwacht und arrangiert. Die „Transformers“ besitzen keine intakte Mythologie, da wird von Film zu Film immer wieder nur was drangeklatscht, um einen Plot in Gang zu kriegen: der AllSpark, die Matrix der Führerschaft, Sentinel Prime, Dinge die von A nach B geschafft werden müssen, um C zu bewirken. „Age of Extinction“ greift nichts davon auf, sondern hämmert und lötet wieder nur mehr dazu; Schöpfer, Terraforming (der Film beginnt [und endet] wie Ridley Scotts „Alien“-Prequel „Prometheus“), die Saat, eine ritterliche (WTF?) Legende, Bestimmung, »You think you were born? You were built; and he wants you back« offenbart der transformierende Kopfgeldjäger Lockdown in Richtung Optimus Prime und kloppt Dinge und Themen ins Franchise, die vorher nichtmal Andeutung fanden.


TRANSFORMERS 4 AERA DES UNTERGANGS Lockdown


Die Ehrbegriffe und bedeutungsgeladenen Reden, in denen sich der letzte Prime äußert, müssen auf- und hingenommen werden wie sie sind, substanzlos und aus einem unvertieften Seitwärtserzählen generiert, statt sich eines homogenen Zentrums bedienen zu können, das Kruger und Bay in über sieben Stunden Laufzeit mittels mangelhaften Worldbuildings aufzubauen versäumt haben. Gebt das Franchise in Guillermo Del Toros Hände und staunet, was damit gehen würde… Ebenfalls nach wie vor unumstößlich: das „die Bedürfnisse des Plots stehen über den Bedürfnissen der Logik“-Prinzip. Überhaupt nicht nachzuvollziehende Ortswechsel, wer ist wie von wo jetzt da hingekommen und so. Und wie können die zuvor radikal verfolgten Autobots plötzlich fröhlich in Formation durch Chicago düsen, ohne dass die in „Dark of the Moon“ gezeigten (und schon dort höchst willkürlich funktionablen) Energon-Detektoren ausschlagen? Und wie geht das, dass der zerschundene und „lebensbedrohend“ schwer verletzte Optimus nach einer einzigen Reparatursession plötzlich wieder voll im Saft steht? Das geht halt nur, weil der Plot an dem Punkt keine Zeit mehr übrig hat, um den cybertronischen Patient noch länger dahin siechen zu lassen. Das sind die Dinge, die den Fans der „Transformers“-Geschichte weiterhin den blanken Zorn durch die Adern treiben dürften, die sich wie mentaler Missbrauch an der geliebten Jugenderinnerung anfühlen und es sind die Dinge, die die „Transformers“-Reihe auf ein konkurrenzloses und selbst im Blockbusterbereich einzigartiges Podest der Schlampigkeit stellen.

Aber: es ist auch Fortschritt zu erkennen. Nur franchisemüde Hater können anderes behaupten (ohne ihnen das nach den Vorgängern übel nehmen zu können). „Age of Extinction“ ist im Ton gereifter, nach drei Runden Kleinkinderhort beim tobenden, schreienden, wirren und unangeleiteten Freispiel ist das jetzt Grundschule mit Tischen und Bänken, mehr Ordnung und Ablauf und einer geerdeteren Stimmungsbildung. Keine Militärverherrlichung, keine rammelnden Köter, keine Abrissbirnenklöten, keine dichtgekoksten Fremdschämeltern mit Vaginaverwöhntipps, kein Ken Jeong, der sich Plotdetails aus der Unterhose zieht. Die Hyperhysterie von zahllosen Comic Reliefs, die vor allem „Revenge of the Fallen“ und „Dark of the Moon“ überbevölkerten (die Witwickys Kevin Dunn und Julie White, Ramón Rodríguez, John Turturro, die beschämend rassistischen Autobot-Zwillinge Skids und Mudflap, John Malkovich, Jeong, Frances McDormand,…) und die allesamt nicht ohne Spleen, ohne nervige Marotte, ohne kompletten Freakout auskamen, weicht einem Minimum an auflockerndem Stilmittel. Viel erträglicher, viel dosierter und mit der Höflichkeit, schnell wieder aus dem Film zu verschwinden. Der ruchlose, wenn auch komplett unerklärte Lockdown ist gegenüber dem komplexbeladen-fehlarrangierten große Worte/wenig Taten-Erzschurken Megatron der imposantere Bösewicht, gerade weil er außerhalb des platten Gut/Böse-Konflikts von Autobots und Decepticons steht. Wiederum fehlt hier durchdachtes Worldbuilding, da Lockdown und sein Anusraumschiff einiges an Mythologie drankletten, das bisher keine Rolle spielte und ausschließlich den Plot anpeitscht.


TRANSFORMERS AGE OF EXTINCTION Nicola Peltz hot ass legs Mark Wahlberg


Davon ab, der Plot: Kruger und Bay kennen die Regeln eines Dreiakters, immerhin lassen sie sie John Turturro in „Revenge of the Fallen“ aufsagen. Selbst dran halten wollen sie sich auch im vierten „Transformers“-Film nicht, „Age of Extinction“ ist szenisches Aneinanderfügen zunächst vage verknüpfter expositorischer Punkte, die zur Filmmitte zusammenlaufen und von dort aus einem ellenlangen Showdown seine wacklige Plattform aufstellen. Schon zuvor gibt es immer wieder Actionunterbrechungen und grobes Konfliktmanagement. Das ist erzähltechnisch weniger wert, als die rostige Karosse des Marmon 97 Semi-Truck, hinter dem sich Optimus zu Anfang versteckt. Allerdings: es ist nochmal ein Unterschied zwischen einer „nicht vorhandenen“/einer „blöden“ Story und einer solchen, die zumindest von motivischer Klarheit getragen wird und so dem Zweck dient, dem sie letztlich untersteht, in diesem Falle ein explosionsgeladenes Krachbummeffektspektakel am Laufen halten. Und da passt sich „Age of Extinction“ um Meilen besser an, was die menschliche Komponente angeht: Mark Wahlberg als besorgter Dad, der gleichzeitig seine Träume zu verwirklichen und ein verantwortungsbewusster Vater zu sein versucht, das greift einfach mehr in den „Transformers“-Rahmen, als Shia »nonononono« LaDouche, der Megan Fox knallen will oder am College nicht klar kommt. Cade Yeager hat ein Motiv, an dieser ganzen Hatz teilzunehmen, ein rudimentäres und wie beim Führer der Autobots auf grobzügigen Ehrbegriffen fußend, ein klischeehaftes und unoriginell vorgetragenes… aber ein Motiv.

Mit Wahlberg sind generell die Menschen nicht mehr komplett nutzlos am Danebenstehen und durch die Gegend geschubst werden. Wie sehr Bay auch in Teil Eins bis Drei seine Militärgeilheit und einen kaum verdaulichen Hurra-Patriotismus gefeiert hat, wirklich was geleistet haben die Kameraden um Josh Duhamel und Tyrese Gibson nicht im Kampf gegen die Decepticons, waren viel öfter ob ihrer aussichtlosen Lage am hadern, statt die Autobots zu unterstützen. Anders Wahlberg, der ist aktiv und bekommt ’ne stramme Alienwumme, mit der er sich auch mal ohne Optimus‘ oder Bumblebees Hilfe freischießen kann. Seine Familientragik mit der minderjährigen Tochter und ihrem drei Jahre älteren Rennfahrerfreund – gut, da bietet jede familienbasierte Sitcom ’ne entsprechende Standartfolge amerikanischen Konservatismus, in der das komplexer abgehandelt wird. Doch auch hier gilt: mehr Erdung. Zwar kann Bay sich die Shots auf Nicola Peltz‘ Beine, Hintern und Brüste nicht verkneifen, dennoch jazzt er sie nicht zum Ultrafeuchttraumbabe wie zuvor die Fox und Rosie Huntington-Whiteley hoch und gönnt ihr wenigstens ein paar Wesenszüge über die Kürze ihres Höschens hinaus, während ihr scharfer Rennfahrerboyfriend Jack Reynor selten Nutzen erfüllt, aber auch nicht unangenehm auffällt. Wohl schon das äußerste, auf was man bei einer Nebenfigur in einem „Transformers“-Film hoffen kann. Kelsey Grammer und Titus Welliver sind hingegen als Leiter und Exekutivorgan der geheimen CIA-Einheit Cemetery Wind eine nette Ergänzung auf Schurkenseite und dürfen mit ihren Figuren ein bißchen lapidare Regierungskritik anschlagen, vor allem aber Wahlberg ein paar ernstzunehmende menschliche Gegner bieten, was die Vorgänger ja gar nicht im Repertoire hatten.


TRANSFORMERS 4 AERA DES UNTERGANGS Grimlock Optimus Prime


Sogar die gewohnt brachialen Actionorgien (deren Ausmaß aber nie das dreiviertelstündige Finale von „Dark of the Moon“ zu toppen schafft) finden eine zeitlang so etwas wie Anlass innerhalb der Story, bis irgendwann alles nur noch passiert. Bay bleibt auffällig oft bei den Menschen und merklich seltener bei den blechzerbeulenden Auseinandersetzungen zwischen den Robotern, der Endkampf integriert sogar recht gelungen eines im anderen und verdeutlicht nochmal den Stellenwert eines im Actionbereich brauchbaren Leads wie Wahlberg im Gegensatz zu LaBeouf. Bay versucht sogar, mit einem Drahtseilakt in luftiger Höhe, gespannt zwischen Lockdowns Raumschiff und einem Wolkenkratzer, einen echten Spannungsmoment klassischer Färbung zu kreieren, einen „Jurassic Park“-/„Indiana Jones“-/„King Kong“-Moment, nur über noch höherem Abgrund und mit komischen Transformer-Beißetierchen. Das reicht allerdings nicht für mehr, als ein „hat sich wenigstens bemüht“-Kärtchen, denn warum Bay kein Spielberg ist zeigt sich in dieser Sequenz umso deutlicher, als wenn er es erst gar nicht zu sein versucht. Mit dem marketingrelevanten Umzug nach China kommt nach dem ländlichen Texas nochmals ein etwas anderes Flair als das ewige US-Großstadt- und Wüstensetting der ersten drei Filme hinzu. Mit viel Geschwurbel rund um diese ominöse Ritterlegende und einem plötzlich cyberelbisch parlierenden Optimus Prime werden hier dann endlich auch die Dinobots losgelassen und der Samurai-Transformer Drift (im Original von Ken Watanabe gesprochen) darf sich zielmarktgerecht in Szene setzen, ebenso wie die schlagkräftige Li Bingbing und irgendein Fahrstuhlchinese, die standesgemäß wie im Martial Arts-Handkantenfeger austeilen. Weil, Asiaten und so. Die können das alle. Aber das sind wenigstens mal wohlgesonnene Vorurteile.


TRANSFORMERS 4 AERA DES UNTERGANGS Mark Wahlberg


Um es nochmal klar zu sagen: „Age of Extionction“ ist kein guter FILM. Es ist innerhalb dessen, was Kruger (und beim ersten Teil Roberto Orci + Alex Kurtzman) und Bay an Schund, Schlampigkeit, Werbeästhetik und Actionoverkill hingereiert haben, das bislang beste Ergebnis dessen, was da im erträglichsten Falle bei raus kommen kann. „Age of Extinction“ ist wahrscheinlich das Opus Optimum, das Kruger und Bay aus einem „Transformers“-Film zu machen imstande sind. Trotz Hochglanzoptik ist die Stimmung härter, auch Steve Jablonsky stimmt nicht mehr bei jedem Autobot-Furz gleich die ganz fetten Heldenfanfaren an, die Charaktere sind erträglicher, als alles was da bisher geboten wurde. Die Transformers labern weiterhin viel Stuss (»I’m a fat ballerina who takes names and slits throats!«) mit viel zu vermenschlichtem Slang-Gehabe (»Hold your knickers, I’m punchin’ it!«) und warum einige der neu eingeführten Blechrecken mit viel menschennäheren Gesichtszügen als bisher daher kommen bleibt das Geheimnis der Designabteilung. Handlungsschritte werden nicht abgeschlossen (warum bricht Lockdown nach dem ersten Aufeinandertreffen die Jagd auf den noch angeschlagenen Optimus mittendrin ab?), die folgenden aus dem Nichts eingeleitet, moralische Exkurse um von Menschenhand geschaffene Transformer bleiben schnell auf der Strecke. Aber ansonsten spart sich „Age of Extionction“ jene bombastischen Unzumutbarkeiten weitestgehend, die den hohlen Spaß an den Vorgängern behinderten. Immerhin.

Wertung & Fazit

Action: 5/5
Gewohnt ermüdend, wenn auch minimal besser dosiert als in den ersten drei Teilen und nicht krampfhaft darum bemüht, alles nochmal und nochmal zu toppen.
Spannung: 1/5
Nicht mehr ganz so einfältig, nicht mehr ganz so konfus erzählt, aber von einer gelungenen und spannungsförderlichen Narration immernoch so weit entfernt wie die Erde von Cybertron.
Anspruch: 0/5
Passendere Handlungsmotive, die aber nicht gerade vielschichtiger präsentiert werden.
Humor: 0,5/5
Heureka, die erbärmlich versagende Slapstick-, Hysterie- und Weirdo-Komik der Vorgänger weicht einem geerdeteren Gag-Ton.
Darsteller: 3/5
Mark Wahlberg ist ein Upgrade von unschätzbarem Wert gegenüber JEDEM Darsteller der vorigen Filme. Der Rest vom Fest nervt zumindest nicht.
Regie: 2,5/5
Der gewohnte Bay-Zwiespalt, aber wenigstens einige der prägendsten Bay’bleme hat der unbelehrbar scheinende Kamikazefilmemacher endlich ausgemerzt. Jetzt wird’s aber Zeit, dass endlich wer anders die Formwandelroboter übernimmt.
Fazit: 7/10
Bester Teil der Reihe und auch nur in Relation dazu ist die Wertung von sieben Punkten zu verstehen. In vielerlei Hinsicht weiter in einer ganz eigenen Liga filmischen Katastrophenzustandes, dafür in anderen Dingen um mehrere Transformationsstufen erträglicher als die Vorgänger. Wird bei weiteren Sichtungen außerhalb des Kinos mindestens ein bis zwei Wertungspunkte verlieren, bleibt aber auch dann noch der „Transformers“-Film, für den man sich am ehesten nicht schämen muss, wenn man ihn irgendwie mag…

Mehr zum Film

IMDb Link moviepilot Link

Liken/Teilen

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
...also schreib doch einfach einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Aileen 1 Kommentar(e)

    Für mich definitif der beste teil!

    Was aber auch ein bisschen daran liegt, dass die liebesgeschichte diesmal etwas mehr in den Hintergrund gerückt ist.

    Auch wenn ich eine Frau bin…Actionfilme sollen bitte auch Actionfilme bleiben. Wenn ich Frauenanteil will, dann gucke ich Pretty Woman!!!!

  • donpozuelo 198 Kommentar(e)

    Interessant. Ich bin nicht über die vier Punkte hinaus gekommen. Das war ein sehr anstrengender, weil lang und langweiliger Film für mich. Ich muss ja tatsächlich sagen, dass mir Teil 3 am besten gefallen hat.

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Ja, hab deine Kritik gestern gelesen. Verstehen kann ich das ja irgendwo schon. Aber ich glaube, mein genereller Level an Bock auf sich gegenseitig zertrümmernde Roboter ist halt höher, als bei manch anderem. Oder meine Toleranzgrenze unnatürlich hoch, bis ich davon die Fresse voll hab. Und der Teil hier macht für mich halt ganz entscheidende Dinge sooooo viel besser als bisher.

  • Jan 6 Kommentar(e)

    Ich will gar nicht viel über Wertungspunkte sagen, weil ich die (gewohnt ausführliche) Kritik nicht darauf herunterbrechen will, in diesem Fall kann man es auch gar nicht. So überrascht von einer 7 von 10 war ich ja wirklich noch nie nach der Lektüre einer über weite Teile hinweg, trotz positiver Bemerkungen, vernichtenden Kritik. – Ich meine, du schreibst doch selbst, es handle sich nicht um einen guten Film…

    Anyway. Das TRANSFORMERS-Franchise ist irgendwie schon ein Unikat in der heutigen Filmlandschaft, selbst für Blockbuster-Verhältnisse lassen sich Kritikerstimmen und Einspielergebnisse überhaupt nicht mehr unter einen vernünftigen, logisch erklärbaren Hut bringen. Der Film hat im heimischen Box-Office eingeschlagen, wie die Autobots auf der Erde, obwohl seit Beginn der Reihe nur Spott und Häme für Bays Inszenierung übrig sind. Kein anderes Franchise hätte das auf Dauer überleben können, hier haben sich aber zahlungsfreudige Fans gefunden. Ich frage mich doch, woher dieser Film sein Publikum noch nehmen kann, aber eigentlich ist mir das Franchise für diese Gedankengänge auch schon wieder zu schade.

    Ich jedenfalls erwarte vom vierten Teil überhaupt nichts, was mich irgendwie überzeugen könnte. Der erste Teil war ja noch unterhaltsam, Teil 2 eine Katastrophe, in der nicht einmal die Action irgendeiner rein visuellen Dramaturgie folgen konnte. Danach war das Franchise für mich einfach gestorben. Und so verbringe ich den Sommer doch lieber außerhalb der Kinosäle, zumindest außerhalb derer, in denen sich Plastikspielzeug in Übergröße bekriegt.

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Das ist so ein Beispiel, wo eine Wertungsskala versagt und sich vielleicht sogar als genereller Unsinn erweist. Schließlich täuscht die eine Vergleichbarkeit von einem Film zum anderen vor, die nicht zu gewährleisten ist. Facebook-Kumpel meinte heute sinngemäß: “TF4 sieben Punkte, Django Unchained sieben Punkte, oh je oh je…”

      Aber die sieben Punkte, die ein Western von Tarantino von mir bekommt sind halt andere, als die sieben Punkte, die ein Transformers-Film von mir bekommt. Trotz der teils vernichtenden Worte und obwohl das wirklich kein guter FILM ist, war’s halt trotzdem der Transformers-Film, der mir am besten gefallen hat. Komplizierte Rechnung, aber halt subjektiver Eindruck und so 😉

  • Weitere Artikel
    Navigiere zum vorigen/nächsten Artikel

    2732 Aufrufe