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JURASSIC WORLD: Kritik zum indominösen Dino-Abenteuer mit Chris Pratt (Kino)

Von Riggs J. McRockatansky vor 2 Jahren geschrieben06 / 20153 Kommentare

Story

22 Jahre sind vergangen, seit auf der Isla Nublar in einer geplanten Freizeitparkanlage gentechnisch erschaffene Dinosaurier aus ihren Gehegen entkommen konnten und vier Menschen töteten. Doch mittlerweile steht auf der vor Costa Rica gelegenen Insel ein voll funktionsfähiges Resort mit Dino-Attraktionen im Wasser, zu Lande und in der Luft und die „Jurassic World“ verzeichnet 20,000 Besucher täglich. Aber zusätzlich zu steigenden Betriebskosten verlangen die Gäste und auch die Investoren und Sponsoren des Parks nach immer ausgefallenerem Thrill, größer, lauter, mehr Zähne. Um eine neue Attraktion präsentieren zu können und die Anlage in der Gewinnzone zu halten züchten die Genetiker um den langjährigen Chefkreateur und Forschungsleiter Dr. Henry Wu einen modifizierten Hybriden, ausgestattet mit T-Rex- und anderen Erbmaterialien, und erschaffen so den Indominus Rex. Kurz vor dessen Enthüllung wird Claire Dearing, die geschäftige Managerin von „Jurassic World“, von ihren jungen Neffen Gray und Zach besucht und soll außerdem dafür sorgen, dass der Ex-Navy SEAL und jetzige Raptor-Trainer Owen Grady eine Inspektion der Anlage des Indominus Rex durchführt, in die das gigantische Raubbiest seit seiner Geburt eingepfercht ist. Doch während Gray und Zach an der Tour durch den Park teilnehmen nimmt eine ungeheure Katastrophe ihren Lauf, als der Megapredator seiner Umzäunung entkommt und eine Schneise des Todes durch die „Jurassic World“ schlägt…

Der Film

Chris Pratt, Irrfan Khan, Bryce Dallas Howard und Jake Johnson in JURASSIC WORLD
Am Ende der diesjährigen Filmreise wird man 2015 vielleicht unter einem großen Begriff zusammenfassen können: Wiedergutmachung. Zum Teil seit drei Jahrzehnten in Quarantäne verschobene Franchises mit den wohl größten Namen der End-1970er bis Angang-1990er werden freigelassen, um uns nostalgische Filmaffen mit frischen Bananen zu verwöhnen, nachdem sie einst zum Abschied mit ganz schön faulem Obst geworfen haben. „Mad Max: Fury Road“ hat’s vorgemacht, im Laufe des Jahres sind „Terminator: Genisys“ und natürlich „Star Wars: The Force Awakens“ an der Reihe, zuvor aber wird der „Jurassic Park“ wiedereröffnet: nach Steven Spielbergs bahnbrechendem Meisterwerk von 1993 und dem immerhin soliden bis sehr guten Sequel „The Lost World“ setzte die Dino-Reihe mit Joe Johnstons „Jurassic Park III“ einen brutalst-dämlichen Tiefpunkt, kreative Differenzen und der Tod von Vorlagenautor Michael Crichton bremsten die rascher angedachte Produktion eines vierten Teil zunächst mehrfach aus – bis die Reihe nun als „Jurassic World“ doch noch ihr Comeback feiert.

Trotz zweiundzwanzig Jahren zwischen dem Ur-Film und dem vierten Ausflug in die Gefilde geklonter Dinos stellt Colin Trevorrows „Jurassic World“ die Franchise-interne Uhr auf kurz nach Eins und ignoriert die Geschehnisse aus „The Lost World“ und „Jurassic Park III“: keine Erwähnung der Isla Sorna, kein San Diego-Zwischenfall, der Park hat schlussendlich doch noch und größer als jemals geplant eröffnet und boomt vor sich hin. So kehrt zu Anfang ein wenig dieses naiv-staunenden kindlichen Geistes des Originals zur Reihe zurück (clunky exposition inklusive), oder zumindest entwickelt sich der Versuch. Satte Farben, riesige Anlagen mit dem Besucherzentrum und dem Mosasaurus-Becken, saftige Wiesen mit grasenden Herbivoren, Baby-Triceratops-Reiten für die Parkbesucher unter Einem-Meter-Zwanzig, ein eigenes kleines Wäldchen mit Zuschauereinblick für den Tyrannosaurus und sein Ziegenkunststückchen – John Hammonds Vision in voller Blüte und noch über die Träume des alten Enthusiasten hinaus verwirklicht zu erleben ist sicher erstmal der richtige Aufhänger für „Jurassic World“, allerdings stellt sich statt wohligem Brummen (respektive Mitbrummen des bemüht druntergelegten John Williams-Themes) von Beginn an ein erzählerisches Stottern ein.
Mosasaurus-Mahlzeit - Raubtierfütterung in JURASSIC WORLD
„Jurassic World“ baut die Enthüllung seiner titelgebenden Attraktion nicht lange auf, mit einem „ihr wisst ja eh alle, was kommt…“-Schubser geht’s rauf auf die Isla Nublar und ran an eine Plot Entwicklung, wie man sie steifer kaum umsetzen kann: jede Figur in „Jurassic World“ redet in persönlichen Standpunktphrasen oder die höchstens zwei Charaktereigenschaften ihrer selbst definierend daher, um die Story des Genmatschepampesuperdinos und einen Pool aus Sub- und Sub-Sub-Themen zu füllen, die allesamt äußerst schwammig bleiben. Zweitliga-Jessica Chastain Bryce Dallas Howard legt als verkniffene Kontrollfreakfrau mit rapidem Spontanitäts- und Sozialkompetenzmangel eine waschechte Katherine Heigl hin, Irrfan Khan faselt als Simon Masrani, seines Zeichens milliardenschwerer neuer Besitzer des Parks, einen von der Unbedeutsamkeit des Menschen und wie die „Jurassic World“ dies verdeutlicht, „New Girl“-Star Jake Johnson verbalisiert mit anstößigem Retro-Shirt irgendwas Antikommerzialisierungs-Blickwinkliges und Chris Pratt ist als geerdeter Bedenkenträger der Mann für den kernig rausgepressten und anmahnenden Klartext, wenn alle anderen mit profitgeilem oder sonstwie ethnisch nicht korrektem Dinoshit aufwarten (»They’re dinosaurs, wow enough.« »Probably not a good idea…«).

Dazu kommen mit Ty Simpkins und Nick Robinson die aufgedreht-wuschelhaarige Verkörperung des kindlich-naiven Staunens und ein hormonell derangierter Kotzbrocken, der jedes nette Lächeln eines Teenie Girls im Park wie ein geiler Hecht angeiert. Die verarbeiten während ihrer Park-Safari in einer „completely out of nowhere“-Szene, die in einem stimmungsbewussteren Film auf dem Boden des Schneideraums gelandet wäre, noch schnell die bevorstehende Scheidung ihrer Eltern und nach dem dramaturgisch generischen und vollkommen unfokussierten Vorgeplänkel, das in seinem hilflosen Arrangement auf eine gewisse Weise B-Movie-mäßig charmant wirkt, kann der Indominus Rex zeigen, was ihn zum neuen Highlight der „Jurassic World“ macht. Ab da wird’s dann ein bißchen fokussierter, in der Szenenzusammensetzung nicht eben gekonnter und nochmal eine ganze Ecke generischer. Während die Gentechniker des Parks die T-Rex-DNA mit allem möglichen evolutionär bevorteilendem Gedöns gekreuzt haben, mischen die Macher des Films die klassische „Jurassic Park“-Formel mit „Predator“ und James Camerons „Aliens“, beide werden thematisch, szenisch und bildlich zitiert, ohne dass „Jurassic World“ die Spannung oder apokalyptische Dichte ins Duell mit dem Bat-Gürtel unter den Dinosauriern bringen könnte, der immer einen passenden Trick zum richtigen Zeitpunkt ausspielt, um seine Gegner zu übervorteilen.
Chris Pratt und sein Raptoren-Rudel in JURASSIC WORLD
Meist reißt der Indominus aber nur gewaltig weit die Fressluke auf und so beeindruckend und erhaben wie einst, so ein magisches Leinwanderlebnis wie „Jurassic Park“ ist „Jurassic World“ in keinem einzigen Moment. Ein Händchen für Suspensemomente und nervennagenden Thrill bringen Colin Trevorrow und die Drehbuchautoren wenn überhaupt nur im Verweis auf andere Werke mit, dabei zitiert die Story dann auch althergebrachten Kram wie den militärischen Hardliner in Gestalt eines Vincent D’Onofrio, der dreist wie die Fliege um den Scheißhaufen kreist und erstmal genüsslich-grinsend das Scheitern aller Anti-Indominus-Unternehmungen verfolgt, um dann mit eigenen kriegstreiberischen Plänen zu übernehmen – und noch brutaler versagt. Bad ideas firing back, been there, done that: „Jurassic World“ ist absolut ausrechenbar, da ärgerlicherweise auch mal wieder die Trailer überhaupt nichts zurückgehalten und (vom Finale abgesehen) jeden Money Shot des Films bereits verbraten haben. Inmitten der Indominus-Eskalation greift dann irgendwann Chris Pratt mit seinem Raptor-Pack ein und die ganze Nummer mit den Velocipuppies kommt im Film zum Glück besser als befürchtet rüber.

Pratts Verbindung mit dem Rudel, bestehend aus Beta-Tier Blue, Charlie, Delta und Echo, ist sogar einer der wenigen faszinierenden Aspekte von „Jurassic World“ und hätte deutlich mehr Zeit und Szenen verdient gehabt, um noch weiter zu wachsen: die Raptoren sind weiterhin gerissene und fiese Bastard-Viecher, deren Beziehung und Unterordnung gegenüber Pratt mehr Gewicht benötigt hätte, bevor sie an seiner Seite in die Schlacht gegen den Indominus reiten. [ACHTUNG, Spoiler-Tendenzen im Rest des Absatzes]Im letzten Drittel zieht der Film dann gewaltig an, hat tatsächlich noch einen Twist parat, der so nicht unbedingt zu erwarten war, und läutet schließlich den Gong für ein komplett absurdes, aber irgendwie auch voll fettes Finale, bei dem sich die Nahrungskette mit vereinten Kräften gegen ihre Herabstufung durch den ökosystemischen Indominus-Eindringling zur Wehr setzt. „Jurassic World“ ist sich der Ikonographie des Franchise natürlich voll bewusst und weiß genau, bei welcher Kreatur und ihren Fans im Besonderen er nach „Jurassic Park III“ etwas wiedergutzumachen hat. Tut dies allerdings mit den gestellten Grundzutaten einer durchschnittlichen Main Event-Veranstaltung in der WWE, mit der „überraschenden“ Rückkehr eines Helden, »oh my god, are you kinddin‘ me, it’s…«, einem Face Turn aus dem Nichts nach vorigem „der Feind meines Freundes ist mein Freund“-Bitchmove und der zweckgemeinschaftlich vereinten Kraft des Guten, mit der der übermächtige Heel schließlich niedergerungen wird und die Tiere dabei in ihrem Verhalten plötzlich extrem vermenschlicht werden.[SPOILER Ende]
Große Klappe - der Indominus Rex in JURASSIC WORLD
Und das war dann „Jurassic World“, der sich auf einem bedenklichen Pfad Wege zu weiteren Sequels offen lässt, eigentlich aber aufzeigt, warum jetzt ruhig Ruhe im prähistorischen Karton herrschen dürfte: es gibt ein paar neue Dinos, ein paar neue Ansätze, aber dennoch nichts wirklich Neues. Der Indominus Rex ist ein Monster of the Week, dem es trotz seiner Attribute-Show an „Charakter“ fehlt und das thematisch in der Klemme stecken bleibt, den entarteten Wunsch eines sensationsgeilen Publikums nach mehr und die Fragwürdigkeit, dieses Verlangen zu bedienen, einerseits auf erschreckende Weise symbolisieren soll, ihm andererseits aber auch nach Blockbustergesetzen vollkommen entspricht, wofür „Jurassic World“ keine satirische Metaebene findet, sondern letztlich bloß bedient, bedient, bedient. Dabei schien genau hier der Knotenpunkt zu sitzen, an dem Unterhaltung auf (selbstreflexiven) Hintergrund hätte treffen können, denn es hat schon was hypersatirisches, wenn geifernde Massen vor Fensterscheiben den einst Schrecken verbreitenden T-Rex grölend anfeuern, sein bemitleidenswertes Ziegenmahl schön blutig zu vertilgen oder das Ausmaß einer SeaWorld-Show verzigfacht wird, wenn der Mosasaurus sich einen weißen Hai genehmigt.

Da hätte in Entartung und dem Zurückschlagen der Natur gegen diesen Zustand des Ausgestellt Seins vor den Augen der nach mehr Blut, mehr Gebrüll und mehr Zähnen lechzenden Menge das Potenzial gelegen – doch dafür ist „Jurassic World“ wie erwähnt zu unfokussiert. Die angetestete Mobilmachung der Dinos zu militärischen Zwecken mag moralisch noch verwerflicher sein, ist aber ein noch älteres, noch abgestandeneres Thema, schließlich kommen die Amis immer irgendwann darauf, irgendwas unkontrollierbar-scheißgefährliches für ihre Kriege gefügig zu machen und das kommt im Film durch D’Onofrios Figur in aller Uncle Sam-Plumpheit und mit den gängigen Argumenten rüber. Dazu gesellt sich das übliche Drama um verloren gegangene Kinder, die in einem weitläufigen Park natürlich ausgerechnet genau in die Schneise des Desasters geraten und brüderlich zusammenwachsen, und Bryce Dallas Howard verdeutlicht Charakterentwicklung, indem sie zunehmend textilfreier, aber bis zum Schluss auf High Heels durch den Park jagt und vom Script zu einer weitenteils schlimm klischeehaften Performance als ungebummste Karrierestute gezwungen ist, die vom grimmigen Pratt erstmal zünftig angestoßen gehört, um mal auf die entscheidenden Dinge im Leben klar zu kommen: Mutterinstinkte, Tank Tops und Knutschposen.
Bryce Dallas Howard, Chris Pratt, Nick Robinson und Ty Simpkins in JURASSIC WORLD
Aber dennoch: „Jurassic World“ ist ganz unterhaltsam, so auf der obersten Wahrnehmungsstufe, auf der ein Blockbuster unterhaltsam zu sein hat. An die Klasse des Originals ist nie ein Herankommen für den Film, auch nicht in der tricktechnischen Errungenschaft und Überzeugungskraft: ein Film, der sich dem Geist von „Jurassic Park“ entgegen lehnt, dürfte in dessen Sinne gerne mal einen praktischen Effekt einbauen, ein aufregendes animatronisches Model und Puppets präsentieren und den Dino-Terror damit greifbarer und echter machen – aber nichts da, alles ist CGI, in einigen Panorama Shots des Parks ist gar nichts wirklich da und die gewichtslosen computergenerierten Dinosaurier sind zwar tadellos gestaltet und fügen sich dennoch in kaum einer Szene übergangslos-überzeugend in die Sets und neben den Schauspielern ein, welche selbst oft genug im spürbaren Nichts einer Blue Screen Box agieren müssen. So entwickelt „Jurassic World“ zwangsläufig nie diese gewisse Leinwandmagie, nie dieses Gefühl, von dieser Welt wirklich umfangen und mitgenommen zu werden auf ein großes Abenteuer. Ein guckbarer Blockbuster mit einem gewissen charmanten B-Flair, dessen narrative Naivität und Unstetigkeit nicht zu heftig in lieb- und ambitionslose Dummheit umschlägt – mehr war wohl nicht zu verlangen.

Wertung & Fazit

Action: 3,5/5
Sehr viel, sehr zitierfreudig, mit einigen guten, einigen überraschend blutigen, einigen generischen und manchen unvorteilhaft eingefangenen Momenten – solide. Mit einem Finale, das gewaltig rockt, aber bei dem zumindest mir noch nicht klar ist, ob das nun kontextuell einer der geilsten oder doofsten Momente der Reihe ist…
Spannung: 1,5/5
Weit entfernt vom Suspense-Geschick, mit dem Spielberg das Franchise einst eröffnete. Sehr vorhersehbarer Spannungsaufbau und -ablauf mit ganz wenigen Überraschungen, auch weil die Trailer kaum etwas zu zeigen ausließen.
Anspruch: 0,5/5
Extrem bemüht, ein Thema zu finden, dabei aber viel zu unfokussiert und ohne echtes Zentrum. Flache Charaktere, die nur in den zugewiesenen Meinungsbildern sprechen.
Humor: 1/5
Ein paar Sprüche sitzen, ein paar nicht und leider verlässt sich gerade das Pratt/Howard-Geplänkel auf sexistische Stereotypien.
Darsteller: 3/5
Chris Pratt ist ein Sympathiebolzen und sein Stuff mit den Raptoren ist mit das Beste am Film, sein Channeln des grimmig-mahnenden Muldoon aus dem ersten Teil zündet aber nicht so sehr. Bryce Dallas Howard gibt die RomCom-abonierte rothaarige Neurosen-Blondine im Dino-Setting, schauspielerisch machen das alle solide in eher blassen Rollen.
Regie: 2,5/5
Colin Trevorrow ist nicht Steven Spielberg, aber thank god, er ist auch nicht Joe Johnston. Es scheint alles ein bißchen viel für den Blockbuster-Newcomer, der sich aber noch halbwegs solide aus der Affäre zieht.
Fazit: 6/10
Ohne wirkliche Leinwandmagie verströmen zu können erweckt die erste Hälfte so ein bißchen diesen naiv-staunenden kindlichen Geist des Originals – die zweite Hälfte ist „JP“ meets „Predator“ meets „Aliens“. Ist in dieser zu unfokussierten Mixtur ganz unterhaltsam, aber ein technisch und dramaturgisch total generischer Blockbuster. Mit einem absurden, aber irgendwie auch voll fetten Finale.

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Kommentare

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  • Flo Lieb 96 Kommentar(e)

    Viel Mischmasch, die Stimmen aus UK sagen, nicht so gut, aber nah dran am Original. IGN sagt, schön fokussiert auf die Charaktere, andere Stimmen sagen ein l(i)ebloses Effektgewitter aus dem Rechner das sich im Finale zu überbieten versucht. Ich befürchtete wie bei jedem Blockbuster von vorneherein das Schlimmste, dann stellte sich dennoch – wohl schlicht aus Nostalgie – eine kleine Vorfreude ein, ehe jetzt zwar der Besuch ansteht, aber ich mir nicht wirklich etwas verspreche, außer dämliche Action wie schon zuletzt in Age of Ultron und Fury Road sowie generell einen artifziellen Look, der mehr an Jurassic Park III denn Teil 1 erinnert.

    Wirklich gute Blockbuster-Filme, das ist wohl die bittere Erkenntnis, werden in unserer gegenwärtigen Zeit einfach nicht mehr gedreht.

  • Aurea 1 Kommentar(e)

    Für mich steht der Film heute Abend an, ich bin schon gespannt. Aber irgendwie muss ich meine Erwartungen wohl doch noch mehr runterschrauben 🙁

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Einfach einen soliden, nie außergewöhnlichen und streng nach Formel konzipierten Standard-Blockbuster erwarten, dann passt das schon 😉

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