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Ja, ok, doch: es geht weiter mit Cellurizon – aber anders…

Von Riggs J. McRockatansky vor 1 Jahr geschrieben01 / 201624 Kommentare

Ich weiß, ich spiele hier gerade ‘n ziemlich abgestandenes Blatt. Wie ‘ne Band, die nach ihrer Abschiedstournee erst zwei Best Of-Compilations und dann ein großes Comeback-Album mit weiterer wirklich allerletzter Abschiedstournee raushaut. Nur um das gleiche danach noch dreimal durchzuziehen. Oder, um mal im eigenen Milieu zu bleiben, wie Doug Walker, der seinen Nostalgia Critic erst in Rente schickt und ihn dann mit Pauken und „The review must go on“-Gitarren wiederbelebt, weil er es plötzlich wieder „fühlt“. Aber selbstredend erst nachdem zwischendurch ein Nacholgeformat die Klickzahlen dezimiert hat. Alles nicht so ganz aufrichtig, alles irgendwie Masche und PR-Koketterie, wie nochmal schnell die blanken Titten im Playboy zeigen, bevor man ins Dschungelcamp einzieht…

Aber Moment bitte, worum geht’s hier eigentlich? Für alle, die gar nicht Bescheid wissen: dies ist seit Ende September 2015 der erste Artikel, der auf Cellurizon erscheint, weil Anfang Oktober 2015 ein Festplattenschaden meinen Laptop gekillt hat. Für Ersatz war kein Geld da und als Geld da war hatte ein LKW ein Date mit unserem Kleinwagen, das ihm wohl nicht gefallen hat, da er ihn um den nächsten Laternenpfahl gewickelt hat. Folge: Totalschaden. Anschließend konnte ich bis letzte Woche nur mobil online sein; nun ist dank eines befreundeten Restaurantbesitzer-Paares, deren Website ich administriere, neue Hardware am Start.

In der internetfreien Zeit hatte ich allerdings den Entschluss gefasst, mit dem Bloggen aufzuhören. Das habe ich allen mitgeteilt, die nachgefragt haben, und mich vor knapp zwei Wochen auch öffentlich via Facebook dazu bekannt, als es noch nach weiteren Wochen bis Monaten ausschließlich mobiler Netznutzung aussah. Offengelassen hatte ich mir in den Gesprächen und jener Kundgebung, eventuell irgendwann wieder mit Filmkritiken in irgendeiner Form einsteigen zu wollen.

Und heißa-bämms, nun geht das wohl schneller und Cellurizon-verbundener, als meine Wortwahl eventuell hat ahnen lassen. Ich schrieb, vom Filmbloggen die Schnauze voll zu haben, dass die Luft raus ist, der Aufwand und die oft folgende Ernüchterung zu groß usw. Das stimmt so aber eigentlich nicht und hat vielleicht so nichtmal in dem Moment gestimmt, in dem ich es geschrieben habe. Ich hab nicht vom Filmbloggen, vom Schreiben über Filme die Schnauze voll. Sondern von vielen der Umstände drumherum, eigenhändig eingebrockten wie fremdgesteuerten.

Wie zum Beispiel vom Krampf mit Facebook und der Reichweitenbeschneidung, so vonwegen „hey Seitenbetreiber, du hast über 1.400 Fans, deine Beiträge zeigen wir 50 davon, zahl uns 30 €, damit’s höchstens weitere 50 werden…“

Wie vom selbstauferlegten Druck, mit der Seite etwas „großes“ zu erreichen. Muss man sich mal vorstellen, „Druck“. »Pressure? What pressure? Pressure is poor people in the world trying to feed their families. There is no pressure in football.« Das hat José Mourinho mal gesagt, und ich hocke hier jahrelang und bejammer einen Filmblog, der möglicherweise nicht die Anerkennung erhält, die er verdient hätte. Da will man sich doch selbst erstmal zünftig zwei Stunden Backpfeifen verpassen…

Wie vom Irrsinn, mitten in der Nacht oder früh Morgens für eine Trailer-Premiere aus dem Bett zu purzeln, um die bloß als einer der Ersten zu posten – und dann wahnsinnig darüber zu werden, dass besagter Trailer bis zur Mittagszeit nur zwei Klicks hat…

Wie vom ständigen Aufregen über Moviepilot oder FB-Pages, bei denen die Likes ungerechtfertigterweise mit Clickbaiting- und Lapidarscheiß explodieren, während die eigenen stagnieren…

You see: ich hab mich ziemlich reingesteigert in dieses Dasein als Filmblogger. Bis ich Mitte Oktober mit locker siebzehn Kilo Übergewicht und chronischem Schlafmangel dasaß und über einen vergangenen Sommer nachdachte, in dem ich verpasst hatte, wie mein Sohn Schwimmen lernt, weil ich lieber bei Bombenwetter vor’m Laptop hocken geblieben bin.

Einigermaßen kurzschlussmäßig habe ich an diesem Punkt die CU-Fanpage bei FB, meinen Twitter-, Moviepilot- und Filmstarts-Account gelöscht und hab mein Leben umgeordnet. Wieder gesünder essen, wieder mehr Sport machen, mehr mit der Familie unternehmen. Aus der Zwangslage mit dem kaputten Laptop wurde eine Überzeugung, dass einige Dinge so einfach nicht weiterlaufen können.

Und das werden sie in der oben angerissen geschilderten Form auch nicht. Ich will gerne weiterhin über Filme schreiben, weil ich kreativen Output brauche, weil ich schreibe seit ich es gelernt habe und Filmkritken mir dafür einen wunderbaren Kanal bieten. Ich will die Buletten der Filmwelt weiterhin mit meinem Senf würzen. Aber regulierter. Weniger halbirre. Weniger mit absurden Ansprüchen, hier die ultramegaübersuperklopper Filmseite hinstellen zu müssen, mit tausend Features und Funktionen, die ein Knilch alleine überhaupt nicht auf Dauer stemmen kann.

Ich schreibe also demnächst wieder auf Cellurizon. Mein Mann für Filmmusik, der gute Lasse, übrigens auch. Mein erster Schritt, um es hier nicht mehr ganz so exzessiv anzugehen: ich werde ab demnächst unter einem Pseudonym schreiben, generell nicht mehr unter meinem echten Namen im Netz unterwegs sein. Ich will CU nicht mehr betreiben, wie Christian Hoja es gemacht hat, sondern anders. Ich will mich mehr abkoppeln können von meiner Internetpersona. Das ist so ein Psycho-Ding, ein mentaler Trick, wird mir aber dabei helfen, meine CU-Zeiten zu dosieren, die Seite öfter mal loszulassen, Pausen einzulegen, ohne nach zwei Minuten hibbelig zu werden.

Ich hab in drei Monaten gut zehn Kilo abgenommen, ernähre mich gesund, fühle mich um Längen besser und bin wieder bereit, es mit Cellurizon und der Filmbloggerei aufzunehmen. Und diesmal, ohne davon verschlungen zu werden. Kling grässlich pathetisch und kann vielleicht niemand nachvollziehen, der nicht selbst schonmal einem gewissen Schöpferwahn anheimgefallen ist, aber so sieht’s aus. Das hier wird wieder MEINE Seite und MEIN Ding, kein im Eigendiktat ausgeführter Zwang. Ich weiß noch nicht genau, wann es wieder losgeht und auch der Umfang ist mir noch nicht ganz klar, aber CU wird dann ein dezentes Redesign bekommen und auch neue Profile in den sozialen und filmischen Netzwerken. Nicht mehr jeder Trailer-Grütz wird einen eigenen Artikel bekommen, die Kritiken werden wohl etwas kürzer und mit ständigem Rumprobieren und -programmieren an Features ist dann auch zunächst Schluss.

Wir lesen uns also wieder. Beziehungsweise ihr lest von dem Typen, dessen Namen ich dann trage. Danke an alle, die in letzter Zeit aufmunternde Worte und solche des Lobes und des Bedauerns ob meines Ausstiegs für mich übrig hatten und die mir dadurch gezeigt haben, dass das hier alles nicht für nichts ist, dass eben doch viele schätzen, was ich hier fabriziere. Ich mach mich jetzt fertig für mein Nacktshooting. Oder geht das mit der Aufmerksamkeit auch ohne???

CU on Cellurizon.

Kommentare

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  • SunnyboyXP0 21 Kommentar(e)

    Mensch, ich hatte mich schon gewundert, dass keine Cellurizon-E-Mails mehr in mein Postfach geflattert sind. Vor einigen Tagen ging es wieder los. Neues Design, alte Bissigkeit. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass du die Zeit gebraucht hast, um die Webseite umzugestalten. Dabei hattest du “nur” etwas Pech im Leben. *stichel* Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück für die Zukunft, beste Gesundheit und freue mich auf deine neuen Berichte. Zwar bin ich auch mal konträrer Meinung, mag deine Texte aber trotzdem. Willkommen zurück! 🙂

  • heidl 12 Kommentar(e)

    Ich hab einen ziemlich langen Kommentar geschrieben, aber er wurde bis jetzt nicht veröffentlicht. Das ist…. schade!

    • heidl 12 Kommentar(e)

      Okay, was is hier los? Auf einmal hat der Beitrag anstatt 6 Kommentare 19 und Cellurizon ist rot statt grün… und mein Kommentar steht auch da unten. Was für ein Plot Twist.

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Da scheint eine alte Version dieses Artikels in deinem Browser Cache gelegen zu haben 😉

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Ok, sorry: grade festgestellt, dass mein Caching-Plugin nicht ordentlich funktioniert und die Seite für nicht eingeloggte User nicht mehr geupdatet hat. Problem behoben 😉

  • Jolie 6 Kommentar(e)

    Ich bin hier zwar bisher nur stille Mitleserin gewesen, aber welcher Zeitpunkt wäre passender dies zu ändern, als dieser Post? 🙂

    Erstmal freue ich mich, wieder was von dir bzw. Cellurizon zu hören. 🙂 Und deinen Frust kann ich echt gut verstehen. Ich bin zwar nur einer der kleinen Fische der Filmblogosphäre aber die Frage “Warum mache ich das hier überhaupt noch?” und die Überlegung komplett mit dem (Film)bloggen aufzuhören, kennen wohl die meisten.

    Falls es dich irgendwie beruhigt, um die neusten Trailer oder Filmnews zu sehen/lesen bin ich nie hierher gekommen. Dafür sind, meiner Meinung nach, eh Filmstarts, Moviepilot oder Moviejones da. ^^ Sondern um eine ausführliche Kritik/Rezension/Review von jemandem zu lesen, der Filme liebt und sich zu jedem Werk seine eigenen Gedanken macht. Alles selbst geschrieben, nix kopiert. Deswegen habe ich jedenfalls Cellurizon besucht. 🙂

    Und, ich freue mich sehr, dass du mir nun auf Facebook folgst, danke. ^^

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Hi, immer nett von stillen Lesern auch mal was zu hören 😀

      Trailer und Filmnews werden hier in Zukunft definitiv seltener werden oder auch mal nur über die FB-Page kommen, will mich ganz klar auf Key Content konzentrieren, also Kritiken und immer mal wieder einen Meinungsartikel wie den heutigen (Nerdalyze This: mach mal ‘ne Pause vom Leiden, Leonardo DiCaprio…), woraus regelmäßige Formate entstehen könnten/sollen.

      Hab mich ja immer bemüht, den genannten Seiten auch in Sachen News-Stuff etwas voraus zu haben, einen eigenen Spin da rein bringen zu können, aber es ist immer nie vorauszusagen, wann ein solcher quer über alle Filmseiten verbreitete Aufhänger mal zieht und wann nicht. Einige Trailer News zählen zu meinen meistgeklickten Artikeln, andere werden in der Statistik nicht mal mehr erfasst, so gering war da das Interesse.

      Danke dir jedenfalls für’s Lob und hoffentlich viel Freude mit der Neuausrichtung hier 😉

  • Thomas (SchönerDenken) 3 Kommentar(e)

    Der Blog ist für den Christian da, nicht der Christian für den Blog. Pass auf Dich auf.

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Sehr richtig und werd ich in Zukunft 😉 Thanx!

  • Philipp 2 Kommentar(e)

    Den Abschied bekam ich nicht mit, dafür jetzt diese schön zu lesende Widerrufung. Gute Entscheidung, sowohl das Comeback aus Leidenschaft an sich, als auch der Verzicht auf Meldungen zu jeder popligen Trailerpremiere. Man muss eben realistisch betrachten, was ein Blogger alleine stemmen kann und was nicht. Auch ich denke derzeit über Veränderungen mit dem Blog nach und bin noch nicht mal sicher, ob in Richtung ‘Reduktion’ oder in die etwas naivere Richtung ‘Geld verdienen’. Das wird schon, so lange wir unsere Vernunft behalten. 😉

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Danke sehr. Und so als Empfehlung: die Richtung “Geld verdienen” würde ich mit dem Blog nicht einschlagen, zumindest nicht als oberste Maxime. Ich hab ja selbst zweieinhalb Jahre sehr nett mit einem Ad-Publisher zusammengearbeitet, der Verdienst ist allerdings marginal ausgefallen. Kommt am Ende des Monats mit Glück ‘ne Tafel Schokolade bei rum 😉 Seit Anfang des Jahres ist CU jetzt komplett werbefrei.

  • heidl 12 Kommentar(e)

    Hallo Chris, auch von mir nochmal schöne Grüße und ein freundliches Hallo zurück! ich weiß auch wie prickelnd hohe Besucherzahlen und vor allem neue Kommentare sein können. Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, ist das alles vergänglich und letztendlich wertlos. Wichtig ist, was zu schaffen. Zu wissen, dass man etwas gutes geschaffen hat und stolz sein kann.

    Und dennoch bin ich jetzt neugierig 😉

    Ich hab auch ein Blog und ich glaube ein halbwegs erfolgreiches, meist zwischen 50-100 Besuchern und um die 500 Clicks am Tag. Und ich überlege auch grad, ob und wie ich die Seite jetzt nach fast 4 Jahren mal umkrempeln könnte. Was für Besucherstats hattest du denn vor und nach dem Relaunch (vor dem großen Crash)? Ich möcht nur ungefähr einschätzen können, wie sich ein so ein Relaunch auswirken könnte und da wären deine Erfahrungen sehr wertvoll. Danke!

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Hm, ich hatte über die acht Jahre ja mehrere Launch- und Relaunch-Phasen; nach dem Einstieg auf MySpace der Umstieg auf die WordPress.com-Domain, dann der Wechsel zur eigenen .de-Domain, dann die Namensänderung von ChristiansFoyer zu Cellurizon, der Community-Launch, die bislang viermonatige Pause und jetzt der Wiedereinstieg… Währenddessen sind die Klickzahlen eigentlich konstant gestiegen, das zurückliegende war mein bei weitem erfolgreichstes Jahr mit in Spitzenphasen 2.000 bis 6.500 Klicks am Tag und im Jahresdurchschnitt so 500 pro Tag. Gerade das letzte Quartal, also während ich hier komplett abwesend war, war ungefähr die besucherkonstanteste und erfolgreichste Phase überhaupt, da gewisse Artikel einfach dauerhaft hohe Klickraten erzielen. Im Januar hat sich der Tagesschnitt nochmal um 100 nach oben verschoben. Hab bisher also nur positive Erfahrungen rund um Relaunches 😉

  • Flo Lieb 96 Kommentar(e)

    Ich habe sowieso nie verstanden, wieso du dieses Blog zu einer eigenen Community ausweiten wolltest etcpp, wo Filmblogs/-communites in Deutschland ja sowieso eher unterdurchschnittlich laufen. Dann extra wegen einem Trailer nachts aufstehen….krass.

     

    Mein Rat: Blogg einfach frei aus dem Bauch heraus. Guck Filme und wenn du zu einem irgendwie was sagen willst, schreib ein Review und wenn nicht, halt nicht. Don’t worry, be happy, Hakuna Matata und so weiter 🙂

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Das mit der Community hatte sich aus einer Facebook-Gruppe heraus ergeben. Da hatten sich viele gute Leute gesammelt, die früher emsig auf Moviepilot aktiv gewesen waren oder zum Teil noch sind, die aber aufgrund der vielen Missstände auf MP nach einer Alternative zum Austausch gesucht hatten. Da FB-Gruppen da ja ihre Grenzen haben schlug ich halt vor, dass wir hier eine Community aufmachen könnten, mit Filmdatenbank, Bewertungsfunktion etcpp. 😉

      Und wie schon die Fanta 4 rappten: hinterher weiß man immer mehr. Ich hab mich gnadenlos übernommen, nach über einem Jahr an Entwicklungszeit war die anfängliche Euphorie unter den Mitgliedern der FB-Gruppe wohl auch nicht mehr so da (oder zumindest ist sie bei den meisten der über 40 angemeldeten User sehr schnell abgeebbt oder nicht aufgekommen) und so ist das Projekt halt gescheitert.

      Das mit dem nachts extra wegen eines Trailers aufstehen war ein etwas überspitzes Beispiel. Ganz so extrem war’s dann doch nicht.

  • Sebastian 8 Kommentar(e)

    Den selbstgemachten Druck kennen wohl wirklich die meisten von uns. Jeder will seinen Blog irgendwie nach vorne bringen und beißt sich dann in den Arsch, wenn ein Beitrag oder eine Idee, in der eine Menge Arbeit und oftmals (man möge mir den Pathos verzeihen) Herzblut steckt dann eben nicht die gewünschte Wirkung erzielt. So ging es mir mit dem einen oder anderen Interview. Ich stolz wie Bolle, Autor XYZ im Gespräch gehabt zu haben, drei Tage rumübersetzt, drei Aufrufe in einem Monat :D. Dazu dann vielleicht noch die inoffizielle Deadline für ein Rezensionsexemplar im Nacken und ein bisschen rumexperimentieren mit diesem oder jenen Plugin und schon artet das Hobby in Stress und Arbeit aus. Unter anderem darum hat es bei mir auch so lange gedauert, bis ich wieder aktiv geworden bin.

    Ich denke mittlerweile, dass wir das Viel gechillter sehen müssen. Die Klickzahlen sind mir mittlerweile halbwegs egal und ich mache was, wenn ich Bock drauf habe. Macht das Bloggerleben gleich viel entspannter. Und jetzt machen wir mit Bullion den Club der bloggenden Väter auf. Er bringt Whisky zum Einstand mit ;). Wie schon bei FB gesagt, schön, dass du den gesunden Mittelweg für dich gefunden hast und doch weiter machst.

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Ja, es kann schon ein bißchen zum Fluch werden mit den Klickzahlen und man sollte den Spaß am Bloggen nicht davon abhängig machen. Zumal die als nackte Zahl ja erstmal eh nicht so viel aussagen, da gibt’s wichtigere Indikatoren.

  • Wulf | Medienjournal 23 Kommentar(e)

    Ach herrlich, bleibst du – oder dein demnächst in Erscheinung tretendes neues Alter Ego – uns doch noch erhalten. Das freut mich ungemein, ich meine nämlich, dass ich dir schon mal gesteckt hätte, dass Christians Foyer (hachja, damals…) einer der ersten Film-Blogs war, über den ich überhaupt gestolpert bin. Den Druck, den du dir da gemacht hast kenne ich auch, selbst wenn es mir scheint, dass ich mich da besser habe zügeln können, doch dieses Gefühl, den eigenen Blog nach oben bringen zu wollen, sich zu ärgern, wenn etwas nicht die erhoffte Aufmerksamkeit erhält, ja, das kann ich total nachvollziehen und – wie bullion ja auch schrieb – wohl sicherlich so ziemlich jede Bloggerin und jeder Blogger.

    Also, willkommen zurück, auf dass dir die neue Einstellung den Druck nimmt und du wieder mehr Freude an dem findest, worin wir (Film-)Blogger so vortrefflich aufzugehen wissen 😉

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Danke für’s Lob, liest man auch beim zweiten Mal noch gerne 😀
      Ja, es ist schon so ein Ding mit dem Druck. Kann einem schon ganz schön die Birne und die Freude verhageln. Und das obwohl ich schon zu den erfolgreicheren Blogs gehöre, bei denen ich grob die Klickzahlen verfolge. Aber ich hab ein gutes Gefühl, dass es jetzt ohne diesen letztlich ja reichlich lapidaren Gedankenballast umso besser und natürlich befreiter weitergehen wird.

  • Denis 1 Kommentar(e)

    Klingt vernünftig. 😉 Daumen hoch!

  • bullion 39 Kommentar(e)

    Freut mich, dass man in Zukunft doch wieder etwas lesen kann. Und noch besser, dass du die Bremse reinhaust und dich von dem Zwang befreist. Dieses “schreiben müssen” kennen vermutlich viele Blogger, auch ich kenne einen gewissen Druck – natürlich in einem kleineren Maßstab. Familie und echtes Leben sollte jedoch immer vorgehen und die Gesundheit darf nicht leiden. Leichter gesagt, als getan. Insofern Daumen hoch für deinen Wandel! 🙂

    • Riggs J. McRockatansky Riggs J. McRockatansky 201 Kommentar(e)

      Danke. Wahre Worte und es war überfällig, dass ich die kapiere 😉

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