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Merc with a Review: die ersten DEADPOOL-Kritiken sind da!

Von Riggs J. McRockatansky vor 1 Jahr geschrieben02 / 20161 Kommentar

Blutige Gewalt, selbstgewahre Fourth Wall Jokes und das loseste Mundwerk der Heftchenwelt: mit Tim Millers „Deadpool“ startet Mitte Februar die antiheldenhafteste Comicverfilmung seit immer. Der R-Rated-Rotzsöldner mit der Avocadofresse wird dabei im zweiten Anlauf von Ryan Reynolds gespielt, nachdem die populäre Figur im grottigen „X-Men Origins: Wolverine“ einmal komplett mit Karacho vor die Wand gesetzt worden war. Gibt’s 2016 also Wiedergutmachung für Deadpool? Könnte man nach den ersten Kritiken aus den USA zumindest vermuten, denn die fallen insgesamt ordentlich bis absurd euphorisch aus! Hier gesammelt die ersten Meinungen zur Merc with a Mouth-Metzel-Actioner-Love Story aus den USA und Deutschland.

Ben Pearson von GeekTyrant ist zunächst mal nicht voll umfänglich zufrieden mit „Deadpool“ und hatte wohl doch auf mehr als nur Witzeleien und Kopfschüsse gehofft (aber warum eigentlich?):

[…]If your only hope is that „Deadpool“ is a vehicle to rebrand the character after „X-Men Origins: Wolverine“, it definitely succeeds on that front. Reynolds is undeniably a great fit for the part, and it sure seems like everyone there was having a lot of fun making a movie they probably never thought would actually see the light of day. But if you want the movie to have anything to offer besides quips and head shots, you’re going to be sorely disappointed.[…]

Colliders Matt Goldberg indes vergibt ein sehr gutes B+ an den Merc with a Mouth und hatte seinen Spaß mit dem groben Humor und der blutigen Action:

[…]Although the movie can’t really do much with its thin “love story”, it’s enough to carry us to what we really want: filthy insults, a charming mix of clever and crude humor, and a blood-drenched, bloody good time.[…]“Deadpool“ is just about everything you could hope for from a Deadpool movie given the boundaries of A) it’s an origin story; B) it has to bring in people who are unfamiliar with the character; and C) it’s upending traditional superhero tropes. Even with these restraints, the film is often an absolute blast that had me rolling over with laughter again and again.[…]

Kevin Jagernauth von The Playlist gibt „Deadpool“ ein C, spaßig zwar, letztlich aber auch doch sehr konventionell, meint er:

[…]However, the conventional framework continually prevents “Deadpool” from ever really flying gloriously off the rails. Even the film’s climactic action sequence features a relentlessly dull showdown between Deadpool and Ajax that’s boxed into a feat of CGI-drenched mega-destruction that would make Zack Snyder proud. For all of Miller’s faux middle finger wagging at the comic book establishment, “Deadpool” sometimes functions like a reel or resumé to graduate to the same big leagues he half-pretends he wants no part of. Indeed, instead of reinventing the wheel, “Deadpool” only reinforces the genre expectations of the superhero movie.[…]

IGN’s Daniel Krupa hat solide 7.4 Punkte für Deadpools Spaßdosis übrig und meint:

[…]Wade Wilson has been successfully revived on the big screen in a movie that’s full of amusing one-liners, stylish action, and heaps of fan service. Weak villains and an unsatisfying revenge plot ultimately hold it back from being something more distinctive, but Deadpool delivers a large dose of unwholesome fun.[…]

Jonathan Pile von der Empire spendiert 3 von 5 Sternen, fühlt bei der Menge an Pimmelwitzen aber irgendwann den Einschlag nicht mehr:

[…]The sheer number of dick jokes will soon numb you to their impact, but this is a fun, if patchy, alternative to the glut of ‘the world is about to end unless we do something’ comic-book films.[…]

Kai Schmidt von der GamePro zieht auch als eigentlich grantiger alter Mann ein begeistertes Fazit:

[…]Entsprechend muss ich als verbitterter alter Mann, der Actionfiguren sammelt und Comics liest, sagen, dass… „Deadpool“ ein echter Hammer von einem Film ist! Ich habe mich im Kino lange nicht mehr so köstlich amüsiert, musste gar zum Schluss eine Lachträne wegwischen, als Deadpool unter seiner Maske… aber das will ich nicht spoilern. Wer auf Marvel-Comics und -Filme steht (und sich nicht vor einigen saftigen Zoten scheut), sollte – nein, MUSS sich Deadpool ansehen. Und das nicht nur einmal, sondern bestenfalls mehrfach. Zumindest ich werde es so halten, und mir nach der deutschen Fassung unbedingt noch die Originalversion geben.[…]

Mit einer 4,5 von 5 Sterne-Wertung ist Arthur A. von Filmfutter ähnlich angetant und freut sich mit einem Schwall von Adjektiven, dass Reynolds endlich seine Superheldenrolle gefunden hat:

[…]Von seinem fantastischen Vorspann bis zum seinem verspielten Abspann (und sogar ein wenig darüber hinaus): Deadpool bietet 108 Minuten frechen, einfallsreichen, vergnügt anarchischen, fröhlich blutigen, sprücheklopfenden, konsequent durchgeknallten und überraschend romantischen Spaß, der der Vorlage großen Respekt zollt und Meta-Referenzen im Minutentakt raushaut. Nach mehreren Anläufen hat Ryan Reynolds endlich die Superheldenrolle seines Lebens gefunden.[…]

Mal richtig weggeblasen hat’s YouTuber Chris Stuckmann, der seine Spoiler-freie Review mit der persönlichen Bestnote A+ abschließt. Stuckmann neigt allerdings auch mehr als nur gelegentlich zu gnadenlosem Fanboying…

„Deadpool“ startet hierzulande am 11. Februar.

Kommentare

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  • Jolie 6 Kommentar(e)

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