Skip to content

Coole Jedi vs. Sith-Duelle im aufwendigen STAR WARS-Fan-Film DARTH MAUL: APPRENTICE

Von Flynn Hardy vor 6 Monaten geschrieben03 / 20160 Kommentare
DARTH MAUL APPRENTICE Star Wars Fan Film

»Our enemies will pay for what they have done to us…« Den „Star Wars“-Prequels wird vieles übel genommen. Jar Jar Binks, Midi-Chlorianer, Hayden Christensens charismafreie Zone zwischen Haaransatz und Kinn, Dialoge über Sand, »Noooooooooo!« und was nicht noch alles. Nicht zuletzt ist es der Umgang mit einem der schillerndsten Schurken der SciFi-Saga, der Fans bis heute erzürnt: dass es der rot-schwarz-gesichtstätowierte Zabrak-Sith Darth Maul in „Episode I: The Phantom Menace“ auf kaum zehn Minuten Screentime und ein vollkommen unwürdiges Ende brachte, ist einer der größten Kritikpunkte an George Lucas’ erstem Prequel. Ray Parks artistischer Doppelklingenschwinger ist indes dermaßen populär, dass er seine verdiente Würdigung in diversen Comics, Fan-Filmen und einer „Wiederauferstehung“ im Animationsableger „Star Wars: The Clone Wars“ feierte. Und nun bekommt Maul durch das deutsche Team von T7 Production einen besonders spektakulären Auftritt verschafft: im aufwendigen, siebzehnminütigen Kurzfilm „Darth Maul: Apprentice“ schlachtet der Schüler von Darth Sidious sich vor den Ereignissen von „Episode I“ mit gekonnten Manövern durch eine Gruppe Jedi, zu denen unter anderem „Lasko – Die Faust Gottes“ Mathis Landwehr himself gehört. Hier zunächst mal der Film:

Schon sehr geil, was Regisseur Shawn Bu und Stunt-Profi Vi-Dan Tran (hat unter anderem an „Skyfall“ und „Hitman: Agent 47“ mitgearbeitet) da gemeinsam mit Landwehr und vor allem Maul-Darsteller Ben Schamma und Svenja Jung als Padawanin auf die Beine gestellt haben. Kamera, Schnitt, Effekte, alles richtig stark, aber besonders Schammas nahezu wortlose Performance als grimmiger Sith-Lehrling ist großartig, wie er zwischen dem Maul-markanten Hass auf die Jedi einige geradezu intime Momente zwischen sich und der ebenfalls tollen Jung unter den Make-Up-Schichten hervorspielt und dem extrem actionlastigen Film und der Figur so ungeahnte Tiefe verleiht. Man wartet und hofft da fast auf eine gewisse Wende der Ereignisse… Die Fights des atemlosen Viertelstünders gehen vom Stile ihrer Choreos her klar in Richtung der Prequels, es wird also viel geflippt und gewirbelt (gerade die Gruppe der Jedi kommt zu Anfang sehr zirkusmäßig angelaufen und -gehopst), so überorchestriert wie in Lucas’ Filmen kommt’s aber nicht rüber und Maul setzt zu einigen richtig heftigen Kill Moves an. Dazu gibt’s mächtig Macht-Einsatz und so gehört er sich, ein actionreicher „Star Wars“-Fan Film. Meine Hochachtung für „Darth Maul: Apprentice“.

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
...also schreib doch einfach einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Weitere Artikel
Navigiere zum vorigen/nächsten Artikel

42 Aufrufe