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127 Hours

Filme127 Hours1883 Aufrufe1 Kommentar
Der Film
Danny Boyles Survival-Drama mit James Franco, gefangen in einer Felsspalte...

Bergkletterer Aron Ralston ist in einem völlig einsamen Gebiet in Utah unterwegs, als er in eine Felsspalte stürzt, den Arm unter einem Felsbrocken eingequetscht. Ralston beginnt einen verzweifelten Kampf ums Überleben und stemmt allen Willen gegen die Kräfte der Natur – und jede Sekunde zählt…

Facts

Originaltitel
127 Hours
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/
dt. Titel
127 Hours
Produktionsland
Länge
ca. 94 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Danny Boyle, Simon Beaufoy
Kamera
Enrique Chediak, Anthony Dod Mantle
Schnitt
Jon Harris
Musik
A.R. Rahman

Kommentare

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  • Duffy Duffy 67 Kommentar(e)

    Ich bemühe mich mal, nicht von einer beklemmenden Atmosphäre zu sprechen…Anfangs darf Boyle sich so richtig schön austoben:Grandiose Landschaftsaufnahmen und ein lockerer James Franco auf Solotour, eingebettet in eine perfekte Musikauswahl. Dann ein wenig schäkern hier, idyllisches Höhlentauchen dort. Alles richtig schön lässig. Umso rabiater kommt dann der Wechsel, wenn der Stein fällt und die Geschichte sich auf einen Schlag komplett verdüstert. Was jetzt kommt, dürfte allgemein bekannt sein. Die Szenen in der Felsspalte setzte Boyle mit viel Fingerspitzengefühl um, der jederzeit souveräne Franco machte ihm dabei keinen Strich durch die Rechnung. Extrem stark war, daß man Ralston nie in blinde Panik geraten ließ. Gefühle wie Angst, Trauer, Wut und Verzweiflung kommen angenehm subtil daher, ohne den Zuschauer in irgendeine aufgezwungene Gefühlslage versetzen zu wollen. Man erfährt zwar enorm viel über Ralston, mehr als über so manch anderem Protagonisten in weit längeren Storys, doch verbleibt man die meiste Zeit über im Hier und Jetzt. Aufgrund der tollen Kamera ist es ein buchstäbliches Mittendrin und auch Francos fantastisches Spiel sorgt extrem dafür, daß ich mich als Zuschauer öfter dabei ertappte meine Arme zu berühren, um sicher zu gehen, daß ich sie bewegen kann. Und wer hier bereits mit seinen Nerven zu kämpfen hatte, dem stand das Schlimmste noch bevor… Nie im Leben habe ich mehr gelitten im Kino, nie war es so schwer den Blick konstant auf der Leinwand verweilen zu lassen. Mir war von Anfang an bewusst, daß die Schlüsselszene kein Zuckerschlecken wird, nur dass sie mich –abseits aller Härte- emotional dermaßen mitreißt, hätte ich nicht gedacht.Ich hatte Tränen in den Augen, als die Tortur endlich vorüber war. Das dauerte an, bis ich den Saal verließ. Geschwächt, mitgerissen, traurig und froh, aber vor allem eines: unversehrt