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3 Days to Kill

Filme3 Days to Kill2785 Aufrufe2 Kommentare
Der Film
McGs lässige Action-Thriller-quasi-Parodie mit Kevin Costner, Amber Heard und Hailee Steinfeld...

Dem sterbenden Secret Service-Agent Ethan Runner bleibt nicht mehr viel Zeit. Vor seinem nahenden Tod will er sich mit seiner Tochter aussöhnen, bekommt jedoch eine experimentelle Droge angeboten, die sein Leben um einige Zeit und für einen letzten Job verlängern könnte…

Facts

Originaltitel
3 Days to Kill
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 8.05.2014
dt. Titel
3 Days to Kill
Produktionsland
Länge
ca. 117 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Luc Besson, Adi Hasak
Kamera
Thierry Arbogast
Schnitt
Audrey Simonaud
Musik
Guillaume Roussel

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
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  • Vincent_Vega Vincent_Vega 4 Kommentar(e)

    “McGs lässige Action-Thriller-quasi-Parodie” – die Beschreibung enthält einen Fehler; eigentlich müsste es heißen “lästige” – fängt im Grunde ganz gut an. Man merkt Kevin Costner an, dass er immer noch das Zeug dazu hat, mit seinen alternden Action-Schauspieler-Kollegen (Liam Neeson ist da ein Paradebeispiel) mitzuhalten und auch eine gewisse Spielfreude seinerseits ist nicht von der Hand zu weisen. Leider wird “3 Days To Kill” dann aber mit zunehmender Laufzeit immer unerträglicher.

    Ja, wer ist einer der schlechtesten Regisseure auf der Welt? Richtig: McG. Was hat die Welt ihm eigentlich getan, dass er uns immer und immer wieder mit seinen Filmen quälen muss? Dazu kommt, dass sich Luc Besson, welcher seit Anfang des neuen Jahrtausends ebenso ein Garant für schlechte Filme geworden ist, für das Drehbuch verantwortlich zeigt.

    So hangelt sich Costner, in einer stereotypischen und unausgegorenen, eben mal so auf die Schnelle auf Scheißhauspapier dahingerotzten Story, von einer peinlichen Szene zur nächsten, während einem diese Missgeburt von Film entgegen schreit: “Komm, hier haste ein bisschen Action und Klischee-Dramaturgie, jetzt hab’ mich gefälligst gern’!”

    Dabei ist “3 Days To Kill” nicht mehr als blöder 08/15-Actionmainstreamrotz der übelsten Sorte. Und eigentlich achte ich auch immer genau darauf, wer bei einem Film Regie führt, wer mitspielt und wer das Drehbuch geschrieben hat. Hier habe ich mich allerdings vom Trailer (der meiner Ansicht nach etwas ganz anderes versprach und sogar einigermaßen vielversprechend auf mich wirkte) blenden lassen und dabei ganz vergessen, dass ich mir ja eigentlich vorgenommen hatte, McGs Filme für immer zu meiden…

  • Bendrix Bendrix 14 Kommentar(e)

    Wer ist der schlimmste Regisseur der Welt? Bay? Ed Wood? Oder doch “uns Uwe” Boll? Da hat wohl jeder seine eigene Ansicht. Fragt man mich, kommt wie aus der Pistole geschossen. McG. McGMcGMcG. Nun, wie ist dann einer seiner Filme auf meiner Leihliste gelandet? Ich würde gerne, wie so oft, der Frau die Schuld geben, aber ich fürchte das Thema “alternder Killer muss noch mal ran”-Thriller trägt dann eher meine Handschrift. Na, liegt das Ding schon mal zu Hause, guckt man sich den auch an. Wie schlimm kann es schon werden. Die Antwort? Doch recht schlimm.

    Dabei ist die grundsätzliche Idee gar nicht so verkehrt. Fluffiger Action-Thriller im Spagat mit humorigem Familien-Drama. Aber genau in diesem Spagat zerreist es 3 Days To Kill, der weder das eine noch das andere überzeugend hinbekommt.
    Ist die Eröffnungs-Actionsequenz noch gelungen und unterhaltsam, kommt der Film im weiteren Verlauf da nicht mehr ran. Zu beliebig und unspektakulär ist das Geschehen. Von der handwerklichen Unzulänglichkeit in der Inszenierung ganz zu schweigen.  Ein Gewitter an unmotivierten Schnitten und Einstellungen, die einen gerade erkennen lassen, dass hier wohl irgendwas Gerummst hat und es wohl spektakulär sein sollte.
    Auch der familiäre Teil – inhaltlich eh ein Klischee – bleibt zu oberflächlich und ohne Höhepunkte. Die Szenen könnte man in beliebiger Reihenfolge zusammenwürfeln, es würde an der Dramaturgie kaum was ändern. Überhaupt fehlt es dem ganzen Film an Struktur. Die Szenen bauen kaum aufeinander auf sondern wirken willkürlich aneinandergereiht, bis dann – zackbumm – der unvermeidliche und spannungsarme Showdown erfolgt. Nach viel zu langen 2 Stunden.

    Schade eigentlich. Denn Potential ist durchaus da. Costner spielt den alten und kranken CIA-Hitman ansehnlich und auch Hailee Steinfeld gibt einen glaubwürdigen Teenager ab. Es gibt massige gute Ideen und Ansätze, wie Costners aufgedrängte Mitbewohner oder seinen unfreiwilligen Berater in Vater/Tochter-Fragen. Aber all das wird nicht konsequent durcherzählt, sondern versandet in Ansätzen oder ist nur Lieferant für den einen oder anderen Grinser. Überhaupt ist der Film sehr vollgepackt, dafür, dass kaum was passiert. Die Krebserkrankung und die potentielle Heilung? Verschenkt. Die Nebenwirkungen und das “Gegenmittel” hierfür? Verschenkt. Die Bösewichter sind ein-… nein keindimensionale Actionfiguren (mit passendem Actionfigur-Namen, die hier wohl die Charakterisierung ersetzen sollen) , ebenso wie die von Amber Heard verkörperter CIA-Auftraggeberin. Man merkt leider, das Luc Besson hier seine Finger im Script hatte. Sind solche Figuren doch mittlerweile leider ein Trademark für ihn.

    Viel könnte man sich noch ärgern über 3 Days To Kill, aber um zum Fazit zu kommen: Setzt sich unbeholfen zwischen zwei Stühle und langweilt dank oberflächlichem Drehbuch und extrem schwacher Inszenierung über die zu lange Spielzeit. Das retten weder der eine oder andere Lacher, vielversprechende Ideen oder ein guter Costner.