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Edge of Tomorrow

FilmeEdge of Tomorrow665 Aufrufe5 Kommentare
Der Film
Doug Limans Zeitschleifen-SciFi-Actioner mit Tom Cruise, Emily Blunt und Bill Paxton...

Inmitten einer Alieninvasion gerät der Soldat Bill Cage während einer selbstmörderischen Auseinandersetzung in eine Zeitschleife und durchlebt immer wieder und wieder den Tag seiner letzten brutalen Schlacht und seinen Tod. Wird dabei aber außerdem von mal zu mal stärker und fähiger im Gefecht gegen die Invasoren. Sein immerwährender Kampf führt ihn an die Seite der Elitekriegerin Rita Vrataski und hin zur Hoffnung, dass es für die Erde vielleicht doch noch nicht zu spät ist…

Facts

Originaltitel
Edge of Tomorrow
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 29.05.2014
dt. Titel
Edge of Tomorrow
Produktionsland
Länge
ca. 113 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Dante Harper, Christopher McQuarrie
Kamera
Dion Beebe
Schnitt
James Herbert
Musik
Darren Rutter

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
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  • Stampede Stampede 50 Kommentar(e)

    Sehr geiler und hochgradig unterhaltsamer Streifen. Ich stehe ja generell auf tägliche 12:01Uhr-Murmeltier-Geschichten und auch hier wars wieder richtig klasse und sogar noch darüber hinaus. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, wie Hauptdarsteller Tom Cruise sich in einer apokalyptischen Todes-Zeitschleife wider Willen im “Live, Die, Repeat”-Modus befindet. Das Ganze ging dann sogar soweit, dass bei mir im Verlaufe des Films grausame Erinnerung an frühere Zeiten voller schlaflose Nächte wegen Computerspielen ohne beruhigendes Zwischenspeichern hochgestiegen sind. Das war damals total zermürbend und ging ganz schön an die Nerven, dass man bei jedem kleinsten Fehler immer wieder von vorne anfangen musste, dabei aber dazugelernt hat, um jedesmal einen Schritt weiterzukommen. Und so konnte ich schon gut nachvollziehen, wie es dem Hauptcharakter nach anfänglicher Verwirrung über seine Situation im Laufe des Films dabei ging. Aber das ist nur einer der zahlreichen Aspekte dieses klasse Films gewesen.
    Großartiger und teilweise recht makaberer “(Voraus-)Wissen ist Macht”-Humor, bombastische SciFi-Action mit starken Effekten und eine sehr spannende, gut ausgedachte, episch angehauchte und wendungsreiche Story, die die ganze Murmeltier-Sache nicht nur als solches genommen sondern sie stetig weitererzählt und -entwickelt hat und so den Verlauf bisweilen kaum vorhersehbar machte.

    Also mich hat der Film schwer begeistert, das war Top-Unterhaltung, wie man sie nicht besser machen kann, weil hier in Sachen Action, Humor, SciFi, überzeugendes Schauspiel und allen voran Story alles gestimmt hat. Und mich dazu verleitet, in den “Watch, Rewatch, Repeat”-Modus zu schalten.

    • J0hannes J0hannes 57 Kommentar(e)

      Als Präsident der Cellurizon Emily Blunt Appreciation Society muss ich diese Kritik zwar leider als tendenziell mangelhaft einstufen; aber all dem, was du geschrieben hast, kann ich nur zustimmen! Der Vergleich mit dem übernächtigt-manischen ständigen replay ist sehr treffend.

    • Stampede Stampede 50 Kommentar(e)

      Oh, sorry, mit der CEBAS wollte ich mich natürlich auf keinen Fall anlegen 😀 Emily Blunt war natürlich auch sehr klasse in dem Film!

  • J0hannes J0hannes 57 Kommentar(e)

    „Edge of Tomorrow“ war für mich DER Film des letzten Jahres 2014, da kam selbst der superbe „Winter Soldier“ nicht ran. Selbst wenn dieser kompromisslose Zeitreise/military SciFi nicht so dermaßen rasant, grimmig und dennoch humorvoll rübergekommen wäre, hätte er schon allein dafür eine besondere Auszeichnung verdient, kein sequel, prequel, interquel, reboot oder remake, sondern ein originelles und erfrischendes Genre-Projekt zu sein, das ganz für sich selbst stehen kann und sicherlich in den nächsten Jahren Klassikerstatus erreichen wird.

    Viele SciFi/Konzept-Filme leiden darunter, mit einer interessanten Prämisse anzufangen, diese dann aber (wohl durch Studio-Politik dazu genötigt) den üblichen Plot-Schablonen opfern zu müssen, sodass solche Filme Erwartungen bei Genre-Fans wecken, diese auch durch den ersten Akt halten können, dann aber langsam und sicher auf ein enttäuschendes, konventionelles 08/15-Ende zusteuern. Nicht so EoT. Zwar hätte man sich ein besseres Ende vorstellen können, aber es ist doch bemerkenswert, wie sehr hier einfach nur unter den gegebenen Prämissen ein Szenario konsequent durchgespielt wird (immer und immer wieder), bis zum Ende. Da kommt sonst nichts dazwischen, keine blöden plot devices, keine deus ex machina, kein Familiengedöns und keine erzwungene Romanze. Live. Die. Repeat.

    Ein weiterer, vielleicht DER wichtigste Grund, sich EoT anzuschauen, ist natürlich die wunderbare Emily Blunt, hier zum ersten mal als Action-Heldin zu sehen, die (wieder mal) zeigt dass sie absolut großartig ist und (wieder mal) demonstriert, dass sie eben keine weiblichen „crap roles“ annimmt, wie sie in einem Interview zu Protokoll gegeben hat. Ihre Rita Vrataski ist der krasseste badass auf dem Schlachtfeld (zerhackt Aliens mit Krav Maga moves und einem epischen Helikopterklingenschwert!), sie wird niemals zur damsel in distress oder etwa zu Tom Cruises Anhängsel degradiert (was man ja durchaus hätte befürchten können). Tom Cruise selbst übrigens spielt sich als schmieriger, zahnpastagrinsender und feiger PR-Offizier quasi selbst gegen den Strich und ist insofern ideal besetzt.

    Für mich ist EoT nicht nur der besten Film 2014, sondern auch einer der kurzweiligsten und unterhaltsamsten Beiträge zur SciFi der letzten Jahre, ein echtes Ausnahmewerk. Hoffentlich hab ich ihn jetzt nicht zu sehr gehpyed…

    • Vinnie Vinnie 33 Kommentar(e)

      Ich fand den auch wirklich gut, hatte ich so nicht erwartet. Cruise ist zwar nicht so mein Fall, aber hier hat er echt gepasst.