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Everest

FilmeEverest2910 Aufrufe3 Kommentare
Der Film
Baltasar Kormákurs Bergsteiger-Überlebens-Drama mit Jason Clarke, Keira Knightley, Josh Brolin und Jake Gyllenhaal...

Eine Expedition über den Mount Everest wird von einem gewaltigen Schneesturm überrascht und so wird aus einem leidenschaftlichen Abenteuer-Trip ein erbarmungsloser Kampf ums Überleben gegen die unnachgiebigen Kräfte der Natur…

Facts

Originaltitel
Everest
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 17.09.2015
dt. Titel
Everest
Produktionsland
Länge
ca. 121 Min

Credits

Regie
Drehbuch
William Nicholson, Simon Beaufoy
Kamera
Salvatore Totino
Schnitt
Mick Audsley
Musik
Dario Marianelli

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
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  • LovelyDay LovelyDay 32 Kommentar(e)

    Weil er da ist!

    Glaubwürdig, authentisch, zum Magen umdrehen spannend. Jason Clarke und Emily Watson zum niederknien und der Rest des Castes fast auf Augenhöhe. Tränen der Freude liegen so nah bei den Tränen der Trauer. Ein sehr emotionaler Film, ohne dabei je pathetisch zu werden.
    Ruhig und optimistisch führt der Film einen an den Berg. Die Gefahr immer im Hinterkopf. Dann schlägt das Wetter um. Ach was “um”. Dann haut dir das Wetter aufs Maul und das ganze wird zum Ohrenbetäubenden Nägelkauer der Extraklasse.
    Leider kamen mir die allermeisten Landschaftsaufnahmen vor, als ginge es weniger um das Panorama, als vielmehr um den 3D Effekt. Schade, aber was solls. Der Berg ist da, der Film ist geil.

    • LovelyDay LovelyDay 32 Kommentar(e)

      Ach und für alle Outdoorler: ein kleines bisschen Gearporn ist dabei, aber das hätte mehr sein dürfen 😉

  • Stampede Stampede 50 Kommentar(e)

    War so großartig wie erwartet (bzw erhofft). Der Berg ruft und alle wollen ihn erklimmen, obwohl sie wissen und es auch andauernd sagen, was das für Qualen und Leiden bedeutet und mit sich bringt.

    Fantastische Landschaftsaufnahmen, grandiose Bilder und oftmals schwindelerregende Kamerafahrten sorgen für ein äußerst intensives und mitreißendes Filmerlebnis. Von Beginn an aber ab der Hälfte dann ganz besonders, denn da wird es dann zunehmend unangenehmer, und das letzte Drittel schlägt dann voll rein. Der Wind pfeift ohrenbetäubend und man hat die Kälte oftmals richtiggehend gespürt, was bei mir sogar soweit ging, dass ich in einem angenehm beheizten Kinosaal auf einmal total gefröstelt habe.

    Gleich zu Beginn ist man mittendrin im Film, mittendrin in der Expedition und mittendrin bei den Charakteren, die durch die Bank so dermaßen sympathisch sind, dass es einem bereits mit den ersten Szenen schon richtig mulmig wird bei der bangen Erwartung, was ihnen in den nächsten zwei Stunden widerfahren wird. Das Schicksal jedes einzelnen Charakters geht einem sehr nahe und man hofft für jeden inständig, dass er heil oder zumindest lebend wieder runterkommt. Also das war wirklich sehr gut gelungen, wie man die Charaktere eingeführt, aufgebaut und generell skizziert hat. War auch ein klasse Cast, der sehr überzeugend gespielt hat, allen voran Jason Clarke und Josh Brolin.

    Hauptdarsteller war aber ohne Frage der Everest, von dem eine unfassbare Faszination, zugleich aber auch Gefahr und extreme Unberechenbarkeit ausgeht. Der Berg hat gerufen und der Berg hat auch gelebt.

    Klasse intensives Filmerlebnis, das einem nicht nur wegen der quasi aus der Leinwand ausströmenden Kälte Gänsehaut verursacht. Definitiv nichts für Leute mit Höhenangst!