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Ex Machina

FilmeEx Machina2178 Aufrufe2 Kommentare
Der Film
Alex Garlands SciFi-Kammerspiel mit Domhnall Gleeson, Alicia Vikander und Oscar Isaac...

Der junge Programmierer Caleb arbeitet für eine der größten Internetfirmen der Welt. Bei einem internen Wettbewerb gewinnt er einen Aufenthalt im abgeschiedenen Bergdomizil des Konzernchefs Nathan. Doch statt Erholung erwartet Caleb ein ebenso seltsames wie faszinierendes Projekt: er soll mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz zusammenarbeiten – der wunderschönen Roboterfrau Ava. Was als einfaches Experiment beginnt, entwickelt sich zu einem trügerischen Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mensch und Maschine…

Facts

Originaltitel
Ex Machina
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 23.04.2015
dt. Titel
Ex Machina
Produktionsland
Länge
ca. 108 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Alex Garland
Kamera
Rob Hardy
Schnitt
Mark Day
Musik
Geoff Barrow, Ben Salisbury

Kommentare

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  • Tora_Larsson Tora_Larsson 38 Kommentar(e)

    Ich hatte keine Erwartung und kenne auch die literarische Vorlage nicht, aber dieses Werk hat mich sehr überrascht. Könnte auch ein europäischer Film sein, aus Frankreich vielleicht – oder sogar aus Schweden. ^_^

    (Diesen kleinen Kommentar habe ich hier nur eingeschrieben, damit ich eine Punktevergabe machen kann. 😀 )

  • J0hannes J0hannes 57 Kommentar(e)

    “Ex Machina” scheint auf den ersten Blick den Turing-Test nicht richtig zu verstehen und entwickelt all die aufgeworfenen technikphilosophischen Fragen ab einem gewissen Punkt leider nicht mehr richtig weiter. Dass der Film trotzdem sehr gute Unterhaltung bietet, ist vor allem den drei Hauptdarstellern zu verdanken (nahezu distractingly good: der intensive Oscar Isaac als exzentrischer, unberechnbarer, trinkender und boxender Tech-Egomane) und der kontinuierlichen Zuspitzung des plots, einem zunehmend intensiveren Spiel wechselseitiger Täuschung zwischen den drei Charakteren. Soundtrack und bildgewaltige Landschaftsaufnahmen im Kontrast zur surrealen gloominess der Forschungseinrichtung/Luxusvilla sind spitze und tun ihr übriges. —

    Aber philosophisch steckt dann irgendwie doch mehr drin, als man erst denken wollte: “Ex Machina” ist von verschiedenen Seiten die Sexualisierung der Hauptfigur Ava vorgeworfen worden, die nur zum Zweck des male gaze des Zuschauers dergestalt designt worden sei – ein schwacher Kritikpunkt, ist die Sexualität/Sexualisierung dieser Figur doch gerade ein ganz wesentlicher Angelpunkt der Interaktionen zwischen den Akteuren und Gegenstand des originellsten Beitrags des Films zur KI-Debatte, nämlich der Frage nach einem notwendigen Zusammenhang von Intelligenz und Sexualität. Während die Handlung am Ende keine Fragen offen lässt, demonstrieren die völlig unterschiedlichen Kritiken besonders zum gender stuff, dass sich “Ex Machina” einer allzu eindeutigen Deutung eben doch entzieht, was der Thematik nur angemessen ist.