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Gone Girl

FilmeGone Girl5435 Aufrufe5 Kommentare
Der Film
David Finchers Ehe-Thriller-Drama mit Ben Affleck, Rosamund Pike und Neil Patrick Harris...

North Carthage, Missouri: das verheiratete Paar Amy und Nick Dunne will eigentlich seinen fünften Hochzeitstag feiern, doch unerwartet und ohne jede Spur ihres Verbleibs verschwindet Amy. Nick gerät alsbald in den Verdacht, seine Frau umgebracht zu haben und wird von schrecklichen Träumen geplagt, in denen er Amy tatsächlich tötet. Der verzweifelte Mann beharrt jedoch auf seiner Unschuld. Nach und nach kommen schließlich Dinge über sowohl Nick als auch Amy ans Licht, die die scheinbar perfekte Ehe in ihren Grundfesten erschüttern…

Facts

Originaltitel
Gone Girl
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 2.10.2014
dt. Titel
Gone Girl – Das perfekte Opfer
Produktionsland
Länge
ca. 149 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Gillian Flynn
Kamera
Jeff Cronenweth
Schnitt
Kirk Baxter
Musik
Trent Reznor, Atticus Ross

Kommentare

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  • 14 Kommentar(e)

    (terminierter User 🙁 )

    Ein absolut routiniert runtergedrehter Fincher.

    Dies ist für mich seit “Girl with the Dragon Tattoo” leider kein Qualitätsmerkmal mehr…

    • 67 Kommentar(e)

      (terminierter User 🙁 )

      On point!

    • 14 Kommentar(e)

      (terminierter User 🙁 )

      Traurig, aber wahr. Wenn ich da an Sieben, Fight Club oder Zodiac denke.
      Ist der Regisseur, der mich in den letzten Jahren am meisten enttäuscht hat.

  • Stampede Stampede 50 Kommentar(e)

    Vorab: Ich kenne das Buch und fand es bis auf ein paar kleinere Längen absolut großartig. Aber genau da tat sich für mich im Vorfeld des Kinobesuches ein Dilemma auf: Ich schaue mit den Augen des Wissenden, was mich gerade bei dieser Vorlage mit dieser vertrackten Handlung den Film ganz anders wirken und erleben lässt als wenn ich nicht wüsste, was passieren wird, und somit die Gefahr bestand, dass ich mich als Wissender des Verlaufs langweilen würde.

    Doch zum Glück wurden diese Sorge sofort zerstreut, der Film war super und so spannend und intensiv inszeniert, dass er mich auch gleich von Beginn an gefesselt hat. David Fincher war der perfekte Regisseur für diesen Stoff, der hat diese perfide Geschichte mit all ihrer Boshaftigkeit und zynischem Unterton in erstklassiger Art und Weise umgesetzt. Die Laufzeit von zweieinhalb Stunden ist zwar ein ganz schönes Kaliber, habe ich aber nicht gemerkt, weil es so mitreißend war. Und sie war aus meiner Sicht auch gerechtfertigt, denn da die Geschichte so ausführlich und intensiv in der ersten Hälfte aufgebaut wurde, konnte sie dann in der zweiten Hälfte so richtig heftig und verstörend zuschlagen.
    Sehr erfreulich auch, dass das Ganze sehr buchgetreu war. Ein paar wenige Sachen hat man zwar weggelassen bzw gestrafft und die ein oder andere Kleinigkeit wurde verändert, aber das war zu vernachlässigen, denn ansonsten war wirklich alles exakt so wie in der Vorlage. Also wirklich großartig, was Fincher daraus gemacht hat, das war eine absolut adäquate und genial umgesetzte Buchverfilmung. Auch atmosphärisch wars Top und der Score zieht in einigen Szenen ganz schön Gänsehaut hoch.

    Schauspiel und Besetzung war auch sehr stark. Gut, Tyler Perry für die Rolle des Anwalts zu casten, wo ich doch im Buch immer einen “Saul Goodman”-Charakter vor Augen hatte, war jetzt nicht so geglückt. Aber alle anderen waren sehr gut, sei es Carrie Coon, die schon in “The Leftovers” klasse war, oder Neil Patrick Harris mal abseits einer komödiantischen Rolle. Hauptdarsteller Ben Affleck fand ich auch richtig gut in der Rolle.
    Aber getoppt wurden sie alle von Rosamund Pike, denn was die hier gespielt hat war der Hammer!! Und sie war nicht nur das perfekte Opfer sondern auch die perfekte Wahl für den Charakter der Amazing Amy und hat diese Rolle unfassbar gut ausgefüllt.

    • 67 Kommentar(e)

      (terminierter User 🙁 )

      Affleck und Pike fand ich ebenfalls herausragend, den Rest leider nicht so. Das Buch war allerdings auch nicht zu 100% meins.