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Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht

FilmeStar Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht3964 Aufrufe8 Kommentare
Der Film
J.J. Abrams' Sternenkrieg-Abenteuer mit Daisy Ridley, John Boyega, Adam Driver und Harrison Ford...

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis: das galaktische Imperium ist gestürzt, die teuflischen Sith vernichtet, die dunkle Seite von Jedi-Ritter Luke Skywalker und der Rebellenallianz um Han Solo und Prinzessin Leia besiegt. Doch dreißig Jahre später ist der Frieden erneut in Gefahr und neue Helden müssen sich an der Seite der Sternenkrieg-Legenden auf ihren Weg begeben. Die Macht erwacht…

Facts

Originaltitel
Star Wars: Episode VII - The Force Awakens
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 17.12.2015
dt. Titel
Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht
Produktionsland
Länge
ca. 135 Min

Credits

Regie
Drehbuch
J.J. Abrams, Lawrence Kasdan
Kamera
Daniel Mindel
Schnitt
Maryann Brandon, Mary Jo Markey
Musik
John Williams

Kommentare

Ja... weißt du... das ist vielleicht... deine Meinung, Mann...
...also schreib doch einfach eine Kritik zum Film!

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  • Vinnie Vinnie 33 Kommentar(e)

    eventuell nicht ganz spoilerfrei!

    Eigentlich wurde hier bereits alles relevante gesagt, deshalb nur ein kurzes Statement meinerseits.

    Star Wars is Back – das ist erstmal Fakt und freut mich ungemein. Ich hatte nicht erwartet noch einmal eine SW Film, den ich noch nicht kenne, sehen zu können.
    Ein wenig mehr Mut zu Neuem, wäre nicht schlecht gewesen, muss aber nicht unbedingt sein. Könnte sich allerdings im weiteren Verlauf als ein bisschen langweilig entpuppen, was wir mal nicht hoffen wollen.
    Ansonsten alles richtig gemacht. Der Flair der original Trilogie wird nicht ganz erreicht, aber mann ist sehr, sehr nahe dran.
    Deshalb gibt es erstmal nur 9 Punkte – kann sich aber noch ändern.

  • Stampede Stampede 50 Kommentar(e)

    (Bei mir stecken keine Spoiler drin, dafür aber viel Anbetung und Begeisterung 😀 )

    FUCKING AWESOME!!!!!
    Ich kann überhaupt nicht fassen, dass der noch besser war als erwartet bzw erhofft hatte. Seit gut nem halben Jahr fiebere ich dem Film entgegen wie ich noch nie einem Film entgegen gefiebert habe (vorher auch schon, aber seit nem halben Jahr wars wirklich extrem) und spätestens als der Trailer Ende Oktober kam wars für mich kaum noch auszuhalten. Erwartungshaltung also in einem unmessbaren Bereich. Kommt also nen Wunder gleich, dass der Film selbst diese standhalten konnte und wie gesagt sogar noch besser war….

    Komme direkt aus dem Kino und muss natürlich alles erstmal noch verarbeiten, aber an meiner Meinung wird sich glaube ich wenig ändern, ich fand ihn supergut. War gleich zu Beginn drin, eigentlich schon mit dem Schriftzug nach dem Filmtitel. Und bei den neuen Charakteren war ich auch von Beginn an, habe gleich mit ihnen mitgefiebert, weil man sie und ihre Geschichte auch dementsprechend eingeführt hat dass man sofort bei ihnen war.
    Der Film selbst war eine Achterbahn an Emotionen, ich hatte unzählige Male Gänsehaut und das ein oder andere Mal auch ein paar Tränchen in den Augen. JJ hat es einfach geschafft, dieses ganz spezielle Star Wars Gefühl auf den Punkt zu treffen, weil er einfach Star Wars verstanden hat. Also für mich hat er alles richtig gemacht und perfekt umgesetzt, Charaktere (neu/alt/Nebenkreaturen), Schauspiel, Story, Tempo, Action, Humor, Effekte, Locations, Optik, Mythologie, Nostalgie, Wow-Szenen und allerlei Schauwerte aus dem großen SW-Universum, einfach alles gut. Auch wenn es die ein oder andere Schwäche gab (einige Anschlüsse waren mir zu erzwungen bzw zu zufallsbasiert), aber die fallen für mich überhaupt nicht ins Gewicht, weil das Gesamtpaket gestimmt hat… und WIE!!! JJ, der Teufelskerl!

    Also ich bin absolut begeistert, vom Schriftzug bis zum Abspann war dieser Film eine Offenbarung und endlich wieder DAS Star Wars wie es sein soll. Werde den gewiss noch öfters im Kino schauen, das ist einer der Filme, von dem ich nicht genug kriegen kann erstmal. Und ich giere bereits auf den nächsten Teil. Da gibts dann gewiss auch Antworten auf Fragen bzw werden Dinge näher erläutert, die mir in TFA ein bisschen zu kurz gekommen sind.

    10/10…. für Erste für den Siebten.
    STAR WARS IS BACK!!!

  • FliegbertVonSichthofen FliegbertVonSichthofen 20 Kommentar(e)

    (Nahezu spoilerfrei)
    Die Macht erwacht, meine Freunde, und dank umfassender PR – Aktionen Disney’s und einer Geheimhaltung intergalaktischen Ausmaßes, was in heutiger Zeit aber schon irgendwie bewundernswert ist, wird sie am Box – Office aber auch sowas von erwachen. Wie viel ließ sich schon im Vorfeld über diesen Film diskutieren, und wie sehr werd ich das jetzt lassen.
    J.J. Abrams “Star Wars” – Neustart ist dicht inszeniertes Blockbusterkino mit fettem Nostalgieanstrich, der es ab und zu übertreibt und doch enthält der Film alle Zutaten, die die Klassiker damals so groß gemacht haben. Auch auf neuartigen Wegen.

    “Wir sind zurück, Chewie!” sagt ein sentimental dreinblickender Han Solo (Harrison Ford) bereits im Trailer. Und, tatsächlich, mit ihm auch alles, was die Reihe begründet hat. Ob es die kryptische Nachrichtenweitergabe an einen Druiden ist, die Motivation des Helden und der Widerstandsbewegung oder dessen übermächtig erscheinendes Angriffsziel auf der Antagonisten – Seite. J.J. Abrams bedient noch einmal die Storyline von “Eine neue Hoffnung”. Da übertreibt er es von Zeit zu Zeit mächtig mit dem Anspielungskosmos der “Star Wars” – Reihe und doch geht er den logischen Weg. Die jahrzehnte gealterten Helden der Vergangenheit begründen samt neuer frischer Gesichter eine neue Zeitzone im “Star Wars” – Kosmos, sodass die metaphorische “Lichtschwerübergabe”(gut nicht nur metaphorisch, aber ich soll ja nicht spoilern) glückt. Die Geschehnisse der Vorzeit erfahren genügend Zeitraum und Abstand zur Verarbeitung, im Film wie auch in der Realität.

    Drehbuchautor Lawrence Kasdan, der zum letzten Mal zurückkehrt, beweist dabei einmal mehr seine Stärken.
    Seine ungemein effektiven Charakterprofile. Sicherlich, die Amerikaner lieben ihre Helden, die sich vom Tellerwäscher hochgearbeitet haben. Hier Schrottsammler. Und doch ist es eine gänsehautähnliche Sympathie fast schon vergessener Tage, die den Film über viele Strecken trägt. Wie gut, unbeschwert und weitestgehend gelöst von metaphysischem Psychoquark sich eine aufopfernde Heldin anfühlen kann, eingebettet in die zum Träumen aufgelegten Welten von “Star Wars”, ja, das hat man bestimmt schon viele Jahrzehnte nicht mehr gespürt. Das wirkt, heruntergebrochen auf die Motivation der Figuren, einfach echt. Daisy Ridley hat ein gewichtiges Rollenvorbild im Rücken und doch tut die 23 – Jährige, die von sich selbst behauptet, nie der große “Star Wars” – Fan gewesen zu sein, dem Film in jeder Minute unglaublich gut. Vielleicht war die Unbefangenheit ihrer Darstellung diesbezüglich auch ein Segen. Ihre Auslegung ist angelehnt und doch kerniger, in dramatischen Situationen mitfühlender und im Verlauf ihrer Entwicklung packender als…… und an dieser Stelle verzichte ich bewusst auf den Vergleich, denn von ihr wird noch einiges zu sehen sein.

    Ebenfalls absoluter Volltreffer, wenn auch auf den ersten Blick ein bisschen unwesentlicher ist John Boyega als Finn. Mit ihm geht Abrams neue Wege und lässt durch die Zerissenheit des Individuums in Kriegszeiten die Klon-Debatte völlig außen vor. Als ehemaliger Soldat ohne Zugehörigkeit wird Finn in das “Erwachen der Macht” zu einem stillen Helden, auch wenn es zuvorderst auf seine Kappe geht, das der neue Teil mit vielen gewitzten Onelinern aufwartet. Gekonnt lässt der Film Finn’s Aufopferung unter dem Deckmantel seiner jugendlich, charmanten Unbedachtheit. Das mit Han Solo komplettierte Trio/ergänzt um Chewbacca sogar Quartett erinnert in seinen Wortwechseln und Taktierungen an beste “Star Wars” – Zeiten. Mit solchen Protagonisten ist das Erzählen dieser Weltraum – Reminszenz einfacher und man verzeiht dem Film, wenn zwischendurch mal eine Parallele zu dick aufgetragen wird. Das Rätselhafte, Unerklärliche bleibt aber trotz schon Gesehenem ein großes Plus von “Star Wars”. Ob das nun ungeklärte Familienverhältnisse sind, die zu Beginn rätselhafte Melancholie, die das einstige Pärchen Han und Leia auch im Angesicht ihres Alters erträgt, oder die ungewisse Lenkung der dunklen Seite durch schemenhafte Figuren im Hintergrund: Abrams vermischt Neues mit der Historie und hält die Spannung hoch, erlaubt sich mit dem völlig dubiosen Snoke auch Fingerzeige ungeahnten Ausmaßes. Der erste Jedi-Tempel? Ritter des Ordens? Steckte vielleicht viel mehr hinter der dunklen Seite als Darth Vader und der Imperator uns erklärt haben? Damit macht er es Folgeregisseur Rian Johnson nicht unbedingt schwer, wie im Vorfeld bereits einheitlich beschlossen, sondern bietet ihm auch reihenweise Chancen.

    Ziemlich gewieft wenden sich Abrams und Autor Kasdan der dunklen Seite zu. Der Antagonist mit Maske, Kylo Ren (Adam Driver) ist eine laufende Matrjoschka, bei der es von Minute zu Minute mehr darum geht, ein weiteres Puzzelteil zu entschlüsseln. Ein tragisches und nicht ganz unbewusstes “Hamlet” – Abbild, das beängstigt wirkt, vor seinem Idol Lord Vader, oder besser formuiert seinem “Schädel”, sein Scheitern auszudrücken. Was für ein sensationeller Kniff, bei dem man auf skurrile Weise eine autobiograhpische Crux sieht, so schwer es doch im Vorfeld erschienen sein mag, den wohl ikonischsten Schurken aller Zeiten noch übertreffen zu wollen. Driver’s Bösewicht – Version wirkt irdischer, greifbarer, was auch handlungsgegebene Gründe hat und doch wirken sein Handeln und seine – ich formulier’s einfach mal so – “passiv-aggressiven Tendenzen am Arbeitsplatz” ausgesprochen “Darth”- like. Ganz und gar menschlich, wie auch im Sinne der alten Triologie muss sich ihm ein Offizier entgegenstellen, der “faschistisch” angehauchte General Hux (Domhnall Gleeson). Er müht sich redlich, seiner geringen Spielzeit einige Momente anzuheften und wirkt dabei angenehm traditionell. In diesem Zusammenhang wirkt Commander Phasma (Gwendoline Christie) eventuell als zuviel gewollt, aber es ist durchaus interessant, sie in Zukunft dabeizuwissen. Die Ausdauer des wiedererstarkten Franchise definiert sich schließlich durch seine Figurenbreite.

    Atmosphärisch trifft Abrams den Ton sehr genau. Dank tricktechnisch, aufwändigerer Mittel ist vor allem das Planeten – Potpourri aus Wüste/Wald/Eis vielfältig und die realen Aufnahmen mittels computeranimiertem Überzug die perfekte Herangehensweise. Immer wieder durchbricht Abrams seine Tristesse auch mit einem gut gesetzten Lacher, das Ambiente bleibt somit trotz brutalerer Töne immer ein Stück weit familiärer und vor allem wärmer als die Prequels mit ihren intergalaktischen Handelrouten. Dazu trägt auch nicht ganz unerheblich die neue Droidenversion BB8 bei, die ihre drehbaren Eigenschaften zur Unterhaltung des Zuschauer weit ausreizt.
    Auch die Actionanteile sind wohldosiert und nie ausufernd lang. Somit fehlt zwar sowas wie die atemberaubende Angrifftssequenz auf den Todesstern, dafür gerät “Das Erwachen der Macht” mit seinen abenteuerlustigen Jump’n Run, Frontalangriffen und Luftsequenzen unberechenbar abwechslungsreich, was klar dem Genre dieses Sci – Fi – Abenteuers wie auch dem Geist des Originals entspricht. Überraschend kurzweilig und atmosphärisch präsentiert, kommt der abschließende Lichtschwertkampf daher. Das Duell wirkt intensiv, die Gesichter sind verschwitzt und es ist weniger eine durchchoreographierte Computeranimation.
    Dagegen hat der finale Angriff des Widerstandes auf die Basis des Feindes – sie ahnen welches Gebilde, das, dessen Name (aus Spoilergründen) nicht genannt werden darf – fast schon etwas unangenehm Skurriles. Nach Suche und Einschätzung sowie möglicher Beseitigung dieses “Teils” am ehemaligen Holo – Rebellen – Taktiktisch gibt’s auch nochmal einen Größenvergleich, der die Größer, Schneller, Weiter – Paradigmen des Blockbusterkinos zu umarmen scheint und damit etwas zu sehr auf Disney’s immer noch geliebtes Zweikind Marvel schielt. Es fehlte eigentlich nur noch der Satz eines Beteiligten wie “Also so wie beim letzten Mal” und der Lacher wäre ihnen sicher gewesen.

    Fazit:
    Und das war’s. Der finale Schnitt kommt, der Abspann läuft und die Spannung wird in dieser Endsequenz nochmal ganz entscheidend erhöht.
    J.J. Abrams “Episode VII” atmet den Geist dieser verrückten Weltraumoper. Mit seinen Planetensystemen und wechselhaften Vegetationen, seinen wuseligen kleinen wie großen Bewohnern und seinen beeindruckenden Helden, die sich in jeder Lage dem Bösen widersetzen. “Das Erwachen der Macht” ist stark bebildet, stark vertont und stark gespielt, dazu effektiv, im Sinne eines nicht ganz unbedenklichen Levels an nostalgischem Fan – Service, geschrieben und langfristig genießbar. Das ganz große Risiko allerdings bleibt aus. Sich nach der vertrackten Historie dieses nicht ganz kritiklosen Franchises in der Schuldfrage an die Beteiligten und vor allem Abrams zu richten, ist allerdings nicht fair. Oder um es anders auszudrücken – es rennt mindestens genauso weit an der Realität vorbei, wie die Qualität von “The Phantom Menace” an diesem Streifen hier.

  • Duffy Duffy 67 Kommentar(e)

    (terminierter User 🙁 )

    Zunächst: Lesen auf eigene Gefahr!
    Ich werde selbstverständlich nichts grob spoilern, auch nicht fahrlässig. Nur ist es leider nicht möglich, einen einigermaßen passenden Kommentar zu verfassen, ohne auf gewisse Punkte zumindest ansatzweise einzugehen. Wer also weiterhin komplett ungefangen ins Kino gehen möchte (und dazu rate ich dringlichst!), dreht hier am besten um.

    Abrams ist ein wahrer Teufelskerl! Kein anderer Filmschaffender der letzten Jahre hatte eine ähnlich schwere Last zu tragen wie dieser, eigentlich so unscheinbare junge Mann. Ein in etwa $4 Milliarden schweres Projekt auf den Schultern, eine der kritischsten Fanbases kampf- und kritikbereit vor sich und einen Konzern im Nacken, dessen unmittelbare Zukunft von ihm abhängt. Diesen Druck möchte ich nie im Leben kennenlernen. Umso erstaunlicher: er hat es geschafft…
    The Force Awakens IST Star Wars. In jeder Sekunde. Man sieht es, man kann es greifen, man kann es beinahe atmen. Man fühlt es ab der ersten Minute und es lässt einen nicht mehr los. Es ist etwas komplett Neues und doch so unendlich vertraut. Nicht nur Solo ist nach rund 30 Jahren zuhause, wir sind es.
    Realistisch betrachtet hat sicher nicht Abrams die kompletten Kudos hierfür verdient, doch die Enttäuschten (und davon gibt es aufgrund der nicht überall zu erfüllenden Erwartungshaltung viele) werden ihm die meisten Vorwürfe machen, also bekommt er von mir auch das mehr als verdiente Lob.
    Auch jetzt, knapp 6 Stunden nach dem Abspann und einer ungenügenden Mütze Schlaf, bekomme ich beim Rekapitulieren der Geschichte und einzelner Sequenzen Gänsehaut. Gestern Nacht waren auch noch reichlich Freudentränen und ein sicher hysterisch wirkendes Dauergrinsen mit im Spiel. Tiefe Emotionen, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie noch in mir habe. Nach dem Prequel-Desaster hielt ich diese Region eigentlich für abgestorben.

    Beim Inhalt wird es tricky. Es sei gesagt, dass TFA storytechnisch all jenes bietet, was die Ur-Trilogie so wundervoll macht. Zwischenmenschliche (Familien-)Dramen, Zuneigung, Vertrauen, Hass, Vergeltung und Vergebung. Alles drin. Und auch wenn es, deutlich merklich, der Beginn eines großen Konstruktes ist, steht die Geschichte weitesgehend erstmal für sich.
    Die neuen Charaktere sind allesamt hervorragend ausgearbeitet, schmiegen sich harmonisch an das Gewohnte und Geliebte an. Nachvollziehbare Motive, große Sympathien oder eben auch Abneigungen dort, wo es gewollt ist. Alles durchaus simpel gehalten (war früher nicht anders) und gerade deshalb auch so verdammt gut zugänglich. Der stets gut portionierte und pointierte Humor tut sein Übriges.

    Technisch brauchte man sich sowieso keine Sorgen machen. Alles sieht perfekt aus und hört sich ebenso an. Williams komponiert sich erneut in den Olymp, als hätte er vergessen, dass er sich dort sowieso schon befindet. Selbst das 3D macht Spaß und wenn auf einmal der First-Order-Sternenzerstörer vor einem im Raum schwebt, darf es auch hier mal Gänsehaut sein.

    Auch wenn es sicher nicht meine letzte Begegnung mit TFA im Kino war, freue ich mich schon jetzt auf mehr. Die grauen Zellen rattern unentwegt. Es wollen Zusammenhänge erklärt und das große Ganze weiter aufgedeckt werden. Mehr davon, viel mehr. So schnell wie möglich und bitte so atemberaubend wie bisher. Die Geschichte ist noch lange nicht erzählt und das ist gut so!
    Star Wars ist nach so langer Zeit zurück, mit allen Stärken. Eine unglaublich schöne Erfahrung.

    • Vinnie Vinnie 33 Kommentar(e)

      Na das hört sich doch mal super an. Ich war wirklich skeptisch und hab auch noch keine Karten gekauft, jetzt muss ich aber wohl.

    • Duffy Duffy 67 Kommentar(e)

      (terminierter User 🙁 )

      Skepsis ist gut! Die hatte ich auch, bis zum Abspann. Trotz Hype-Train, der mich zuletzt mit voller Wucht erwischt hat. Es gab wirklich viele Leute im Kino (immerhin 5 Säle beinahe voll besetzt), die nach der Vorstellung ein langes Gesicht zogen. Abrams sagte es auch im Vorfeld: viele Erwartungen können einfach nicht erfüllt werden.

    • Vinnie Vinnie 33 Kommentar(e)

      Das schöne ist, dass ich gar keine großen Erwartungen habe. Es kommt also eigentlich nur darauf an, ob es Star wars ist oder nicht, und laut deinem Kommnetar ist es das ja. Jetzt mach ich mir gar keine Sorgen mehr.

    • Nasenschleuder Nasenschleuder 2 Kommentar(e)

      Habe den Text nur ganz vorsichtig überflogen, weil ich den Film noch nicht gesehen habe 😉
      Freu mich aber über Deine Einschätzung und bin schon ziemlich gespannt.