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Sucker Punch

FilmeSucker Punch3436 Aufrufe2 Kommentare
Der Film
Zack Snyders wilder Mindblower mit Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone und Vanessa Hudgens...

1955: nach dem Tod ihrer Mutter bleiben zwei junge Schwestern allein mit ihrem jähzornigen Stiefvater zurück. Als die beiden sich gegen einen Übergriff zu wehren versuchen erschießt die ältere versehentlich die jüngere, was der Stiefvater nutzt, um die zwanzigjährige in das Lennox House for the Mentally Insane einliefern zu lassen. Dort soll sie in fünf Tagen lobotomisiert werden. Doch bis es soweit ist, fasst das Mädchen einen gewagten Fluchtplan, der in ihrer Phantasie Gestalt annimmt: darin wird aus der Irrenanstalt ein Edelbordell und aus dem namenlosen Mädchen die Tänzerin Babydoll…

Facts

Originaltitel
Sucker Punch
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 31.03.2011
dt. Titel
Sucker Punch
Produktionsland
Länge
ca. 109 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Zack Snyder, Steve Shibuya
Kamera
Larry Fong
Schnitt
William Hoy
Musik
Tyler Bates, Marius de Vries

Kommentare

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  • LovelyDay LovelyDay 32 Kommentar(e)

    Oh, was wird Snyders “Sucker Punch” abgestraft. Handlungsfrei, ohne Figurentiefe, sexistisch sei er. Ich habe Kritiken gelesen, die schonmal vorsorglich alle Leute, die den Film in Zukunft loben würden, schonmal in Schubladen gepackt und als Idioten abstempelten.
    “Sucker Punch” ist mal wieder ein Film für mich. Dieses ausgenudelte “man fühlt nicht mit den Protagonisten”-Argument geht mir immer wieder auf den Zeiger. Es wird benutzt um ganze Filme niederzumachen, dabei muss in meinen Augen ein Film, auch ein Blockbuster, nicht zwingend dem alten Schema “Protagonistenseele kennenlernen, mitleiden und mitfiebern und am Ende Erlösung erfahren” folgen. Der Film hätte sich vermutlich alle anderen Kritikpunkte erspart, wenn er seinen Figuren mehr Persönlichkeit verliehen hätte, aber weil dem eben nicht so ist, wird das wirken und ableben der Mädchen sexistisch interpretiert und die Bilderflut als handlungsfreie Männerphantasie.
    “Sucker Punch” ist ein Film für mich, weil ich jedes Mal beeindruckt bin, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich mich zu dem Geschehen am Bildschirm positioniere. War das beim ersten Mal noch Sensationsgeil und oberflächlich, schleichen sich nach und nach immer mehr Zweifel ein und ich leide eben doch. Und sei es unter dem, was der Film mir mal wieder gezeigt hat, was für ein Mensch ich eben auch sein kann.
    Denn wenn ein Film, der von der Realitätsflucht einer Verdammten erzählt, mich erstmal durch Schaulust kriegt, dann muss ich das einfach erstmal akzeptieren.

    Und wie “Sucker Punch” mich drangekriegt hat…
    Erst durch meinen Jena Malone Crush
    und dann kam “Army of Me” und ich saß japsend vor Begeisterung auf der Sesselkante.
    Ich Arsch.

    • 67 Kommentar(e)

      (terminierter User 🙁 )

      Jaaaaaaa!