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The Martian

FilmeThe Martian4187 Aufrufe1 Kommentar
Der Film
Ridley Scotts Mars-Survival-Abenteuer mit Matt Damon, Kristen Wiig, Jessica Chastain und Chiwetel Ejiofor...

Im Zuge einer bemannten Mission zum Planeten Mars strandet der Astronaut Mark Watney nach einem verheerenden Sturm auf dem roten Planeten, abgeschnitten von seiner Crew und jeglichem Kontakt zur Erde. Mit nur geringen Vorräten muss Watney auf seinen Erfindungsreichtum und Überlebenswillen setzen, während die NASA und seine Crew im All unermüdlich daran arbeiten, ihren verlorenen Mann zu bergen und die Weltbevölkerung zusammenrückt und die Rettung des Astronauten herbei sehnt…

Facts

Originaltitel
The Martian
Genre
Jahr / deutscher Kinostart
/ 8.10.2015
dt. Titel
Der Marsianer - Rettet Mark Watney
Produktionsland
Länge
ca. 130 Min

Credits

Regie
Drehbuch
Drew Goddard
Kamera
Dariusz Wolski
Schnitt
Pietro Scalia
Musik
Harry Gregson-Williams

Kommentare

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  • J0hannes J0hannes 57 Kommentar(e)

    Gute Science Fiction ist selten – zu häufig driften Weltraum-Filme in Action, Esoterik oder Fantastik ab. Daher habe ich lange dem “Martian” entgegen gefiebert, der alles richtig zu machen schien. Und DAMN wurde ich nicht enttäuscht! “The Martian” ist realistisch, spannend, witzig und teilweise atemberaubend (offenbar nicht nur für space enthusiasts wie mich). Über den Inhalt werde ich wohl nicht viele Worte verlieren müssen, der plot ist simpel: Astronaut ist auf Mars gestrandet und muss auf unbestimmte Zeit durchhalten, bis er gerettet werden kann. Dazu mobilisiert er sämtliche spärliche Resourcen und vor allem sein wissenschaftliches know-how, um auf einem völlig leblosen Planeten zu überleben. Selten haben Chemie-, Bio- und Engineering-Experimente so viel Spaß gemacht. Matt Damon is spitze und wird von einem klasse cast unterstützt, auch wenn er sich fast keine Szene mit Chastain, Glover, Bean, Daniels, Wiig, Stan usw. usw. teilen muss. “The Martian” is wahnsinnig akkurat recherchiert und in enger Zusammenarbeit mit der NASA entstanden, was sich im design der Geräte, Werkzeuge und selbst der wunderschönen Marslandschaften zeigt. Was mich ebenfalls sehr gefreut hat: Obwohl es hier um einen katastrophalen Unfall geht, der Apollo 13 noch weit übertrifft und in der Realität wohl kaum zu einem happy end führen könnte, endet “The Martian” mit einer optimistischen pro-science, pro-space flight message, die mich fast schon ethusiastisch gestimmt hat.

    Man kann nur hoffen, dass dieser Film zusammen mit den faszinierenden Entdeckungen, die immer wieder gemacht werden, seinen Teil dazu beiträgt, eine neue Welle der Weltraum-Begeisterung zu entfachen. In einer Welt, in der kleingeistiger Pessimismus, paranoides Niedergangsdenken und kurzfristige Nullsummen-Rechnungen regieren, müssen Optimismus, Wissenschaft, Futurismus und der Glaube an die rationale Lösbarkeit von Problemen dringend gestärkt werden. Die Raumfahrt ist immer Paradebeispiel und Zugpferd des wissenschaftlichen Optimismus gewesen. Also GET YOUR ASS TO MARS, um mal einen anderen tollen Film über den Roten Planeten zu zitieren! 🙂