Besetzt: John Boyega spielt in Kathryn Bigelows noch titellosem Rassenunruhen-Drama

2017 jähren sich zum fünfzigsten Mal die schweren Rassenunruhen und Straßenkämpfe, die im Anschluss an eine Polizeirazzia im Jahr 1967 Detroit erschütterten. Die „Detroit Riots“ dauerten fünf Tage lang an, forderten über vierzig Todesopfer, mehr als tausendeinhundert Verletzte und zogen über siebentausend Verhaftungen nach sich. Nach den Unruhen in Los Angeles 1992 gilt das Ereignis als brutalster offener Aufstand mit Fällen von Vandalismus, Plünderungen und Gewalt. Die Hintergründe sind dabei bis heute nicht final geklärt, viele sehen den Aufstand als Folge rassistisch motivierter Polizeigewalt, andere nennen die Auflehnung der Armen gegen die reiche Obrigkeit als Anlass.

So weit der Rahmen, Auftritt Kathryn Bigelow: die gefeierte Filmemacherin und Oscar-Preisträgerin nimmt sich des brisanten Themas der Unruhen von Detroit an und bringt parallel zum traurigen Jubiläum der Ereignisse eine noch unbetitelte filmische Aufarbeitung der Begebenheiten ins Kino. Nach dem schroffen Bombenentschärfungs-Drama „The Hurt Locker“ und dem einschnürenden bin Laden-Thriller „Zero Dark Thirty“ arbeitet sie dabei erneut mit Drehbuchautor Mark Boal zusammen.

Eine weitere bockstarke Chronik harter und aufrüttelnder historischer Ereignisse ist also zu erwarten und mit „Star Wars: The Force Awakens“-Entdeckung John Boyega ist nun der erste Darsteller für den Film bestätigt, der in diesem Sommer mit einem großen Ensemble Cast gedreht werden soll. Feine Sache für den charismatischen Boyega, der demnächst natürlich in „Star Wars Episode VIII“ zu sehen sein wird und außerdem die Hauptrolle in „Pacific Rim 2“ ergattert hat, unter Bigelows Regie aber vermutlich mehr Acting Chops beweisen kann.

Titel, genauer Plot und konkreter Starttermin des Films sind indes zunächst weiterhin unbekannt.

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