Filmmusik: DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE, Howard Shores Score in der Kritik

Der Score (Kritik von Lasse Vogt)

Kleine Warnung vorweg: Dieser Text enthält milde Spoiler. Außerdem kann zum vollen Verständnis der Review ein Vorwissen über die Musik der Mittelerde-Filme durchaus nützlich sein.

Peter Jacksons – mittlerweile – Mittelerde-Zyklus wäre ohne einen Mann nicht das, was er ist: Howard Shore. Der Komponist vertonte die „Der Herr Der Ringe“-Trilogie mit einem der grandiosesten und beliebtesten Orchester-Scores der Filmgeschichte und schuf viele ikonische Themen für die verschiedenen Figuren und Orte von Tolkiens Welt. Eine große Erwartungshaltung galt es zu erfüllen, als sich Shore daran machte, auch die „Hobbit“-Filme mit Musik zu versehen. Allerdings wurde diese nur bedingt erfüllt: der Soundtrack zu „The Hobbit: An Unexpected Journey“ litt unter etwas zu viel thematischem Recycling aus der „Ringe“-Trilogie (was im Film noch drastischer ausfiel als auf der CD) und die neuen Themen waren vielen Hörern zu subtil. Schade war auch, dass DER Hörer-Liebling – das sogenannte „Misty Mountains“-Thema – nicht von Shore selbst, sondern von der Band Plan 9 komponiert wurde, die die Melodie für das gleichnamige Zwergenlied erschuf. Da es sich bei allen Beteiligten wohl großer Beliebtheit erfreute, durfte/konnte (oder musste?) Shore dieses Thema orchestral adaptieren und machte daraus wahnsinnig gelungene Variationen, mal Action-betont, mal ruhig und majestätisch. Ein Fazit meinerseits würde für den ersten „Hobbit“-Score mit einer Wertung von 4,5/5 enden: ich fühlte mich durch die Musik wieder in Mittelerde willkommen und fand die (vergleichsweise wenigen) neuen Themen erfrischend und die Wiederverwendung alter Themen nicht allzu tragisch (bis auf 3 Fälle im Film, die jedoch nicht auf der CD gelandet sind.)

Als der Start-Termin für den zweiten Teil der „Hobbit“-Trilogie näher rückte bekam man jedoch einiges zu hören, was bei Filmmusik-Fans Stirnrunzeln hervorrief: „The Desolation Of Smaug“ wurde – anders als alle anderen Mittelerde Scores – diesmal „nur“ von Shore komponiert, jedoch weder orchestriert noch dirigiert. Stattdessen sprang dafür Conrad Pope ein, der bereits für viele Hollywood-Komponisten derartiges geleistet hatte, unter anderem Danny Elfman und John Williams. Auch wurde die Musik nicht wie sonst mit dem London Philharmonic Orchestra, sondern mit dem New Zealand Symphony Orchestra aufgenommen. Die Gründe dafür sind jedoch heute noch nicht ganz klar: sicher war die Zeitknappheit ein Problem (worunter schon der erste Film litt), andere munkeln, dass es zwischen Peter Jackson und Howard Shore wieder mal unschön krieselt, was bereits die enthusiastisch begonnene Arbeit Shores für Jacksons „King Kong“-Remake einst rasch beendete. Wie auch immer: was bleibt, ist der Score selbst – und darüber gibt es einiges zu sagen.



Zuerst einmal kann Entwarnung gegeben werden: weder der Wechsel des Orchestrators/Dirigenten noch des Orchesters selbst haben klanglich einen wirklich deutlichen Einfluss auf die Musik. Es klingt alles so, wie Mittelerde seit jeher geklungen hat, hier und da ist die Orchestrierung allenfalls etwas detaillierter geraten, was jedoch als Pluspunkt verbucht werden kann. Laut Booklet wurde auch ausschließlich von Shore komponiert, was also heißt, dass hier keine ergänzenden Köche am Brei beteiligt waren. Wie der Film selbst ist die Musik größtenteils sehr düster geraten, friedliche Passagen sind selten. Dafür bietet Shore einige neue Themen, die sich wunderbar in sein Schaffen für die Mittelerde-Filme einreihen und stets passen. Tatsächlich hilft auch hier ein Blick ins Booklet (zumindest bei der Special Edition): so ziemlich alles an neuem Themenmaterial ist in Noten abgebildet und deren Bedeutung kommentiert. Das macht es nicht nur leichter, diese aus dem Score herauszuhören, musikalisch begabte Fans haben damit auch noch die Chance, sich mit ihren Instrumenten auch mal selbst an Shores Musik zu versuchen.

Der Score an sich ist jedenfalls nichts für Einsteiger oder Gelegenheitshörer: wirklich interessant ist er für Kenner aller anderen Mittelerde-Soundtracks, da es Spaß macht, bereits etablierte Themen herauszuhören und neue zu entdecken. Aber besonders die ersten 5 Titel sind leider von musikalischem Leerlauf betroffen und bieten kaum etwas, was einer Erwähnung wert wäre. Abgesehen von Beorns Thema gibt es nichts neues, allerdings hier und da gelungene Einsätze und Andeutungen verschiedener bereits bekannter Themen, darunter natürlich das des Hobbits selbst, jenes für die bösen Mächte (sieben düstere Töne, zumeist von Blechbläsern gespielt) und ein, zwei Ansätze des Ring-Themas. Auch muss man bedauerlicherweise feststellen, dass es das „Misty Mountains“-Thema nicht in den zweiten Film geschafft hat.

„The Desolation Of Smaug“ führt uns an Orte, die wir vorher noch nie auf der Leinwand gesehen haben und präsentiert uns auch neue Figuren, weshalb mit einigen neuen Themen gerechnet werden durfte. Diese Erwartungen erfüllt Shore auch, jedoch nicht immer so, wie erwartet oder erhofft, zumal einige Melodien über ihr Leitmotiv-Dasein nicht hinauskommen. Der Pelzwechsler Beorn – schon im Film im Vergleich zum Buch extrem runtergespielt – zählt leider zum bereits erwähnten Leerlauf im Score. Interessanter wird es erst wirklich mit dem Auftritt der Elben, besonders einer Figur: Elbin Tauriel, eine komplette Erfindung des Drehbuchs, erhält ausgerechnet eines der bemerkenswertesten Themen. Eine flotte, leicht tragisch klingende Melodie, die sich besonders in Action-Szenen hervorragend macht (zum ersten Mal zu hören am Ende von „Flies and Spiders“ (7:50), in Woodland Realm ab 4:42 als Holzbläser-Stück und besonders ausgeprägt in „The Forest River“. Das Stück wird auch noch an mehreren anderen Stellen variiert. Auch Legolas hat ein eigenes Thema, eine Variation des Themas des Waldland-Reiches, zu hören in Track 6 ab 7:30. Das ursprüngliche Thema kann man im nächsten Track ab 0:36 vernehmen.

Überhaupt geht die Musik mit Track 6 erst so richtig los. Das Material für die Riesenspinnen erinnert an das für Kankra aus „Die Rückkehr des Königs“, wird von dissonanten, schrillen Streichern und stampfenden Blechbläsern dominiert und arbeitet sich mal aufbrausend, mal abflauend voran, wobei vor allem die Streicher sehr gelungen eingesetzt werden. Auch das Ring-Thema kehrt wieder und unterlegt Bilbos erstes Erkennen, was der Ring mit seinem Träger anstellen kann. Dann wechselt die Musik zu den bereits oben erwähnten neuen Elben-Klängen. Der Elbin Tauriel gehört auch noch ein weiteres Thema, welches sie sich mit dem Zwerg Kili teilt. Es kommt in Track 8, „Feast Of Starlight“ ab 1:26 zu vollem Chor-Einsatz. Ebenso kommen hübsche Holzbläser vor, bis es am Ende wieder was vom Ring zu hören gibt. Ab „Barrels Out Of Bond“ geht das Tempo wieder in die Höhe, beginnend mit Bilbo-Material, welches dramatischer als gewohnt instrumentiert ist, und geht über in Blechbläser und schnelle Streicher. „The Forest River“ ist das erste große Highlight des Soundtracks, ein tolles, detailliert instrumentiertes und heroisches Action-Stück. Hier taucht auch erstmals Thorins Thema aus dem ersten Film wieder auf, ebenfalls in einer Action-Variation bei 3:38. Auch die Melodien von Tauriel und Legolas sind in fließendem Wechsel über den Track verteilt. Track 11 etabliert erstmals Musik für die Figur von Bard in Form von Streichern und Holzbläsern, auch Hörner mischen sich dazu, „The High Fells“ symbolisiert wahrscheinlich den Vorstoß des Weißen Rates (in diesem Fall Gandalf und Radagast) in die Gefilde des Bösen. Dramatische Geigen und mysteriöser Chor, durchmischt von bedrohlichen Blechbläser-Stimmen. In „The Nature Of Evil“ ist am Schluss wieder die Musik des Bösen sehr ausgeprägt. Track 14 stellt ab 1:50 ein neues Thema vor, welches die Menschen von Seestadt charakterisiert. Es erinnert an einen altertümlichen Tanz, mit verschiedenen Streicherstimmen vorgetragen, ab 1:10 kommt das Thema für Thorin und die Zwerge wieder.

CD 2 der Soundtrack-Special-Edition eröffnet in ihrem ersten Track wieder mit dem Seestadt-Thema, um kurz danach dessen Variation für den Bürgermeister und seinen Assistenten vorzustellen, interessanterweise mit Cembalo-Unterstützung, ein neues Instrument im Mittelerde-Kosmos. Auch Bards Motive kommen wieder vor. Insgesamt ein von Streichern dominiertes Stück, am Schluss gibt es wieder eine Bilbo-Variation. Track 2 ertönt majestätisch, mit heroischem Ausklang und stellt neues Bard-Material vor, welches sicher im dritten Film noch ausgebaut wird. „Durin´s Folk“ variiert wieder das Seestadt-Thema, danach kommt alles an Zwergen-Musik, was bisher etabliert wurde und klingt mit sehr dramatischen Blechbläsern aus, die Zwerge reisen zum Berg. Track 4 beginnt gemächlich, geht danach in schnellere Streicher über und lässt das Smaug-Thema sachte anklingen.



A Spell Of Concealment“ unterlegt Gandalfs Abenteuer in Dol Guldur und ist vorwiegend düster, durchmischt von Chor, steigert sich immer weiter, bis es bei 2:24 seinen Höhepunkt erreicht hat und das volle Thema von Mordor und Sauron aus den „Der Herr der Ringe“-Filmen ertönt. Bei „On The Doorstep“ kommt ein neues Thema für die Zwerge bei 0:44 voll zur Geltung, welches wohl für Durins Volk und ihr Vermächtnis steht. Es ist natürlich eng verbunden mit den bereits vorgestellten Themen für Thorin und den Erebor, letzteres besonders im Soundtrack zu „An Unexpected Journey“ ausführlich zu hören. Das Stück unterlegt die Suche nach der geheimen Tür und schlussendlich den Fund derselben. Traurige Streicherwellen und Chor dominieren, durchmischt von Hörnern. Ab ungefähr 4:30 wird das Schlüsselloch vom Mondlicht enthüllt, danach erklingt Thorins Thema in Streicherform, dann wieder das gemeinsame neue Thema der Zwerge. Insgesamt ein sehr schöner Titel. In „The Courage Of Hobbits“, dem 7. Stück der zweiten CD, erklingt natürlich das Auenland- und Hobbit-Material mit Flöten und sachten Streichern. Kurz danach jedoch wird es spannender, leiser. Ein interessantes chinesisches Schlaginstrument mischt sich dazu und symbolisiert den Drachenschatz.

Inside Information“ steht vollkommen in der Tradition von Richard Wagners Kompositionen für die Oper „Rheingold“: Gemächliche, lauernde Hörner mischen sich mit ebenfalls fernöstlich klingenden, Gong-ähnlichen Schlaginstrumenten, bald kommen Streicher dazu. Über allem liegen jedoch die absolut gänsehauterzeugenden Hörner, die sehr clever direkt aus „Rheingold“ zitieren (es ist die Stelle in der Oper, in der sich der Zwerg Alberich in einen Drachen verwandelt, tatsächlich orientierte sich Howard Shore bei seiner Mittelerde-Musik an der Leitmotiv-Technik von Wagners gesamtem Werk). Ab der Hälfte schieben sich die chinesischen Glockenspiele in den Vordergrund, dissonante Streicher runden das erste Auftauchen des Drachen ab. In der letzten Minute wird es dramatischer und schneller. Genau SO muss ein erwachender Lindwurm klingen! In Track 9 geht es um das heilende Königskraut, auch das Thema für Tauriel und Kili erklingt wieder. „A Liar And A Thief“ setzt die Blechbläser für Smaug fort, diesmal von mehr Streichern begleitet, auch die Gongs kehren wieder, ebenso die allgemeinen Töne des Bösen, die Azog und den Nekromanten unterlegt haben. Ab der Hälfte kommt das Smaug-Material zurück, mit schnellen Streichern unterlegt, es steigert sich immer weiter, in der letzten Minute kommt kurz Chor dazu, auch wird es wieder dramatischer.

In „The Hunters“ hört man ab 0:28 das wahre Thema des Drachen Smaug, allerdings ruhig und nur leicht instrumentiert. Ab ungefähr Minute 1 wird es dann wilder. Hier wird im Film immer wieder zwischen Schauplätzen hin- und her-geschnitten und entsprechend ist die Musik eine Mischung verschiedener Themen, unter anderem auch das von Bard, der Zwerge, der Elben und der Orks. Ein dramatisches Stück, entsprechend ausschweifend orchestriert. Ab Minute 5:50 wird es jedoch wieder friedlich und Durins Thema erklingt traurig mit Chor, bevor es in den letzten 3 Minuten wieder Action-betont wird. Auch Track 12, „Smaug“, ist mal dramatisch, mal ruhig, das Smaug-Material dominiert. Blechbläser und Streicher-Wellen färben den Track, auch kommen kurz mal flotte Holzbläser dazu. In „My Armor Is Iron“ ertönt ab 0:54 eine heroische Variante des Themas von Durins Volk und symbolisiert den Wiederstand der Zwerge gegen den Drachen. Auch ein dramatischer sowie ab und zu ruhigerer Track, durchsetzt von den Themen von Smaug. In den letzten 2 Minuten kommen wieder Chor und Thorins Thema dazu, bis in der letzten Minute erhabener Chor das luftige Finale unterlegt.

Der letzte Titel, „Beyond The Forest“, präsentiert Elben-Material, mit schönem ausschweifenden Chor und Streichern. Sicher so platziert, um nach all der Dramatik des Scores und der Stimmung des Abspann-Songs auf einer friedlichen Note zu enden. Auch das Waldlandreich-Thema und das für Tauriel sind wieder zu hören, in den letzten zwei Minuten wieder Action-reicher. Ein gelungener Abschluss.

Etwas gesondert noch ein paar Worte zum Abspann-Song. Jeder Mittelerde-Film hatte bisher einen eigenen, individuellen Song für die Credits und dieser hier ist da etwas ganz Besonderes: Ed Sheeran, Komponist und Sänger des Liedes, wurde von Peter Jackson für eine private Vorführung des Films eingeladen und basierend auf den Eindrücken, die der Film bei ihm hinterlassen hatte, schrieb Sheeran den Song in kürzester Zeit. Bei einigen Fans und Kritikern rief I See Fire Ablehnung hervor und diese Haltung verstehe ich durchaus: der nach Folk-Pop klingende Song wirkt etwas zu modern für einen Fantasy-Film dieser Art und passt nicht wirklich nach Mittelerde. Der Text jedoch ist nicht nur sehr schön gewählt, er zitiert noch dazu direkt aus dem Film, die Instrumentierung in Form von Gitarren- und Cello-Stimmen ist durchaus gelungen und insgesamt verströmt das Lied eine sehr melancholische Atmosphäre, die zwar im krassen Gegensatz zum Ende des Films steht, aber so gewollt scheint, fast wie ein metaphorisches „Hahaha! Got ya!“ in Richtung Publikum. Er ist nicht so gut wie der Song zum ersten Hobbit-Film und reicht schon gar nicht an die zu „Die Gefährten“ oder „Die Rückkehr des Königs“ heran, aber ist für sich genommen ein sehr schönes Lied, das es schafft, den Hörer zu berühren.

Fazit

4,5/5… Fazit: Wie man sieht braucht man für einen Score diesen Ausmaßes viel Zeit und Platz, um ihn angemessen zu besprechen. Verdient hat er es auf jeden Fall: Howard Shore hat auf bemerkenswerte Weise seinen Weg durch die Welt Mittelerdes fortgesetzt und auch wenn eine Ohrwurm-Melodie im Stil seiner bisherigen Helden-Themen fehlt, seine neuen Stücke, insbesondere die für Tauriel, Seestadt und Smaug, entschädigen dafür. Auch wenn die Musik etwas braucht, um in die Gänge zu kommen (so wie der Film selbst), sie kann sich verdient den Stempel Soundtrack des Jahres 2013 aufdrücken lassen und begeistert – trotz der oben genannten Einschränkungen – durch die gelungene Orchestrierung und die sehr komplexen und cleveren Themen-Variationen. Deshalb gibt es auch für den Score zu „The Hobbit: The Desolation Of Smaug“ eine verdiente 4,5/5.

Trackliste mit Längenangabe und Anspieltipps

CD 1
1. The Quest For Erebor – 3:24
2. Wilderland – 4:56
3. A Necromancer – 2:55
4. The House Of Beorn – 4:53
5. Mirkwood – 5:31
6. Flies And Spiders – 9:36
7. The Woodland Realm – 5:15
8. Feast Of Starlight – 2:48
9. Barrels Out Of Bond – 1:50
10. The Forest River – 5:11
11. Bard, A Man Of Lake-Town – 3:18
12. The High Fells – 3:39
13. The Nature Of Evil – 3:21
14. Protector Of The Common Folk – 3:37

CD 2
1. Thrice Welcome – 3:34
2. Girion, Lord Of Dale – 4:16
3. Durin´s Folk – 3:04
4. In The Shadow Of The Mountain – 2:16
5. A Spell Of Concealment – 3:23
6. On The Doorstep – 7:46
7. The Courage Of Hobbits – 3:00
8. Inside Information – 3:48
9. Kingsfoil – 2:26
10. A Liar And A Thief – 3:41
11. The Hunters – 9:56
12. Smaug – 6:30
13. My Armour Is Iron – 5:16
14. I See Fire (Ed Sheeran) – 5:01
15. Beyond The Forest – 5:28

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