Psychotisches, versautes Hollywood im Red Band Trailer zu David Cronenberg MAPS TO THE STARS mit Julianne Moore

David Cronenberg, einst der Master of Body Horror („The Fly“) hat mit seinen letzten Filmen einige seiner Fans verprellt, das Psychoanalyse-Drama „A Dangerous Method“ und die Kapitalismus-Mär „Cosmopolis“ kamen nicht so berauschend gut an, trotz vielversprechender Trailer und Top-Besetzungen. Das liefert beides auch Cronenbergs neueste Abseitigkeit, die schwarzhumorig-fiese Hollywood-Satire „Maps to the Stars“. Zu der ist nun ein internationaler Red Band Trailer erschienen und der zeigt eine völlig durchgedrehte Julianne Moore („Don Jon“) als alterndes Starlet, süchtig danach, begehrt zu werden und zugleich heimgesucht vom Geiste ihrer Mutter. Dazu gibt’s Lesbensex, Gruppensex und Sex mit Robert Pattinson, der einen Chauffeur spielt. Außerdem dabei: die blasse Mia Wasikowska („Jane Eyre“) mit Pottschnitt und Brandwunden, der in letzter Zeit ins DVD-Regal abgerutschte John Cusack („High Fidelity“), Sarah Gadon („The Amazing Spider-Man 2“), Olivia Williams („Sabotage“) und Prinzessin Leia Carrie Fisher als… Carrie Fisher. „Maps to the Stars“ wird wahrscheinlich entweder eine Granate – oder Mist.



Die Familie Weiss repräsentiert die archetypische Hollywood-Dynastie: Stafford Weiss ist mit Selbsthilferatgebern groß rausgekommen und analysiert und coacht Stars, Christina hingegen plant und treibt akribisch die Karriere ihres Kinderstarsprösslings Benjie an, nachdem der einen Drogenentzug hinter sich gebracht hat. Zu Staffords Klienten gehört die exzentrische Schauspielerin Havana Segrand, die vom Geist ihrer toten Mutter heimgesucht wird und die unbedingt ein Remake von deren berühmtestem Film drehen will. Als persönliche Assistentin engagiert Havana die entstellte Agatha, die nach einem pyromanischen Akt gerade aus einem Sanatorium entlassen wurde und nebenbei die verstoßene Tochter der Weisses ist…



MAPS TO THE STARS Promo Poster


„Maps to the Stars“ startet in Deutschland voraussichtlich im September 2014.

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