Review: THE AMAZING SPIDER-MAN

THE AMAZING SPIDER-MAN Filmkritik
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Wandelt der Comicfilm eigentlich gerade die gängigen narrativen Paradigmen des Kinos um? Generell wahrscheinlich nicht, auf sein Genre bezogen aber vielleicht schon. Glichen sich frame by frame-Adaptionen wie 300, Sin City oder auch Watchmen der künstlerisch-visuellen Präsentation des Comics an, so hat Marvel mit dem Cinematic Universe, den fünf Einzelfilmen und der bombastogasmischen The Avengers-Zusammenkunft, ein großes, einzelhandlungsübergreifend-strukturelles Element der Comickultur übernommen, wo sich die Wege der Helden regelmäßig zum Schlussakt eines Großereignisses kreuzen. Das anfangs so überflüssig wie ein neuntes Spinnenbein scheinende Spider-Man-Reboot setzt diesen Schmelzprozess der Medien Comic und Film nun fort: parallel laufende Inkarnationen des selben Helden mit zusammenhängenden oder unabhängigen Storylines, Reimaginations und multiversen Erzählungen, sowie die Arbeit verschiedener Kreativteams mit individuellen Ansätzen sind in der Heftchenwelt vollkommen normal, allein Spidey bringt es mit Spider-Man, The Amazing Spider-Man, The Spectacular Spider-Man, The Sensational Spider-Man, Ultimate Spider-Man und mehreren weiteren Serien auf zig (nicht alle aktuell) fortlaufende Serien und nun bekommt auch das Kino neben dem klassischen Spider-Man seine Neuinterpretation mit Marc Webbs The Amazing Spider-Man. So könnte man sich das zumindest schön reden, wenn man den Film des (500) Days of Summer-Machers nicht des bösen Wortes Reboot wegen vorverurteilen und es vermeiden will, davon zu sprechen, dass zuvorderst knallharter finanzieller und kreativer Streit zwischen Raimi und dem produzierenden Studio einen vierten Spider-Man verhinderten. Kann sich The Amazing Spider-Man also zur besseren Alternative des gecancelten Spider-Man 4 aufschwingen oder verheddert sich das Unterfangen hoffnungslos?

Story

In früher Kindheit und ohne das er weiß, wie ihm geschieht, wird der junge Peter Parker von seinen Eltern eines Abends bei seiner Tante May und seinem Onkel Ben untergebracht. Richard und Mary Parker verschwinden anschließend spurlos. Peter reift zu einem hochbegabten, aber verschlossenen Teenager heran, der in der Schule von Rowdys verspottet und vorgeführt wird und den Verlust seiner Eltern trotz der liebevollen Fürsorge von May und Ben nie überwinden konnte. Doch dann entdeckt er in geheimen Unterlagen seines Vaters einen Hinweis, der ihn zu dem brillianten, einarmigen Forscher Dr. Curt Connors führt, der die Gene verschiedener Spezies miteinander kreuzen will, um deren regenerative Kräfte irgendwann auf den Menschen übertragen und Krankheiten und Missbildungen heilen zu können. Während eines Besuchs der Labore von Oscorp Industries wird Peter von einer Versuchsspinne gebissen – und erstaunliches geschieht: die Kräfte des Insekts übertragen sich proportional auf ihn. Während Peter mit seinen Fähigkeiten umzugehen lernt geschehen Dinge, die schlimme Verluste und das Auftauchen eines mächtigen Feindes nach sich ziehen und die das Schicksal des unscheinbaren Jungen für immer verändern…

Der Film



Sam Raimis Spinnologie ist zu zwei Dritteln gutes bis herausragendes Comicentertainment, allerdings auch bereits vor dem enttäuschenden dritten Teil mit einigen Schwächen oder zumindest Dingen, die eine andere Herangehensweise begünstigen: der whiney Spidey, wie ihn Tobey Maguire gab, ist nicht jedermanns Sache (und mal ehrlich: wenn Maguire eines NICHT drauf hat, dann den sexy cry…) und Raimis Filme spielen öfter als gut ist Seilspringen mit der Trennlinie zwischen „mensch-“ und „jämmerlich“. Der verschenkte Green Goblin (von seiner Bedeutung her das Joker-Equivalent im Spideyversum) und sein Power Rangers-Look, die wenig glückliche Entscheidung, jeden Showdown auf die Errettung Mary Janes hinauslaufen zu lassen (trotz des dauernden Gejammers, sie durch Nähe nicht in Gefahr bringen zu wollen…), [kleiner SPOILER voraus] außerdem ist die Nummer, dass sich jeder Schurke zum Schluss frei- oder unfreiwillig selbst niederstreckt, eher semi-toll [SPOILER Ende]. Dazu einiges anderes an Misstönen, aber dennoch: im sich rasend schnell weiter entwickelnden Genre der Comicverfilmungen kann sich Spider-Man, wenngleich erst zehn Jahre alt, mittlerweile einen gewissen Retro-Charme draufrechnen und hält sich so sehr solide, während Spider-Man 2 nach wie vor einen Top5-Platz unter den besten Sprechblasenadaptionen beansprucht. Marc Webbs The Amazing Spider-Man macht in manchen der genannten Kritikpunkte einiges anders, nur ist das nicht immer gleichbedeutend mit besser.

Andrew Garfields Peter würde Tobey Maguires Parker noch vor Erhalt seiner Superkräfte ganz schön ins Heck treten. Gegen Schulschläger Flash Thompson zieht er zwar den kürzeren, doch Garfield spielt einen Teenager voller Wut, Enttäuschung und mit einem starken Drang nach Aufbruch in sich, den die spätere Arachnidenpower ihm ermöglicht, aber ihn nicht überhaupt erst bedingt. Das macht aus Garfield aber auch den schwerer zugänglicheren Parker, Maguires naive Hilflosigkeit zog einen allein aus Mitleidsreflex sofort auf seine Seite, während Garfield eben viel weniger schutzbedürftig, durch die Backstory der verschwundenen Eltern von Beginn an mehr getrieben und in seinen Methoden teils linkischer wirkt. So ist der angry Parker aus The Amazing Spider-Man aber im Vergleich der interessantere Charakter gegenüber seinem Emo-Ebenbild. Das beide Filme die gleichen Eckdaten abklappern müssen schadet indes der Neuverfilmung. Der Biss der Spinne, das Entdecken der Kräfte, die Ermordung Onkel Bens – das alles verläuft in The Amazing Spider-Man nicht detailgleich, weshalb man’s sich auch ein zweites Mal innerhalb so weniger Jahre ansehen kann, aber Raimis Spider-Man hat’s einfach besser gemacht. Zum Beispiel war Cliff Robertson der herzlichere Ben Parker, während Martin Sheen im Variationsbemühen des neuen Films nicht mal das berühmte Credo »With great power comes great responsibility« wortgenau wiedergeben darf, was dann letztlich genau so bemüht wirkt, wie einige andere „muss halt rein“-Momente.



Obwohl er damit aufgrund der Rechteverteilung offiziell nichts zu tun hat gliedert sich The Amazing Spider-Man in seiner Machart und vom gesamten Ton her auf jeden Fall besser in Marvels Cinematic Universe ein, als Raimis Vorläufer. Der ganze Style ist der einer modernen Comicverfilmung; das verträumte, beinahe märchenhafte Element, dass Spider-Man etwa bei der warmen Darstellung New Yorks anhaftete, streicht The Amazing Spider-Man ersatzlos, die Schauplätze wie die Oscorp Labore, die Dächer und Hinterhöfe der Stadt oder das kleine Häuschen von May und Ben sind weniger stilisiert, alles ist kälter, unnahbarer, ungemütlicher, oder eben: reality based und more gritty. Passend dazu spielt in The Amazing Spider-Man neben Superheld und –schurke erstmals noch eine dritte Partei eine ausgedehnte Rolle, nämlich die Cops. Die stehen diesmal nicht nur staunend daneben, sondern gehen wenig zimperlich gegen den unerwünschten Fassadenkletterer vor, dem es dadurch zusätzlich erschwert wird, sich seinem eigentlichen Feind zu stellen: dem Lizard. Der einarmige Dr. Curtis Connors ist wie viele Spidey-Schurken eine tragische und spannende Figur, aus dessen Wunsch zu heilen und zu helfen sich ein wahnhafter und brutaler Drang zu zwanghafter Perfektionierung der schwächlichen Spezies Mensch entwickelt, was, wie einiges in The Amazing Spider-Man, ein bißchen zu sehr aus dem Nichts kommt, »einmal Wahnsinn aus der Tüte bitte« sozusagen. Die Story um Connors und seine Forschung wird zu unrythmisch in den Film eingebunden, plötzlich ploppt sie nach längerer Pause im Mittelteil wieder daraus hervor, um pünktlich zu Spideys „Geburt“ noch schnell den Schurken anzuschieben.

Der reicht dann auch trotz des starken Rhys Ifans nicht an die erste Garde der Comicbösewichte heran und ist ein ganz typischer Auftaktgegner, wenn in einem ersten Teil zunächst der Held etabliert sein will. Der CGI-Lizard sorgt aber immerhin für ordentlich Krawall und einige spektakuläre Fightszenen mit Spider-Man. Bis es zu denen kommt läuft viel Zelluloid durch den Projektor, da ist in Person Gwen Staceys schließlich auch noch das neue love interest. Klarer Vorteil von Emma Stone gegenüber Kirsten Dunst und ihrer Mary Jane: kein schrilles Gekreische, kein ständiges in Not geraten. Gwen schwankt stattdessen zwischen teeniemäßigem Verknalltsein in einen Superhelden (der sich ihr recht schnell zu erkennen gibt), vorwitziger Wehrhaftigkeit und der aufrichtigen Sorge um die Gesundheit ihrer Lieben, kennt sie doch die Gefahren und die ständige Ungewissheit im Kampf gegen das Verbrechen nur zu gut von ihrem Vater, dem engagierten Captain George Stacy. Mit einem der berühmtesten Küsse der Filmgeschichte können Gwen und Peter nicht mithalten, ihr Liebesgeplänkel mit der schüchternen Annäherung, der unbeholfenen Einladung zum ersten Date und so weiter unterhält aber nicht sehr viel weniger, als die späteren großen Action Pieces. Aus denen geht Peter immer wieder ordentlich lädiert hervor, Spinnenkräfte schützen nicht vor Beulen, Kratzern und Blutergüssen, ansonsten lebt die Action natürlich davon, dass Spider-Man so ein wunderbar dynamischer Charakter mit ganz einzigartigen Einsatzmethoden seiner Kräfte ist. Das web-slinging sah nie besser aus, die kurzen Einschübe der Ego-Perspektive sind eine nette Ergänzung und der ansonsten gewohnt vernachlässigbare 3D-Effekt macht sich einzig hierbei einigermaßen spektakulär bemerkbar.



Direkt vor dem zu sehr auf Genrestandart getrimmten Showdown gelingt The Amazing Spider-Man sehr schön jener Moment, in dem die Stadt und ihre Bürger den Helden als den ihren zu umarmen beginnen, schließlich ein ganz wichtiges Element der Spidey-Mythologie: der Wandkrabbler ist kein kontinentaler, kein globaler und erst recht kein planetenbereisender Held, Spider-Man ist New Yorks Held, allein der Logistik wegen gehört er in die Hochhausschluchten Manhattans. Zwar wird da auch wieder Raimi-like eine US-Flagge prominent ins Bild gerückt, Marc Webb verzichtet aber auf die Post-9/11-Traumabewältigung, die den Vorläufern dabei überdeutlich anhaftete. Wie gut The Amazing Spider-Man ohne deren Atem im Nacken insgesamt wäre, lässt sich schwer beantworten. Sobald die Spinnen-Action richtig losgeht, also etwa ab Hälfte des Films, rückt der Vergleich eigentlich in den Hintergrund, ab da überwiegt mehr die Lust und die Laune am Wiedersehen mit dem Wandkrabbler, der eben nicht wegen nix Marvels populärster Soloheld ist. Garfield haut den Gaunern frech blöde Sprüche und seine Netzfäden um die Ohren und wie sich das gehört definieren nicht nur die Heldentaten, sondern auch die bereits in diesem ersten Ableger recht zahlreichen Verluste seine Identität und sein Schicksal. Obwohl auch nicht gerade originell ist die zweite Hälfte von The Amazing Spider-Man die wesentlich bessere und für die sicheren Sequels werden genügend lose Fäden gesponnen, um gespannt darauf zu sein, wie es ausschaut, wenn Webb oder wer auch immer sich so richtig mit dem Spinner austoben darf, ohne am klebrigen Netz der Raimi-Trilogie zu hängen. Dann kann’s vielleicht wirklich amazing werden.

Wertung & Fazit

Action: 3,5/5
Braucht ihre Zeit, bis sie Teil des Films wird, setzt Spidey und seine Kräfte gut in Szene, die Brawls mit dem Lizard hätten dennoch noch mehr bieten dürfen.
Spannung: 1,5/5
In der ersten Hälfte wird die bekannte Geschichte lediglich um Facetten, Schauplätze und teils Figurenanlegung variiert, danach eine nach Standart abgespulte Superheldenspannungsdramaturgie.
Anspruch: 1/5
Die Suche nach Identität, nach dem »who am I?« und dem »who am I gonna be?« gehören zum Genre, wie die Kostüme und Masken. Im Kern des Films stehen gleich mehrere Vater(figur)-Kind-Geschichten, alle mit ganz interessanten Konfliktebenen.
Humor: 1/5
Etwas zu wenig oder auch nicht richtig funktionierend. Nebenfiguren wie J. J. Jameson fehlen (noch), der Ton ist insgesamt düsterer.
Darsteller: 4/5
Andrew Garfield ist ein Spidey, bzw. ein Peter Parker, mit dem man sich zunächst arrangieren muss, der hier aber ähnlich gut funktioniert wie Maguire in Raimis Version. Emma Stone spielt entzückend, Rhys Ifans bleibt untereingesetzt, der Rest des Casts solide.
Regie: 2,5/5
Ein Regisseur mit so einem Nachnamen muss natürlich einen Spider-Man-Film drehen. Doch auch ansonsten qualifiziert sich Marc Webb für Superheldenblockbuster, hat eben lediglich unter der Erfüllung einiger von Sam Raimi bereits zu gut erzählten Plot Points zu leiden.
Fazit: 5,5/10
Durchschnittliche Wertung, weil Webbs Film in der Nacherzählung von Raimis Vorläufer nichts besser macht als dieser, eher im Gegenteil. Dennoch gute Superheldenkost, die viele Fäden für mehr spinnt und trotz ihrer Handelsüblichkeit Spaß macht.

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9 Kommentare

  1. Ich versteh’s nicht! Was hat Sam Raimi mit der Entstehungsgeschiche von Spider-Man zu tun? Nichts. Denn dieser Held wurde von Stan”The Man”Lee erschaffen. Excelsior. Warum so viele Menschen der Raimi-Trilogie huldigen, ist mir ein Rätsel. Denn außer, der tollen CGI-Action und ein einzig wunderbarer J. Jonah Jameson, bleibt nichts vom Geiste des Spider-Man-Universums. Wir haben einmal einen weinerlichen Tobey Maguire, ein zweites Mal einen weinerlichen Tobey Maguire und drittens einen lächerlichen und weinerlichen Tobey Maguire. Dazu, wie du schon erwähntest, den brillanten Willem Defoe hinter ein verkackten Plastikmaske, jenseits einer guten Performance. Apropos verkackt und jetzt kommt mein Lieblingsthema… Die organischen Spinnenweben. Die hat er einfach!!! Whaaat? Ich bin kein Realist, wenn’s um Filme geht, aber wenn Peter die proportionalen Kräfte einer Spinne übernimmt, auch Netze aus seinem eigenen Körper schießen, dann muss er doch einen riesen Arsch haben und ein Loch hinten in seiner Strumpfhose, um seine Spinnenweben abzuschießen. Ich stelle mir das echt witzig vor. Wenn man sowas einbaut, dann… Popeye-Arme… Okay, dann nicht. Aber nicht mal in irgendeiner Form eine wissenschaftliche Referenz, schließlich bilden sich in seinem Körper hochkomplexe organische Mechanismen. Das muss erst entstehen, sich enwickeln und der Prozess muss doch unheimlich schmerzen. Lass uns als Zuschauer mit dem Protagonisten leiden, um eine großere Bindung aufzubauen. Nein, er hat’s einfach, dass Publikum nicht überfordern, is’ ja nur’n Comic-Film. Aber das ist zuviel. Die Comics sind Science-Fiction, immer schwingt die Wissenschaft durch die Häuserschluchten. Stan Lee hat sich die Mühe auch nicht gemacht. Er hat Peter Parkers Intelligenz genutzt und ihm seine Netzdüsen entwickeln lassen. Dieses schöne Element findet endlich seinen Platz in Marc Webbs Film. Auch Parkers Intellekt  kommt endlich zur Geltung und dass Spidey ein Großmaul ist. Und auch wie im Comic, die erste Liebe ist Gwen Stacy, welche von Emma Stone wunderbar gespielt wird und endlich mal eine richtige Chemie und Funken in der Liebesgeschichte enstehen. Andrew Garfield gibt ein smarten Peter Parker im Hier und Jetzt ab. Die Bücherwurm-Sache funktioniert heute, im digitalen Zeitalter, nicht mehr. Der neue Peter Parker ist kein Versuch eines Abziehbildes, er ist zeitgemäß und trägt eben nicht die von Tante May gekaufte Kleidung. Die Echse auch in den Comics einer der ersten Gegner. Der Kampf in der Schule, mit einer der besten Stan Lee Cameos, ist richtig gut inszeniert. Wie Spidey auf und um die Echse rumkrabbelt und einspinnt, sieht so arachnid-mäßig aus und wirkt großartig. Natürlich hat der Film seine Längen aber geht damit mehr auf die Entwicklung der Figuren ein als der Kitsch in Raimi’s Trilogie. Ich habe mich als Spider-Man-Fan und Zuschauer, der die Figuren nicht nur aus Filmen oder Serien kennt, sondern die verschiedenen Geschichten und alternativen Ableger seit Kindertagen verfolgt/mitfiebert und auch noch viele in der Urform als Comics im Regal stehen hat, aufgehoben, wohler und ernst genommen gefühlt als in der Sam-Raimi-Farce. Von mir bekommt der Film, weil ich J.J.J. hinterher trauere eben 9 von 10 Punkten.

  2. 😀 Sehe ich genau wie du. Eigentlich vollkommen überflüssig, aber als Spidey-Fan hoffe ich ja, dass es nach dieser Nacherzählung vielleicht ein wenig besser wird.

    1. Wenn Webb (oder sonstwer) sich das Ding zu eigen macht, wie z.B. Rob Zombie den zweiten “Halloween”, dessen erster ja eine ebenfalls teils sture Nacherzählung ist, dann ist da viel Potenzial gegeben, schätze ich.

  3. Gut das, was ich bisher gelesen habe, ist im Grunde ziemlich deckgleich, mal abgesehen von der genauen Wertung. Im Grunde ein unterhaltsamer Film, der jedoch aufgrund der zeitlichen und storytechnischen Ebene zu nah an seinem Pendant von Raimi liegt. Ich bin dennoch gespannt auf meinen ersten 3D-Film seit ALICE IN WONDERLAND – und von der Technik ausgehend, kann es ja nur besser werden.

    1. Technisch ist er den Raimi-Filmen sicher überlegen, da wäre ja auch einiges falsch gelaufen, wenn dem nicht so wäre. Bis auf runde fünf Minuten vielleicht ist der 3D-Effekt aber mal wieder mehr oll als doll, hab die Brille zwischendurch mal abgesetzt, um endlich natürliche Farben und Lichtverhältnisse zu sehen, statt dieses runtergedunkelte Gardinenbild 😉

  4. Kann ich durchaus alles nachvollziehen, auch wenn der Film bei mir ein Stück besser wegkam. Vll. gerade weil ich ein kleiner Comic-Freak bin? Wer weiß. Jedenfalls eine tolle Kritik! 🙂

    (Btw.: Was mich immer an deiner Seite nervt. Wenn der Bildschirm sehr breit ist, läuft der Text in den Hintergrund hinein, bzw. über den Rahmen hinaus. Das sieht echt schlimm aus. Ich muss das Fenster immer kleiner ziehen. Nur so als Anregung 😉 )

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