Review: THE GREEN HORNET

THE GREEN HORNET Filmkritik

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Story

Der Comicbuchladen. Unendliche Seiten. Dies sind die Abenteuer diverser Filmstudios, die jeden Tag auf’s neue ihre Helfer aussenden, um Hefte und Helden auf ihre Leinwandtauglichkeit zu prüfen und anschließend Geschichten liefern, die das Publikum sehen will. Bis es sie eben nicht mehr sehen will. Aber solange gibt es Sequels, Prequels, Reboots, Spin Offs, Requels und Spin Boots und natürlich Millionen- und Milliardengewinne. Denn die Cape- und Kostümträger sind längst mit die sicherste Investition der Branche, weltweit populäre Figuren wie die X-Men, Spider-Man und Batman sowieso, doch auch die Helden aus der zweiten Reihe wie Iron Man versprechen mittlerweile die große Kasse. Im superheldengeprägten Kinojahr 2011 (Green Lantern, Captain America, Thor,…) eröffnet den zu erwartenden Reigen einer jener maskierten Rächer, der zumindest dem nach Comics befragten Durchschnittsbürger nicht als einer der ersten in den Sinn kommt. Dabei blickt The Green Hornet, von George W. Trendle und Fran Striker ursprünglich für’s Radio ersonnen, auf eine stolze Geschichte zurück, Serials und Comics in, beziehungsweise ab den 1940ern, eine TV-Serie 1966, zwei daraus zusammengeschnittene Spielfilme 1974 und ’76 – und nun also die groß angelegte Kinoadaption mit den Genreungewöhnlichkeiten Seth Rogen in der Hauptrolle (und als Drehbuchautor/Executive Producer) und Michel Gondry auf dem Regiestuhl.

Story

Britt Reid, Sohn des berühmten Zeitungsverlegers James Reid, gammelt und feiert ohne jeden Sinn für Verantwortung und Verpflichtung durch sein Leben und lässt es sich mit dem Geld seines Vaters gut gehen. Doch als James Reid unter mysteriösen Umständen durch einen Bienenstich um’s Leben kommt wird Britt zum Umdenken gezwungen und wenn es nur deswegen ist, es seinem wenig geliebten Vater nachträglich zu zeigen. Er lernt dessen Angestellten Kato kennen, der sich als Tüftlergenie entpuppt und, da Britt die Erkenntnis ereilt, dass sie beide ihre Talente vergeuden, sie beschließen, das immer weiter anwachsende organisierte Verbrechen der Stadt Los Angeles zu bekämpfen. Indem sie selbst Gesetze brechen. Nebenbei pusht Britt die Bekanntheit seines „Helden“ Green Hornet, indem er seine Zeitung reißerische Schlagzeilen und Berichte drucken lässt. Mit dieser Herangehensweise kommen sie alsbald dem wenig amüsierten Gangsterboss Benjamin Chudnofsky in die Quere, der eigentlich genug mit seiner Midlife Crisis zu tun hätte. Zusätzlich sorgt Britts neue bombenscharfe Sekretärin Lenore Case für Anspannungen zwischen ihm und dem zunehmend unzufriedeneren Sidekick Kato…

Der Film

Hornissenstiche tun weh, aber nicht mal halb so sehr wie das, was sich der scheinbar von völliger Selbstfehleinschätzung geplagte Rogen und sein Co-Autor Evan Goldberg da für ihre The Green Hornet-Verfilmung ausgedacht haben. Nach einem ewig langen Produktionsprozess, der 1992 begann und verschiedene Studios, Darsteller, Regisseure und Autoren kommen und gehen sah (unter anderem George Clooney, Greg Kinnear, Christopher McQuarrie, Kevin Smith, Jet Li, Jake Gyllenhaal, Stephen Chow,…), landete das Projekt Mitte 2007 in den Händen Rogens und der pfundige Typ aus Beim ersten Mal und Superbad trainierte sich bis zum endgültigen Drehstart so viele Kilos runter, dass der Schreibprozess dabei wohl zu kurz kam. Aber es ist nicht nur die unausgewogene und banale Story, unter der The Green Hornet leidet (sowas könnte man auch in Post-The Dark Knight– und –Watchmen-Zeiten noch verschmerzen), es ist vor allem der Darsteller Rogen, der so überhaupt nicht gefällt und nicht nur nicht heldenhaft wirkt, sondern schlichtweg nervt. Den ganzen Film lang. Nervt, wie ein ganzer Hornissenschwarm, der einem um den Schädel schwirrt. Nervt, nervt, nervt…



Bezeichnend, dass The Green Hornet seine besten Szenen gleich am Anfang hat, denn es sind zwei der wenigen, durch die Rogen nicht pflügt. Der kurze Prolog, in dem Britt Reid im Kindesalter von seinem allmächtigen und wenig liebevollen Vater die Leviten gelesen und den Kopf seiner Lieblingssuperheldenpuppe abgerissen bekommt, etabliert das später zu überwindende Papa-Trauma. Zwanzig Jahre später setzt sich ein nicht eben erfreuter Gangsterboss Chudnofsky in einem Nachtclub einem aufsässigen Emporkömmling gegenüber und fordert seinen Anteil, bekommt aber stattdessen erzählt, wie wenig bedrohlich er doch wäre, das er ausgedient hätte und sein Diskoweihnachtsmannoutfit lächerlich sei. Das nagt am eloquenten Kopf des Verbrechens und seine Reaktion ist eine entsprechende. Mal nicht darauf achtend, dass die etwas zu lang geratene Szene die späteren massiven Pacing-Probleme des Films vorwegnimmt, ist das ein für sich genommen netter Moment zwischen Yuppie-Drogendealer James Franco und dem verdutzten Old School-Machtinhaber Christoph Waltz, der auf einen großen Schurken hoffen lässt. Denn, verdammt, was bringt der schmächtige Österreicher für eine intensive und sehr wohl bedrohliche Ausstrahlung mit

Doch dann: Auftritt Rogen. Der süppelt und geschlechtsverkehrt sich durch das Nachleben L.A.‘s, demoliert Hotelzimmer und landet, sehr zum Missfallen seines Vaters, mit peinlichen Bildern in der hauseigenen Zeitung, dem Daily Sentinel. Rogen ist großmäulig, derbe, nicht wirklich helle, spielt wie dauerzugeballert – wie immer also und eigentlich schon wieder passend für einen Charakter, der sich in den folgenden anderthalb Stunden zum Helden wandeln soll. Nur, dass Rogen vergisst, diese Wandlung jemals passieren zu lassen. Der spielt am Ende noch den gleichen, nahezu vollkommen unsympathischen Idioten wie zu Anfang und wirkt dabei wie Austin O’Brien in der unterschätzten Schwarzenegger-Parodie Last Action Hero: wie durch kosmische Zufälle in einen Superheldenfilm geraten. Die ständigen »whaaas« und »whaaaooos« und whooohas« und »whaaaat’ssss thaaaats«, seien sie nun der so gewitzen wie durchschlagskräftigen Erfindungen Katos oder Cameron Diaz‘ Rundungen wegen, wirken so elendsdeplatziert, genau wie sämtliche Anzüglich- und Doppeldeutigkeiten, die Rogen zuhauf mit gelungenem Wortwitz verwechselt.

Ansonsten definiert The Green Hornet den Unterschied zwischen »nimmt sich selbst nicht zu ernst« und »ist einfach dämlich«. Regiestuhl-Coup und Eternal Sunshine of the Spotless Mind– und Be Kind Rewind-Macher Michel Gondry hin oder her, einen intelektuell fordernden und künstlerisch neue Wege beschreitenden Film hat man von The Green Hornet nun wirklich nicht erwarten können, aber nachdem einem im letzten Jahrzehnt sooooo viele Begins- und Origins-Geschichten aufgetischt wurden (natürlich ohne diese Begriffe jedesmal im Titel zu tragen), mogeln Rogen und Goldberg sich auf einem derart niedrigen Niveau um nachvollziehbare und involvierende Motive herum, dass es ein Tritt in die Eier jedes Superheldenfilms ist, der Wert auf seine Entstehungsgeschichte gelegt hat. Take this Sam Raimi, take this Christopher Nolan! Da bricht Britt mit Kato zu einer Nacht voller Blödsinn auf, in der er ein Denkmal seines Vaters köpft, woraufhin die beiden zufällig über eine Gruppe Gangster stolpern, die gerade einem Paar zu nahe rücken. Katos Kampfkünste erledigen die bad guys, in den Medien stehen er und Britt jedoch als Verbrecher da. Und weil das Spaß gemacht hat und weil sie die Fehlbarkeit jedes Superhelden ausmerzen, indem sie so tun, als seien sie Verbrecher, aber in Wirklichkeit für das Gute kämpfen, machen sie halt weiter! Bumms! Ein Heldenduo ist geboren! In ein paar ganz wenigen Filmminuten! »Whoooha, Kato, that was aaaaawesome, let’s do that agaaaain.« »OK.«



Zweifellos böte sich das Potenzial, die Grenzen zwischen Heldentum und Gesetzlosigkeit maskierter Vigilanten auszuloten. Rogen fischt aber lieber in seichteren Gewässern, angelte sich Cameron Diaz für den Film, darf selbige vom ersten Auftritt an angeilen (»Whaaaooo, Kato, shhhhe is soooo hotttt.« »Yes.«) und kreiert minderbemittelte Eifersüchteleisubplots, als Kato beim Objekt der sabbernden Begierde besser anzukommen scheint. Zusammen mit dem verhunzten, da viel zu sehr im „nerviges Arschloch“-Modus vorgetragenen Running Gag, dass Britt Katos Verdienste ständig herabwürdigt und sich selbst in einen Mittelpunkt drängt, dem seine trotteligen Taten überhaupt nicht gerecht werden, führt dies zum zwischenzeitlichen Bruch der beiden. Was zig Minuten verschwendete Zeit beansprucht, da die Versöhnung gen Showdown eh klar ist und sich aus diesem ganzen Subplot rein gar nichts ergibt, außer eine ewig lange wilde Prügelszene, stellvertretend für die einzige Methode, die The Green Hornet letztlich einfällt: die mit dem Holzhammer.

Zu jenem wenig subtilen Instrument greift Rogen nicht nur bei seinen Gags, sondern der Film auch in den Actionszenen. Abgesehen vom netten Einsatz der „Kato Vision“, einer verlangsamten Wahrnehmung des Kampfkünstlers, während der er seine Ziele anvisiert und dann blitzartig ausschaltet, liefert The Green Hornet bestenfalls Standartkost. Verfolgungsjagden, Schießereien, Prügeleien – alles lärmend ohne Ende, die meiste Zeit einfach ein derart stumpfes Geballer, dass selbst The Expendables dagegen wie Staatsoper wirkte. Da gibt es keine besondere, keine herausragende Szene, da wirklich ständig einfach nur aus allen Rohren geballert wird. Autos verfolgen sich hier nicht, sie ballern sich während der Verfolgung zu Schrott, nicht nur Katos Black Beauty kommt mit Maschinengewehren und Raketenwerfern daher, nein, auch die Bösen fahren da plötzlich die Minigun aus’m Dach. Ermüdend. Keine tollen Stunts, keine denkwürdigen Momente und vor allem kein wie auch immer geartetes Alleinstellungsmerkmal – nein, einfach nur Geballer…

Mit dem Abbiegen auf die finale Gerade der Story wird der bis dahin schon nicht mitreißende, nicht lustige, nicht bestaunenswerte The Green Hornet letztendlich bloß noch uninteressant. Irgendwelche Machenschaften um nicht veröffentlichte Zeitungsartikel, die vom Verbrechen berichtet hätten und durch ihre Zurückhaltung einen windigen Senator im Amt hielten – booooring. Ach so, und vorhersehbar. Denn welcher angebliche Freund entpuppt sich da wohl als betrügerische Mistsau? Sei’s drum, am Ende darf’s dann eh nur wieder eeeeendloses betäubendes Geballer sein, ähnlich in seiner Wirkung, wie wenn man sich in einer Technodisko die Lautsprecher direkt an den Kopf schnallt. Rogen sprücheklopft und unfähigt sich weiter durch das Geschehen und in diesem gänzlich unraffinierten Film ist es absolut folgerichtig, dass der Bösewicht (nicht Chudnofsky, der andere) am Ende nicht durch einen Trick entlarvt wird, sondern ungleich martialischer entsorgt wird.



Es sind nur ein paar ganz wenige Dinge, die bei The Green Hornet den einen vergebenen Punkt rechtfertigen. Hin und wieder, wenn auch im Zuge der Gleichförmigkeit des Rests unpassend wirkend, hat Michel Gondry ein wenig Freiraum, kann ein paar Ideen einbringen. Ein paar Gags zünden. Ein bißchen überzeugt Jay Chou als Kato. Ein bißchen verzeiht man des Wissens wegen, was für einen Großen man da vor sich hat, Christoph Waltz sein Mitwirken. Denn Waltz kommt über diese eine Szene am Anfang nicht hinaus, sein Chudnofsky ist danach lange gar nicht zu sehen und wenn doch gehören ihm zwar klar die spärlichen Szenen, aber einen zweiten Hans Landa kann sich der Oscarpreisträger hier nicht in die Filmographie schreiben. Dafür ist dieser ganze etwas andere Schurkenansatz zu inkonsequent, dafür wirkt die berüchtigte doppelläufige Kanone Chudnofskys zu sehr wie eine Requisite und die Identitätskrise des skrupellosen Gangsterbosses zu lächerlich. Apropos: Cameron Diaz grient sich auch reichlich verplant durch das Geschehen. Hochkaräter wie James Franco und Tom Wilkinson haben kurze Auftritte und dürfen froh darüber sein. Nicht störend, aber, wie so oft, auch nicht großartig nutzbringend macht sich der nachkonvertierte 3D-Effekt bemerkbar. Hier und da kommt mal was geflogen, ein paar Räumlichkeitseffekte – nix dolles, aber besser gelungen als zum Beispiel bei den letztjährigen Abgewöhnern Alice im Wunderland und Kampf der Titanen.

Seth Rogens Name taucht mehrmals während des Abspanns auf und leider zweimal zu oft. Den Job als (mit-)ausführender Produzent mag man ihm ja noch gönnen, als Autor und Hauptdarsteller dieser filmgewordenen Standartschrift einer Lärmbelästigungsanzeige verreisst er’s hingegen total. The Green Hornet ist nicht (wie man es bestenfalls vielleicht hätte erwarten können) wegen des Mitwirkens von Michel Gondry und Christoph Waltz auf der einen und der Beteiligung Rogens auf der anderen Seite der Superheldenfim geworden, der Arty Arthouse und Eddie Entertainement gleichermaßen zufrieden stellt. Im Gegenteil: Gondrys »Bonjour« ist ein leise gewispertes, Rogens »Heeeelllooo!« dafür ein dröhnend gegröhltes und schlussendlich haben sich hier einfach nur alle Beteiligten zur falschen Zeit für den falschen Film zusammengefunden. The Green Hornet ist künstlerisch so wertlos, wie er ununterhaltend ist, so konventionell, wie unerzählenswert. Arme grüne Hornisse, hast dir selbst in Kopf und Herz gestochen. Gute Besserung. Aber bloß kein Sequel…

Wertung & Fazit

Action: einzelwertung-4 2/5
Überwiegend ziemlich stumpfes Geballer, unterbrochen von ganz netten Martial Arts-Prügeleinlagen, die’s aber auch nicht so richtig in sich haben. Enttäuschend.
Spannung: einzelwertung-25 1,5/5
Der Film hat massive Probleme, was Tempowechsel angeht, mal geht’s zu hastig, dann gar nicht voran, darunter leidet der Spannungsbogen. Aber natürlich auch unter der uninteressanten Story.
Anspruch: einzelwertung-3 0/5
Macht Urlaub im Grünen…
Humor: einzelwertung-2 0,5/5
Ein paar gaaaaaanz wenige Gags zünden, das meiste der Rogen-Show nervt einfach nur.
Darsteller: einzelwertung-55 1,5/5
Rogen muss und kann man nicht schön reden, der ist eine Katastrophe in der Hauptrolle. Waltz, Chou und Diaz machen nicht so viel falsch, haben aber auch keinen Raum für viel richtiges.
Regie: einzelwertung-45 1,5/5
Michel Gondry kann’s besser, das muss der Franzose nicht beweisen. Die traurige Erkenntnis: den Regieposten hätte hier jeder übernehmen können, so wenig „spürt“ man Gondry.
Fazit: wertung-fazit-35 1/10
Ein plattes Wortspiel, aber dem Film damit angemessen: die grüne Hornisse sticht nicht. Ordentlich in den Sand gesetztes Superheldenirgendwas…

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14 Kommentare

  1. War mir schon irgendwie klar, dass Waltz die Karre nicht aus dem Dreck ziehen kann. Aber deiner Review nach zu urteilen, hat man ihn ja auch ziemlich unterfordert.

    Naja, vielleicht irgendwann mal bei einem Filmabend…oder nach einer verlorenen Wette. 😀

    1. Unterfordert auf jeden Fall, und viel Screentime hat er halt auch nicht.
      Ein irgendwann stattfindender Filmabend oder eine einzulösende Wettschuld reichen mit Sicherheit, den €13,50 die ich für den Kinobesuch gezahlt hab trauere ich schon ein bißchen hinterher 😉

  2. Hab ihn gestern gesehen, und fand ihn eigentlich ganz toll. Kick Ass light, sozusagen, etwas flachere Story, etwas dämlicherer Humor, etwas schlechtere Action – unterm Strich aber sehr unterhaltsam.

    Rogen nervte je länger je mehr, aber er war nicht schlimm, man verzeiht es ihm, wenn man weiss, dass er sich doch zumindest optisch zum positiven verändert hat. Waltz rockt, von Anfang an spielt er den leicht durchgeknallten und was das betrifft, den Helden ebenbürtigen, Gangsterboss mit Charisma und Hang zum Drama. Die Szene zu Beginn oder “I’m ungasable” sind episch. Froschmaul Diaz nervt eh immer, und Chou war ganz okay.

    Der Zwist-Plot war echt unnötig, und dass der Richter ein Fieser sein würde, wusste ich gleich, als er bei der Beerdigung das erste Mal auftrat.

    Der Film ist aber wirklich kein grosser Wurf, aber imho doch besser, als du ihn beschreibst. Er ist der feuchte Traum eines jeden action-affinen Jungen, der sich in Autos mit Türenkanonen und Bazookas und Flammenwerfern und all dem coolen Kram, den man sich nur vorstellen kann, manifestiert. 🙂

    1. Mag sein. Vielleicht hab ich als kleiner Junge einfach nur von den falschen Sachen geträumt, um an dem Film was zu finden. Der hat bei mir halt überhaupt keinen Nerv getroffen und die vielen negativen Punkte, die du ja selbst nennst, die kann ich mir dann damit nicht schön reden

  3. Also 1 Punkt finde ich schon etwas hart; aber jeder hat ja seinen eigenen Filmgeschmack. . 🙂 Ich würde ihm 7 von 10 Punkten geben.

    Aber mit einer Aussage hast du auf jeden Fall recht: Die Regie hätte wirklich jeder übernehmen können. War ein wenig wie bei Marc Forster und Quantum of Solace: Da merkte man auch nicht, dass Forster auf dem Regiestuhl saß.

    1. Stimmt, das ist ein nicht unähnliches Beispiel, wo sich der etablierte Stil eines Regisseurs überhaupt nicht bemerkbar macht. Oder nur insofern, dass er mit den Zutaten des Films nicht kompatibel ist

  4. Aua! Doch so schlecht, ja??? Ich hätte ja nicht gedacht, dass ein Film von Michel Gondry schlecht werden könnte, aber es gibt scheinbar für alles ein erstes Mal.

    Dann werde ich den Film wohl mal schnell von meiner “To-Do”-Liste streichen 😉

  5. Um der Angelegenheit wenigstens EINE positive Seite abzugewinnen: Cameron Diaz kann – so verkündet sie in der Presse – in sich reinstopfen, was auch immer sie will; sie legt kein einziges Gramm zu. Is’ doch schön! 😉

    1. Phantastisch, das freut mich für die Cameron! Und schon rechtfertigt sich auch ihr für überflüssig gehaltener Hot Pants-Auftritt gegen Ende des Films! Hm, ob ich da doch so 6 bis acht Punkte zu wenig gegeben habe…?

  6. Schade, klingt nach einer völligen Bauchlandung. Werde ihn mir trotzdem noch ansehen und mir dann ein eigenes, hoffentlich positiveres Urteil machen. Wär toll… :/

    1. Wünsche dir das Beste für deinen Kinobesuch. Mir hat der nun leider so gar nicht gefallen, aber ich will meine Meinung ja schließlich nie als allgemeingültiges Recht verstanden wissen 😉

    2. Danke, werde hoffentlich Spass haben. Sehe deine Kritik auch nur als eine Meinung von vielen, aber im Hinterkopf werd ich sie, gerade in deinem Fall, sowieso jeweils behalten. 🙂

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