Shorts: Tony Scotts AGENT ORANGE & BEAT THE DEVIL


Zwei Kurzfilme des Regiehektikers Tony Scott (Unstoppable). Ersterer, Agent Orange, entstand 2004 für Amazon.com’s Amazon Theater und handelt von einem jungen Mann, der in einer U-Bahn-Station eine orange-gewandete Frau entdeckt und über Tage und Wochen versucht, mit ihr in Kontakt zu treten. Fünf Minuten durchgehend blitzgewittrig geschnitten, dazu Verfremdungseffekte, Farbfilter, kreischende Soundeffekte – ein komprimiert-typisches Scott-Werk also. Und dadurch fast nicht bis zu Ende guckbar…



Der zweite Film, der knapp zehnminütige Beat the Devil, entstand 2002 und ist ein Teil der Kurzfilmreihe The Hire, die BMW in Auftrag gab. Enthält ebenfalls alle Scott-typischen Elemente, aber dank Story und Schauspielern konsumierbarer: der junge James Brown tauscht beim Teufel seine Seele gegen Ruhm und Reichtum, fünfzig Jahre später möchte der Godfather of Soul den Deal erneuern. Dabei begleitet ihn Clive Owen als Fahrer und kein geringerer als Gary Oldman legt einen abgedrehten Auftritt als Teufel hin, dazu Auftritte von Danny Trejo und Marilyn Manson, ein irrwitziges Autorennen und das Ganze basierend auf einem Original-Konzept von David Fincher – weeeeird!



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