STAR WARS THE LAST JEDI Review Filmkritik

STAR WARS: THE LAST JEDI – Kritik zum Saga-Sequel mit Daisy Ridley, Mark Hamill und Adam Driver

Die Story

Nachdem die Erste Ordnung unter dem Kommando des mächtigen Obersten Anführers Snoke die Zentren der Republik ausgelöscht hat, sieht sich auch der Widerstand um Generälin Leia Organa der endgültigen Vernichtung gegenüber. Mit nur wenigen hundert Mann und einer stark dezimierten Flotte gelingt die Flucht vom Outer Rim-Planeten D’Qar nur knapp und unter vielen weiteren Verlusten. Doch die Erste Ordnung lässt sich nicht abschütteln und im Gefecht mit den Zerstörern des teuflischen Snoke beginnt für die letzten verbliebenen Widerstands-Schiffe ein Rennen gegen die Zeit… Unterdessen hat die junge Rey den ins Exil abgetauchten Jedi-Meister Luke Skywalker ausfindig machen können, doch der ist wenig begeistert, in seiner selbstgewählten Abgeschiedenheit gestört zu werden. Der einstige Held der Rebellion will sich nicht als Hoffnungsbringer in der Auseinandersetzung mit der Ersten Ordnung verstanden wissen, stimmt aber zumindest zu, Rey im Gebrauch ihrer eigenen, noch ungebändigten Macht-Fähigkeiten zu unterweisen. Während sie in den Wegen der Jedi unterrichtet wird, versucht sich Kylo Ren weiterhin der dunklen Seite als würdig zu erweisen und seinen Konflikt zu überwinden…

Die Filmkritik

Der „Star Wars“-Motor brummt, im Grunde seit vierzig Jahren, aber heute lauter als je zuvor. Seit der Rechteübernahme durch den krakenarmig expandierenden und den Filmmarkt monopolisierenden Disney-Konzern ist das popkulturell eh fest verankerte und nicht wegzudenkende Franchise noch allgegenwärtiger, noch überaller, noch unausdemweggehbarer. Keine Filmseite ohne täglichen News-Abriss, keine Social Media-Timeline ohne Vader- und Yoda-Memes, Logos und Figuren prangen auf dem gesamten Supermarktsortiment und neue Ableger der Saga werden die Kinos überschwemmen, bis sich eine außerirdische Rasse den Todesstern zum Vorbild nimmt und uns alle wegbombt. Kurzum: ist man unumstößlicher Fan von allem, was die Galaxy far far away ausspuckt, müssten es goldene Zeiten sein. Aber: das, was im Kern der Euphorie stehen und ihn anfeuern sollte, kann mit dem ganzen Heckmeck bislang nicht mithalten – die Qualität der Filme. J. J. Abrams‘ narratives Episode IV-Remake „The Force Awakens“ war zu formellastig auf Versöhnung nach den Prequels bedacht, um die Hauptsaga organisch fortzusetzen, im Falle der Spin-off-Movies „Rogue One“ und „Han Solo“ ging‘s schon mit den Produktionsprozessen los, die von breitgetretenen Krisen über Reshoots und Regieposten-Umbesetzungen begleitet wurden und werden.
Schülerin und unwilliger Lehrer - Daisy Ridley und Mark Hamill in STAR WARS THE LAST JEDI
Rian Johnsons achte Episode der Skywalker/Kenobi/Solo/Rey/usw.-Main Story „The Last Jedi“ steht also bereits in einer gewissen Pflicht zu beweisen, dass „Star Wars“ jetzt und in den nächsten Jahr(zehnt)en mehr sein kann, als Formelbewusstsein und markenberechneter Fan Service und sich nicht bloß auf dem »I love it cause it‘s Star Wars!« -Hype ausruhen will. Und der „Looper“-Macher, der bereits fest verbucht eine weitere Trilogie nach Episode IX entwickeln wird, erfüllt diese Pflicht. Nicht ohne Kanten und Makel, aber in den herausragenden Momenten von „The Last Jedi“ geradezu phänomenal. Johnson legt nicht den perfekten „Star Wars“-Film vor. Den gibt es nicht. Auch der (vermutlich unumstößliche) Franchise-Höhepunkt „The Empire Strikes Back“ hat seine kleineren Flaws. „The Last Jedi“ ist dennoch der wichtigste „Star Wars“-Film seit eben Episode V. Weil er die Fesseln der Formeln bricht. Die Reihe aus der Geiselhaft des Fan Service befreit. Der Film wagt. Vieles, das vielen nicht gefallen wird. Aber er wagt und entscheidet es für seine Figuren (vorrangig) und die Story (zweitrangig) – und eben nicht für die Fans.

„The Last Jedi“ ist endlich das, was die Aufwärmrunde des Gewohnheiten wiederherstellens „The Force Awakens“ zu allerletzt war: ein organisches Sequel. Johnson setzt die Saga natürlich in Story und Figuren auf dem aufbauend fort, was der direkte Vorgänger hingestellt hat, greift aber tiefer und weiter zurück, in die Ur-Trilogie und in die Prequels hinein. „The Last Jedi“ knüpft an Themen und Motive an, die dort etabliert wurden und spinnt diese in ungeahnte und überraschende Richtungen voran und die größte Befürchtung, der Film könne wie „The Force Awakens“ nur ein Quasi-Remake seines Trilogie-Counterparts Episode V sein, zerschlägt sich rasch. Die Muster und Trademarks der Reihe, oder die Reime, wie George Lucas es nennt, sind da, aber sie werden einem dieses Mal nicht mit der Trompete ins Gesicht getrötet, sie wispern, flüstern und zischeln durch den Film, die deutlicheren Anleihen bei „The Empire Strikes Back“ (Jedi-Training, Walker-Angriff auf einem oberflächenspezifischen Planeten) verfügen über eine völlig andere Dynamik als die Dagobah- und Hoth-Sequenzen und können ihren eigenen festen Platz in der Ikonographie der Saga für sich beanspruchen. Ohhhh boy, und wie sie das können…
Ohne Maske, aber mit Narbe - Adam Driver als Kylo Ren in STAR WARS THE LAST JEDI
DIE Gemeinsamkeit zwischen Episode V und Episode VIII ist eine, die ein Sequel im besten Falle erfüllt: nicht bloß die Schauwerte erhöhen, sondern die im Vorgängerfilm eingeführten Figuren vertiefen. Wo man nach „The Force Awakens“ eine uninspirierte Parallelmontage der light- und dark-side-Ausbildungen von Rey und Kylo Ren vermuten konnte legt Johnson ein emotional komplexes, forderndes und in der Umsetzung wiederum vollkommen unerwartetes Duett der Jedi-Novizin und des Snoke-Zöglings an. Endlich wird wieder um Seelen gerungen bei „Star Wars“ und die helle und dunkle Seite färben sich zunehmend in Grautönen, je mehr erschütternde Wahrheit über sie offenbart wird. Zunehmend und in fesselnden Dialogpassagen entmachtet Johnson das Establishment der Saga, weicht seine feststehenden Begrifflichkeiten auf und lässt verschiedene Figuren auf verschiedenen Seiten immer wieder ein Ende der beschlossenen Grundordnung einfordern. Da reden die Charaktere im Film teils so sehr miteinander, wie „The Last Jedi“ sich mit aller nötigen Entschlossenheit und erhobenem Laserschwert vor seinen Vorgängern aufbaut: dem Mythos wird Subversion beigemengt, aus Sackgassen wird sich heraus gewendet, Endpunkte werden aufgebrochen.

Und die vielen Fragezeichen, die zwei Jahre lang endlose Diskussionen darum angefeuert haben, was woher kommt, wer wer und mit wem verwandt ist? Aus denen (und Chapeau!, wenn das von Anfang an so geplant war) holt „The Last Jedi“ seine überraschendsten, seine gewagtesten, seine packendsten und seine emotional umwerfendsten Momente heraus. Gleich in der Szene, die direkt an den Cliffhanger von „The Force Awakens“ anschließt, zerschellt eine von dessen scheinbaren Bedeutsamkeiten und was Johnson mit den anderen macht drückt in seinen Konsequenzen dermaßen in den Kinosessel, dass man hinten wieder raus kommt. Der Film geht weit, seeeeehr weit damit, den ganzen Post-„The Force Awakens“-Spekulatius zu zerbröseln, aber holy force ghost, wie sehr sich das auszahlt. Man darf hier natürlich zu keinem der Punkte zu viele Worte verlieren, will man nicht massive story- und character-Spoiler droppen, aber wie „The Last Jedi“ die ganze Geheimniskrämer- und Spekulationskultur nicht nur alle erwarteten Richtungen sprengend aushebelt, sondern damit auch noch gewaltige »FUCK, what?!?«Prozesse in ungeahnte Bahnen leitet, ohne dass es von oben herab inszeniert wirken würde – meisterlich.
BB-8 und Oscar Isaac als Poe Dameron in STAR WARS THE LAST JEDI
Die klar im Vordergrund stehenden Progressionen der Charaktere und das Zuarbeiten auf deren größte Momente steht dem Film dabei jedoch klar vor einer ähnlich aufwendigen Investition in den übergreifenden Plot. Der verfügt über ausreichend Dringlichkeit (stetes Element eines jeden guten „Star Wars“-Films, um die oft episodischen Ereignisketten an einen gemeinsamen Zweck zu binden), ist ab und an aber so stolpernd vorgetragen, als würden ihm fiese First Order-Offiziere von allen Seiten ein Bein stellen. Während die Handlungsstränge um Luke Skywalker, Rey und Kylo Ren unglaublich interessant sind und die Flucht der Widerstandsflotte vor der Ersten Ordnung und Snokes gigantösem Schiff die erwähnte Dringlichkeit liefert, ist der von letzterem abgespaltene Subplot um Ex-Sturmtruppler Finn und die Mechanikerin Rose Tico der Humpelfuß des Films. Die beiden verschlägt es auf ihre eigene kleine Mission, den Franchise-üblichen Querschlenker, der hier näher als manches Mal zuvor an den Storybedürfnissen hängt, aber dennoch etwas das Gefühl eines Fanfilms inmitten des richtigen Films aufkommen lässt.

Finns und Roses Abstecher auf einen Dekadenz-Planeten wirkt von der Location her etwas zu irdisch, erweitert die Galaxy far far away zwar um eine soziale Schicht und eine militärfinanzielle Komponente, mit der sich ein paar mehr Kerzen am »wie funktioniert eigentlich die Erste Ordnung?«-Fragebaum erhellen, bleibt aber mit Abstand das unlohnendste Teilstück von „The Last Jedi“. So sehr, dass man sich wünscht, die ganze Notwendigkeit dieses Parts würde sich einfach bequem off screen erledigen. Rein als SciFi-Abenteuer-Episode wäre das ganze nichtmal schlecht, es fällt nur weit hinter den tiefgreifenden Ereignissen um die Hauptakteure zurück und provoziert mit jeder Minute Screentime das doofe Gefühl, dass man vom wirklich Wichtigen gerade etwas verpasst. John Boyega und Kelly Marie Tran trifft daran keine Schuld, die harmonieren ganz süß miteinander, auch Quietschekugel BB-8 bekommt seine Szenen, aber trotzdem: bei einem ursprünglich über dreistündigen Cut des Films kann man sich leider sicher sein, dass bessere Szenen als die um Finn und Rose dran glauben mussten.
Luke und R2-D2 vor den Ruinen der Jedi-Schule in STAR WARS THE LAST JEDI
Das da viel ergänzendes Material weichen musste merkt man dem Film auch in einigen hektischen und unrund montierten Passagen an, rein strukturell (wenn auch völlig anders angelegt) war „The Force Awakens“ da sogar die schönere und handwerklich gelungenere Arbeit. „The Last Jedi“ wirkt durch seine Störungen eines harmonischen Flows allerdings rauer, ungebändigter und weniger von den Zugeständnissen an ein Höchstmaß an Publikumsfreundlichkeit diktiert. Johnsons Regie, die Kamera und der Schnitt, das ist widerspenstiger als bei Abrams und nicht um die nostalgische Wohligkeit des Vorgängers bemüht, die Pfade sind ungewisser. Den Plot eng und die Locations begrenzt und fast intim zu halten macht sich überdies durchaus positiv bemerkbar, „The Last Jedi“ ist weder bei seiner Planeten-Beschau, noch in seinen Action Set Pieces der nächste Grenzensprenger unter den SciFi-Blockbustern. Das Staging des Films ist herausragend und er hat seine visuell atemberaubenden Momente, aber weit mehr davon entlockt er den Figuren und den mutigen Umkrempelungen, die er an der Reihe vornimmt.

„The Last Jedi“ kippt nicht jede Kuh um, die Franchise-Vater George Lucas auf die Wiese gestellt hat und nach seiner Ausbootung als creative Mastermind nicht mehr melken darf, aber er schattiert die schwarz/weiß-Muster gekonnt, stellt Zusammenhänge in ein anderes Licht, manche gleich gefühlsverwirrend-mehrmals, bis dort eine endgültige und komplexe Wahrheit steht. Und als Stier unter Kälbern erweisen sich hierbei erneut Adam Driver und sein Kylo Ren. Mein lieber Bantha, packt der hier an Präsenz, Intensität, Abgründigkeit und innerer Zerrissenheit nochmal einen drauf. Der von vielen so sträflich missverstandene Schurke im Werden entwickelt sich weiter zur hintergrundstärksten Figur der ganzen Saga, den Zielen und Verlangen Vaders nach „The Last Jedi“ einerseits näher, als dieser es je war, andererseits so unfertig, so wütend und ungezähmt nach seinem Platz strebend (auf welcher Seite auch immer…) – überragend. Wieder die beste Figur, wieder die beste Performance des Films, all hail to the Driver, der diese villain‘s journey perfekt aufführt und in seinem so herrlich unverkennbar seltsam proportionierten Gesicht einen Höllenritt der Affekt-Balancen abzieht.
Finn gegen Phasma in STAR WARS THE LAST JEDI
Neben Driver legt auch Daisy Ridley mit ihrer Rey sehr ordentlich nach, sie ist diesmal weniger Actionheldin im Zentrum der Aufregung und mehr die Gewissensregung der Geschehnisse um sie herum und obwohl die Kompassnadel ihrer Standpunkte und Vorhaben an einigen Stellen nach Plotbedarf ausschlägt (vermutlich auch der Schneideschere geschuldet) ist ihr Pfad ebenfalls spannend und die Erwartungen unterwandernd zu verfolgen. Und ihr Zusammenspiel mit grumpy old Jedi Mark Hamill ist klasse. Der ewige Luke Skywalker liefert in (und als?) „The Last Jedi“ unzweifelhaft die beste on screen-Leistung seiner gesamten Karriere ab und ihn nicht als weisen Helden à la Yoda, sondern als gebrochenen Zweifler an der eigenen Legende und dem Vermächtnis der Jedi zu zeigen ist der nächste mutige Griff des Films, der mit der nachhaltigen Wirkung eines force chokes sitzt. Und was bekommt er außerdem für einen fetten fetten bobafetten Force-Overlord-Moment…

Charismatisch wie immer reißt zudem Oscar Isaac als draufgängerischer Poe Dameron die etwas orientierungslos wirkenden Szenen an Bord des flüchtenden Widerstandsführerschiffs an sich, auf dem auch Carrie Fishers Prinzessin … ähhh … Generälin Leia noch einige wunderbare Akzente bei ihrer Abschiedsvorstellung setzen kann. We‘ll miss you forever, princess of our rebellious hearts… An Bord der First Order ist der entstellte Oberste Anführer Snoke nach seinem effektemäßig unterwältigenden Auftritt in „The Force Awakens“ in „The Last Jedi“ besser gelungen, wirkt bedrohlicher und in seiner mentalen und physisch anwendbaren Force Power schier übermächtig. In Gestalt von Domhnall Gleesons General Hux gehen aber auch einige der besten Gags des Films auf Kosten der Neo-Imperialen und ihrer faschistoiden Attitüde. Rian Johnson scheut nicht davor zurück, mit „The Last Jedi“ eine klar pro-liberale Haltung zu beziehen und Stellung gegen politische und sonstwelche Art von Unterdrückung einzunehmen – und gegen jene, die sie zulassen: der Film sendet eine klare Botschaft, nämlich das die Taten jener als Heldenlied in der Geschichte widerhallen, die wagen. Die widerstehen und aufstehen, sich zur Wehr setzen gegen das objektiv Falsche und ihre Stimme erheben für das objektiv Richtige. Beziehungsweise das Laserschwert.
Angriff der Gorilla-Walker All Terrain MegaCaliber Six (AT-M6) in STAR WARS THE LAST JEDI
Die Story wird mit einer eigenen, nicht ganz runden, aber unvorhersehbaren Struktur weiter erzählt, die Figurenentwicklung ist überwiegend phantastisch und sorgt für unvergessliche Momente in der Saga, John Williams‘ Score ist einprägsamer als zuletzt und endlich endlich, es werden nicht nur die Formeln bedient und Fan Service abgeliefert: „Star Wars: The Last Jedi“ ist eine wagemutige Fortsetzung des Franchise und genau der Film, den es gebraucht hat, um den Funken des Vertrauens in den eh unumstößlichen Fortbestand des Sternenkrieges neu zu entzünden. Das der Film trotz tausender Theorien im Vorfeld noch dermaßen überraschen kann ist eine seiner größten Stärken, das diese Überraschungen dermaßen packend sind ist die größte Freude, die er bereitet. Johnson wirft zudem nicht zig neue Fragen auf, über die man in den Monaten bis zu J. J. Abrams‘ Episode IX brüten müsste, viel wichtiger ist jetzt und viel mehr will man jetzt erfahren, wie die Geschichte und wie diese Figuren weitergehen. Nicht mehr, woher sie eigentlich kommen und der ganze Kram. „Star Wars“ ist back. Finally.

Wertung & Fazit

Action: 4/5

Coole Space-Battles, hartes Lightsaber-Gekeile, einige tolle Shots. Will aber zum Glück actionmäßig auch nicht alles in den Schatten stellen, ausgewogen und passend.

Spannung: 3/5

Hat nicht wie der Vorgänger oder „Rogue One“ dieses ständige Gefühl von alles schonmal gesehen. „The Last Jedi“ bricht viele Mauern und Wände der „Star Wars“-Formeln auf und besonders die Charakter-Dynamiken sind packend und wendungsreich.

Anspruch: 2.5/5

Holt viel Komplexität aus den altbekannten Gut/Böse-Schemata heraus.

Humor: 1.5/5

Die Porgs sind knuffig, der Humor ansonsten nur ganz selten fehlgetimt.

Darsteller: 4.5/5

Die Figuren werden vom Script und darstellerisch hervorragend weiter entwickelt, auch wenn nicht alle ein gleichgroßes Stück vom Kuchen abbekommen. Adam Driver und Mark Hamill sind die Standouts, auch Daisy Ridley ist klasse.

Regie: 4.5/5

Es holpert schonmal bei Johnsons Inszenierung, häufiger als bei Abrams’ viel glatterer, aber auch viel mutloserer Arbeit bei „The Force Awakens“. Dennoch powert der Mann das Franchise genau in die richtige Richtung, brechend mit den Konventionen und viel frischen Geist heraufbeschwörend.

Film: 8.5/10

„The Last Jedi“ ist genau das, was „Star Wars“ gebraucht hat: ein Regelbrecher und -beuger, der einem zuletzt auf Formeln und Fan Service reduzierten Franchise die Größe wagemutiger Entscheidungen und erzählerischer Risiken wiedergibt. „The Last Jedi“ ist Fortschritt, „The Last Jedi“ ist der Aufbruch zu neuen Möglichkeiten und hoffentlich in viele neue Richtungen in der geliebten Galaxy far far away. Und, weil man es nicht oft genug sagen kann: Adam Driver killt das Ding.

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