Urwald-Unruhen im zweiten Trailer zu THE LEGEND OF TARZAN mit Alexander Skarsgård

»Your husband’s wildness disturbs me.« Mich disturben eher andere Sachen an „The Legend of Tarzan“. Mal ehrlich, das Ding brüllt doch lauter »Flooooop!«, als Tarzans Urschrei durch den Dschungel halt. Die Horden stampedender und suboptimal getrickster Viecher, ein Alexander Skarsgård und sein CGI-Double, die als König des Urwalds kaum Eindruck machen, ein Christoph Waltz, der nach seinen Oscar-Performances für Tarantino und nach „Spectre“ weiter seine Schurkenrolle totreitet und diese farbentsättigte, permanent diesig wirkende Optik, die in diesem Jahr auch bei Jon Favreaus „The Jungle Book“ so künstlich-befremdlich und unlebendig wirkt – sorry Tarzan, ich Flynn, du lame. Einzig die bezaubernde Margot Robbie ist wie üblich einen und auch einen zweiten Blick wert. Hier ist also Trailer Nummer zwei und das neue Poster zu „The Legend of Tarzan“:

Vor Jahren hat der als Tarzan bekannte Brite John Clayton III den afrikanischen Dschungel verlassen, um als adliger Lord Greystoke mit seiner geliebten Frau Jane ein standesgemäßes Leben zu führen. Jetzt wird er vom Parlament als Sonderbotschafter für Handelsfragen zurück in den Kongo geschickt, ohne zu ahnen, dass er nur als Schachfigur in einem tödlichen Komplott aus Rache und Habgier dienen soll – eingefädelt hat es der Belgier Captain Leon Rom. Andererseits begreifen auch die Drahtzieher dieses mörderischen Plans nicht im mindesten, welche Lawine sie damit ins Rollen bringen…
THE LEGEND OF TARZAN Poster
„The Legend of Tarzan“ kommt hierzulande im Juli in die Kinos.

4 Kommentare

  1. ‘schnaaaarrrrsch*
    Das Geld hätte man sinnvoller anlegen können.
    Zum Beispiel in eine Verfilmung meiner Erlebnisse als “Sängerin”. 😉 😀
    Da kommt alles drin vor, was einen guten Film ausmacht: Sex, Gewalt, Folter, Mord, Musik und Poesie. Wenn das kein Hit wird.
    Hihihihihihi
    😀 😀 😀 😀

    1. Bitte, gerne. 🙂
      Aber mal ernsthaft: Für das Geld würde man z.B. in Schweden 5 bis 10 Filme machen können, und sie wären ganz bestimmt auch ganz gut und erfolgreich. Oder man hätte mit der Summe zumindest das Remake von „Die Brüder Löwenherz“ fertigstellen können, denn so wie es aussieht, wird das nix mehr, weil den Filmemachern anscheinend das Geld ausgegangen ist. Ich fänd’s sehr schade, wenn dieses Projekt nicht fertig werden würde, auch wenn’s nur ein Remake ist. Ich will es endlich sehen! 😀

      PS: Tut mir Leid, Flynn, wenn das alles hier nichts mit Tarzan zu tun hat, aber ich denke mal, dass wir uns hier einig sind, dass das ein – sagen wir mal – nicht sonderlich erfolgreicher Film werden wird.

  2. Stimme dir vollkommen zu, ich wäre überrascht, wenn der Streifen überhaupt die 50-Millionen-Dollar-Marke knackt. Inzwischen kriegen wir einen groß budgetieren Flop dieser Art alle paar Monate, das ist wirklich nichts besonderes mehr (“Jupiter Ascending”, “47 Ronin”, “Pan” und jetzt “Gods of Egypt”). Zugegeben, der Shot mit der Viecher-Stampede durch die Siedlung ist einigermaßen awesome, der Rest ist aber schlicht totgeritten. Tarzan gehört schon lange eingestampft, was soll man bei dieser alten Geschichte noch erzählen? Auf das Dschungel-Buch freue ich mich da schon mehr (auf beide Versionen), immerhin scheint der Favreau-Film näher am Buch zu sein als der Zeichentrick-Klassiker (Plus: Christopher Walken als Affe, Hallo? Sign me the Fuck up!). Aber “Tarzan”? Nope! Wird sicher geguckt, aber nicht, weil ich Lust habe, sondern aus reiner Pflichterfüllung heraus. Null Bock auf den Film. Ich kann mir niemanden vorstellen, der sich darauf freut.

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